Veranstaltungsort begeistert Künstler und Besucher gleichermaßen

ABB unterstützt Beemster Elektrotechniek bei Bereitstellung der Stromversorgung mit KNX-Gebäudeautomation. Mit einer Kapazität von 17.000 Plätzen und bis zu einer Million Besuchern pro Jahr hat sich der Ziggo Dome als ein bedeutender Veranstaltungsort etabliert. Eine zuverlässige Stromanlage spielt nicht nur eine entscheidende Rolle für die Beleuchtung und bestmögliche Soundqualität für einige der bekanntesten Künstler der Welt, sondern auch für die Versorgung der Büros auf dem Veranstaltungsgelände. Beemster Elektrotechniek erhielt die Verantwortung für alle elektrotechnischen Systeme in der Halle und entschied sich gezielt für das System KNX. Für die Bereitstellung des KNX-Systems sowie der Verteiler, der Schaltschränke und der zugehörigen Ausrüstung wandte sich das Unternehmen an ABB.

Ziggo Dome: Konzertvergnügen für bis zu 17.000 Besucher Im Ziggo Dome traten bereits zahlreiche Stars auf, darunter musikalische Größen wie Madonna, George Michael, Lady Gaga, Lionel Richie, BLØF und André Rieu. Jährlich werden dort etwa 100 Veranstaltungen ausgetragen, die über eine Million Besucher anlocken. Der Bau des Ziggo Dome ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. Die Fläche von 114 x 90 m besteht aus sechs Ebenen. Besonders auffällig ist die Videowand aus insgesamt 120.000 LED-Leuchten.
Nach dem Design von Black Box Real Estate setzt sich der Ziggo Dome aus sechs Ebenen zusammen: dem Untergeschoss, dem Erdgeschoss und zwei Ringen mit Galerien, die sich über vier Obergeschosse verteilen. Auf dem Gelände befinden sich auch Büros, unter anderem von Black Box Real Estate und der Verwaltung des Ziggo Dome.

Beemster Elektrotechniek
Beemster Elektrotechniek erhielt den Auftrag von Black Box Real Estate, als sich der Bau des Ziggo Dome noch in einer frühen Phase befand. In über 75 Jahren hat sich das in Heerhugowaard ansässige Unternehmen durch seine Qualität, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit einen ausgezeichneten Ruf gemacht.
Jos Beemster von Beemster Elektrotechniek erläutert den Auftrag: „In der Planungs- und Entwicklungsphase des Ziggo Dome bat man uns, uns an der Konzeption und Entwicklung der Elektroinstallation zu beteiligen. Der erste Entwurf wurde von unseren Ingenieuren weiterentwickelt. Schon bald war klar, dass Qualität und Langlebigkeit zwei wesentliche Kriterien für die Elektroinstallation waren. Immerhin ist die Elektroinstallation von entscheidender Bedeutung für die Performance des Künstlers und das Erlebnis des Zuschauers.“

Schlanke Installation durch enge ZusammenarbeitVollständige Kontrolle dank KNX-Installation
Bald darauf wandte sich Beemster an ABB und Aqualectra. Beemster fügt hinzu: „Zusammen mit ABB und Aqualectra haben wir den Entwurf der Infrastruktur geprüft und ihn anschließend zu einem kompletten System mit Hauptverteilerrahmen, Verteilern, Schaltschränken und KNX-Geräten weiterentwickelt. Diese intensive Zusammenarbeit hat sich von Anfang an mehr als bezahlt gemacht.“
Den Kern der Grundverteilung (Hauptverteilung) bilden TriLine-Schaltschränke von ABB. Zusätzlich zu den vier Hauptverteilerrahmen im Erdgeschoss sind 56 Verteiler in den vier Obergeschossen installiert.

Vollständige Kontrolle dank KNX-Installation
Das KNX-System hat in der elektrotechnischen Anlage eine zentrale Aufgabe. „Wir nutzen das KNX-System bei vielen unserer Projekte, um Kosteneinsparungen, Effizienz, Komfort und Zuverlässigkeit zu erreichen. Dieses System wurde auch im Ziggo Dome eingesetzt. Und obwohl das KNX-System unzählige Möglichkeiten bietet, haben wir uns beim Ziggo Dome insbesondere auf die Beleuchtung konzentriert. Die Leuchten für den Eingang und die Gänge, die Staging-Bereiche und die Bühne können allesamt mit nur einem Knopfdruck gesteuert werden. Auch alle anderen Leuchten lassen sich mit KNX ein- und ausschalten.“

Beemster war nicht nur für die elektrotechnischen Anlagen verantwortlich. Das Unternehmen installierte auch nachhaltige Beleuchtung, Notbeleuchtung, Feuermelder, Evakuierungssysteme und Blitzableiter sowie die Infrastruktur für die Computer- und Telefonanlage.
Zusätzlich zur Steuerung der Beleuchtung ist das KNX-System auch mit einigen dieser Systeme verknüpft. Beemster erläutert: „Somit lassen sich mithilfe von KNX die folgenden Systeme koppeln bzw. ein- und ausschalten: das Gebäudemanagementsystem, die Magneten der Brandmeldeanlage, die Notausgänge, die Außenbeleuchtung, Obertüren und die Zeitschalter der Lichtmasten. Diese Systeme machen die Sicherheit und den Schutz einer Konzerthalle aus.“
Alle Geräte des KNX-Systems können per Touchscreen gesteuert werden.

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