Elektrohaus spielt die Trumpfkarten des »By-me«-Systems von Vimar aus

 

Bescheidene 1.000 Euro war die »By-me«-Lösung von Vimar für das Einfamilienhaus der Familie Habeler teurer als vergleichbare automatisierte Beschattungslösungen anderer Hersteller. Allerdings mit einem klaren Vorteil für das System »made in Italy«, das von Günther Baumgarten und seinem Unternehmen Elektrohaus in Österreich erfolgreich vertrieben wird, meinte Michael Matzinger vom installierenden Unternehmen emn der Redaktion gegenüber: „Mit den konventionellen Jalousiesteuerungen lässt sich in der Regel nur die Beschattung steuern. Mit dem By-me-System habe ich die Möglichkeit, auch kostengünstig in andere Bereiche des Gebäudes automatisierend eingreifen zu können – neben der Beschattung, lässt sich die Beleuchtung, die Heizung bzw. die Klimatisierung, die Beschallung und auch der Zutritt auf einfachste Weise einbinden.” Auf Wunsch der Familie Habeler setzte das Elektrounternehmen emn neben der Beschattung auch Lichtszenen und eine Zentral-Aus-Funktion um. Und im Schlafzimmer realisierte man schließlich einen Panikschalter, der bei Betätigung das Licht im gesamten Haus – ausgenommen jenes im Kinderzimmer – einschaltet. Doch für Matzinger ging es um mehr als nur Funktionen umzusetzen: „Wir wollten eine Lösung schaffen, die neben Tastern und Touch-Panels auch auf Smartphones und Tablet-PCs bedienbar ist.”

 

So auch im Haus der Familie Habeler – die Web-Server-Funktion gewährleistet die Verbindung zur Apple-Welt – mittels iPhone und iPad greift die Familie via App von Vimar von überall auf der Welt in die Steuerung des Gebäudes ein. „Mein Smartphone trage ich ständig bei mir – deswegen ist die Lösung, die Funktionen meines Hauses über mein iPhone zu steuern, die komfortabelste Variante, die ich mir vorstellen kann”, so Peter Habeler.

 

Bei den Habelers kommt das »4,3-Zoll-Video-Touch-Panel« als Kommunikationseinheit zum Einsatz – in Verbindung mit der Video-Außenstelle der Serie 8000 von Elvox ist es die ideale Kombination, um das Gebäude damit steuern zu können und es gleichzeitig als Innenstelle fungieren zu lassen – Baumgarten dazu: „Die Funktionen »Sprechen« und »Türe öffnen« sind fixer Bestandteil des Leistungsspektrums und Features wie »Gangbeleuchtung« oder die Gartenbeleuchtung können darüber hinaus aktiviert und schließlich gesteuert werden.”

 

Designelemente sprechen für sich

Die Vimar-Glasschalter der Serie »Eikon Evo« überzeugen nicht nur die Kunden – auch Matzinger ist vom Design begeistert: „Die Kombination aus Touch-Panel und Schalterrahmen sind für eine gelungene Kombination im einheitlichen Erscheinungsbild.” Bei den Habelers findet man trotz Touch-Panel- und Smart-Phone-Bedienung nach wie vor die klassischen Mehrfachtaster-Kombinationen – Habeler dazu:„Wir wollen zum einen die Sicherheit haben, auch ohne der innovativen Bedienung eingreifen zu können und zum anderen wollten wir an bestimmten Stellen im Haus die Beschattung auch einzeln schalten können.” Klar, dass Matzinger als e-Marken-Elektrounternehmer die Wünsche des Kunden realisierte – Baumgarten weist uns bei unserem Besuch allerdings auch darauf hin, dass es einen Trend gibt, der andere Vorzeichen hat: „Wir erkennen in der Praxis, dass man die Ansammlung von mehreren Schaltern immer mehr reduziert und die meisten Funktionen über zentrale Bedieneinheiten geschaltet werden. In 99 % der Fälle wird eine Gruppe von Beschattungseinheiten geschaltet. Wenn man wirklich einmal den Fall hat, dass man auf die Bedienung der Beschattung eines einzelnen Fensters eingreifen möchte, dann lässt sich das selbstverständlich auch über die App von Vimar lösen.”

 

Für die Habelers bedeutet die Ansammlung von Mehrfachtaster-Kombinationen aber nicht, dass die Funktionen, die darüber geschaltet werden, nun in Stein gemeißelt sind – Baumgarten: „In einem Haus wie diesem muss man erst einmal ein paar Wochen leben, um die Abläufe zu erkennen. Ein klarer Vorteil von Bussystemen ist ja, dass auch im Nachhinein vieles noch geändert werden kann. Die Familie Habeler kann also ohne weiteres die Taster, mit denen heute noch die Beschattung bedient wird, morgen schon für die Beleuchtung benutzen.”

 

Angesprochen auf die Einfachheit der Bedienung weiß Matzinger überraschendes zu berichten: „Die Erfahrungen der letzten Projekte zeigen uns, dass Frauen viel selbstverständlicher und intensiver mit Geräten wie dem Touch-Panel umgehen als sich die meisten Männer das vorstellen. Wir haben sogar Fälle erlebt, in denen die Frauen die Programmierung durchgeführt haben”, gibt uns der burgenländische Elektrotechniker zum Nachdenken mit auf den Nachhauseweg – ein Aspekt, der im Zeitalter der Smartphones durchaus seine Richtigkeit haben dürfte.

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www.elektrohaus.at

www.vimar.com

 

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