„Wir wollen in den nächsten Jahren Millionen von IoT-Geräten auf der ganzen Welt miteinander verbinden. Die 5G-Technologie wird diese Revolution beschleunigen“, so Manuel Zanella (links), CEO und Mitgründer von Things Mobile.

Verbindet Roboter und treibt Industrie 4.0-Revolution voran:

Erste globale IoT- und M2M-SIM-Karte

Aus einem italienischen Start-up heraus hat sich der erste globale Mobilfunkbetreiber für Geräte des Internet der Dinge (Internet of Things/IoT) entwickelt, der nun den ersten Unlimited-Tarif für mehr als 100 Länder lanciert. Partnerschaften mit 350 Roaming-Anbietern und ein Rekordwachstum von 30 Prozent pro Monat, mit Applikationen, die von indonesischen Tuk-Tuks bis zur Sicherheit von Elektromobilität reichen. CEO Manuel Zanella: „Dadurch können wir Unternehmen eine sichere Konnektivität garantieren”

Eine SIM-Karte, die Millionen von Robotern miteinander verbinden kann: von smarten Autos über Kaffeemaschinen und intelligenten Sicherheitssystemen bis hin zu riesigen Maschinen in 4.0-Fabriken. Das ist die Grundidee von Things Mobile, dem neuesten Start-up, das der aus dem nordostitalienischen Vicenza stammende Unternehmer Manuel Zanella gegründet hat. Zanella war bereits Gründer von Zeromobile, dem kostengünstigen Roaming-Betreiber, und Chatsim, der SIM-Karte für unbegrenzte Chats. Beim neuen Produkt Things Mobile handelt es sich indes um den ersten globalen Mobilfunkanbieter, der dem Internet der Dinge (IoT) und Machine to Machine (M2M) gewidmet ist. Das Start-up, das Zanella 2017 gemeinsam mit seinem jungen Partner Juan De la Coba gegründet hat, weist Rekordwachstumsraten von monatlich +30 Prozent auf – dank eines Netzwerks von mehr als 5.000 Geschäftskunden, dazu gesellen sich Privatkunden. Das Geschäftsmodell von Things Mobile basiert auf dem weltweiten Vertrieb von Mini-, Mikro-, Nano- und On-Chip-SIM-Karten mit garantierter Serviceabdeckung in 165 Ländern.

„Beim Austausch mit Unternehmen“, erklärt Zanella, CEO und Mitgründer von Things Mobile, „wurde uns klar, dass diese die Notwendigkeit hatten, die Maschinen in ihren Smart Factories miteinander zu verbinden. Und das auf eine sichere Art und Weise. Daher haben wir entschieden, auf SIM-Karten zu setzen, die zuverlässiger als Wi-Fi sind, da sie die Vorteile von Multi-Netzwerk-Verbindungen nutzen können. Kurz gesagt, unsere Karten verbinden sich automatisch mit dem Anbieter, der das beste verfügbare Netz hat. Dank Partnerschaften mit mehr als 350 Roaming-Betreibern ermöglicht Things Mobile den Datenaustausch zwischen mobilen Geräten und Systemen weltweit. Und das Start-up lanciert dabei ein neues Verbrauchsmodell für die Welt des IoT: ein neu eingeführter Unlimited-Tarif, gültig in mehr als 100 Ländern, zu einem Preis von 6 Euro für 30 Tage und mit der Möglichkeit, eine unbegrenzte Datenmenge zwischen Geräten auszutauschen. Es handelt sich dabei um eine absolute Neuheit, im Vergleich dazu stehen die klassischen Verbrauchertarife mit Kosten ab 0,10 Euro/MB.

Die Käufer der Things-Mobile-SIM – bis dato die meistverkaufte bei Amazon – sind Tausende kleine und mittelgroße Unternehmen, die in verschiedensten Bereichen tätig sind: von der Hausautomation über Logistik, Gesundheit, Sicherheit und Landwirtschaft 4.0 bis zur Energie. Die SIM-Karten haben unzählige Applikationen: Sie ermöglichen es, LKWs, Taxis und sogar die typisch indonesischen Tuk-Tuks zu tracken. Neben zahlreichen Apps aus dem Sicherheitsbereich werden sie in einigen Ländern auch zur Geolokalisierung von Nutztieren oder zur Temperaturüberwachung in Gewächshäusern eingesetzt. In einigen italienischen Städten und in Berlin sind die SIM-Karten in diversen Ladestationen für Elektroautos integriert. Einmal aktiviert, sammeln die Karten Daten, die für Unternehmen sehr nützlich sind. „Mit unseren SIM-Karten“, sagt Juan De la Coba, Mitgründer und COO von Things Mobile, „sorgen wir dafür, dass Unternehmen sich nicht mehr auf Kabel und altes Ethernet verlassen müssen. Das führt zu niedrigeren Kosten und auch zu einem geringeren Energieverbrauch. Darüber hinaus kann jedes Unternehmen seine eigenen Daten einfach per Fernzugriff über eine personalisierte Onlineplattform verwalten.“

Das Start-up, das 2017 eine Finanzierungsrunde von 250.000 Euro abgeschlossen hat, kann – dank der Unterstützung wichtiger Investoren wie der Gesellschaft Angelsim Sarl und Zeromobile selbst – auf ein Kapital von vier Millionen Euro zählen. „Wir wollen in den nächsten Jahren Millionen von IoT-Geräten auf der ganzen Welt miteinander verbinden. Die 5G-Technologie wird diese Revolution beschleunigen“, sagt Zanella abschließend. „Diese wird unser Verständnis vom Wohnen, von Unternehmen und auch von Städten verändern, alles wird immer smarter werden. Angefangen bei einer einfachen SIM-Karte”.

www.thingsmobile.com

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