Der TÜV Austria Tag nahm das Thema Gebäudesicherheit genauer unter die Lupe. (V.l.n.r.: Christoph Peschek (Geschäftsführer, SK Rapid GmbH), Christian Bayer (Geschäftsführer, TÜV Austria Akademie), Manuel Radauer (Präsident, Ifma Austria), Wolfgang Gschmeidler (Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger Facility Management, Advanced Building Control), Herberg Saurugg (Experte für Blackout-Vorsorge), Stefan Pfefferer (Leiter Bau- und Gebäudetechnik, TÜV Austria), Christian Wimmer (Gerichtssachverständiger Facility Management, cwi solutions), Andreas Kloiber (Sachverständiger Bau- und Gebäudetechnik, TÜV Austria), Markus Ully (Prüfmanagement, TÜV Austria), Mario Kremnitzer (Sachverständiger Brandschutz, TÜV Austria), Robert Terp (Sachverständiger Spiel-, Sport- und Freizeitgeräte, TÜV Austria), Bernd Kreuzinger (Direktor, Stadionmanagement Rapid) (Bild: TÜV Austria, Andreas Amsüss)

TÜV Austria-Tag im SK Rapid Allianz Stadion:

Brandheiße Themen

Der TÜV Austria-Tag der Facility- und Gebäudemanager_innen im SK Rapid Allianz Stadion warf einen Blick auf digitale Zukunftsszenarien der Gebäudesicherheit.

Im grün-weißen Allianz Stadion in Wien traf sich die Elite an Gebäudeprofis, um aktuelle Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die komplexen Anforderungen an die Gebäudesicherheit aufzuzeigen. Denn Nutznießer von Gebäuden, egal ob Büro oder Freizeitzentrum, haben eine hohe Erwartungshaltung in Bezug auf das »Erlebnis Gebäude«: komfortabel, digital vernetzt und sicher sollen sie sein. Für Gebäudeverantwortliche bedeutet dies die Bewältigung einer Fülle von Aufgaben.

Sicher im Smart Building

Die Fachtagung, die von der TÜV Austria Akademie erstmals veranstaltet wurde, nahm die Besucher auf eine smarte Reise durch das Gebäude mit. Von der Planung über die Errichtung bis zur Nutzung wurden wichtige Aspekte zu brandheißen Themen wie Digitalisierung, Datenschutz und Blackout aufgezeigt. Wie verhält es sich mit der Verarbeitung von personenbezogen Daten in einem komplett vernetzten Gebäude? Die Anzahl an »Touchpoints«, also Orte oder Momente, wo Personen mit Produkten interagieren, steigt mit zunehmendem Vernetzungsgrad. Bereits beim Zutritt via Key Card werden Daten erfasst und gespeichert. Hier die richtige Balance zwischen Sicherheitsanspruch, Risiko und Wohlfühlfaktor zu finden, ist für die Gebäudeverantwortlichen die Challenge von heute.

Blackouts sind jederzeit möglich

Was tun, wenn Strom und Infrastrukturen plötzlich, überregional und lang andauernd ausfallen? Ein Blackout ist kein fiktives Szenario, sondern jederzeit möglich. Es verläuft in mehreren Phasen, wobei gerade zu Beginn schwer abzuschätzen ist, wann der Ernstfall behoben sein wird. Unter dem Motto »Vorsorge ist kein Luxus« sollten Privatpersonen als auch Unternehmen ausreichend Vorräte für die Dauer von zwei Wochen auf Lager haben und einen Kommunikationsplan bereithaben, der regelt, wer wofür im Notfall zuständig ist. Bereits ein kurzer Stromausfall hat erhebliche Auswirkungen auf das Funktionieren von Hardware, Aufzügen, Beleuchtung und Treibstoff.

Quelle: APA

Weitere Informationen auf:

Real Estate & Facility Management:

www.tuvaustria.com/realestate

Aus- & Weiterbildung:

www.tuv-akademie.at/bau

ähnliche Beiträge

Kommentar verfassen