Zehnter Technik fürs Leben-Preis der Bosch-Gruppe in Österreich

Alles begann im Jahr 2007 in einer internen Bosch-Sitzung. Mag. Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation Bosch Österreich, präsentierte ein völlig neues Konzept für eine Initiative zur Förderung von jungen Technik-Talenten an Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) in Österreich. Trotz anfänglicher Skepsis genehmigte der Vorstand ein Budget und schenkte Kiessling sein Vertrauen für das neue Projekt »Technik fürs Leben-Preis«. „Heute scherzen wir über die damaligen Diskussionen, weil Angelika Kiessling und ihr Team in nunmehr zehn Jahren aus einer sehr guten Idee eine noch viel bessere Initiative geschaffen hat, die Hunderte Schülerinnen und Schüler an Österreichs HTL jedes Jahr zu beeindruckenden Höchstleistungen motiviert. Dass wir nun bereits das 10-jährige Jubiläum des Preises feiern kännen, freut mich umso mehr“, so Dr. Klaus Peter Fouquet, Alleinvorstand der Robert Bosch AG.

Die Gewinner des Technik fürs Leben-Preis 2016. Ausgezeichnet wurden Projekte der HTBLuVA Salzburg, HTL Rennweg und des TGM – Technologisches Gewerbemuseum Wien. Ihre Arbeiten wählte die Jury unter insgesamt 54 eingereichten Projekten aus. (Fotocredit: Robert Bosch AG/APA-Fotoservice/Schedl)Technik neu denken
Der Technik fürs Leben-Preis der Bosch-Gruppe in Österreich wird in drei Kategorien (Mobilitätstechnik, Industrietechnik, Energie- und Gebäudetechnik sowie Gebrauchsgüter) vergeben. Gefragt sind Diplomarbeitsprojekte mit technischen Lösungen, die für die jeweiligen Anwenderinnen und Anwender einen echten Nutzen bringen. „Es geht bei diesem Preis – wie schon der Name sagt – um Technik fürs Leben. Wir wollen erlebbar machen, wie spannend Technik sein kann, und die besten jungen Nachwuchstalente Österreichs ins Rampenlicht stellen. Neben neuartigen Lösungsansätzen stehen Anwendbarkeit und Praxistauglichkeit der Projekte im Vordergrund der Bewertung. Für die zehnte Ausgabe unserer »HTL-Oscars«, wie der Preis schon genannt wird, können sich Schülerinnen und Schüler einzeln oder in Teams von bis zu fünf Personen noch bis 30. November 2016 anmelden“, so Mag. Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Bosch-Gruppe in Österreich. Nach der Anmeldung haben die Schülerinnen und Schüler bis 28. April 2017 Zeit, ihre Diplomarbeiten zur Bewertung durch eine hochkarätige Jury einzureichen. Im Rahmen einer festlichen Galaveranstaltung am 31. Mai 2017 in Wien werden die drei Siegerprojekte prämiert und ausgezeichnet.

Mitmachen lohnt sich – auch für die Karriere
In den letzten neun Jahren wurden 497 Projekte von über 2.500 Schülerinnen und Schülern eingereicht. Nur die 29 besten Arbeiten wurden mit einem Kategoriesieg prämiert. „Wir wollen diese Zahlen weiter steigern und noch mehr Schülerinnen und Schüler dazu bewegen, ihre Abschlussprojekte auch in einen HTL-übergreifenden, österreichweiten Wettbewerb zu stellen. Das motiviert ungemein und der Ansporn durch die Anmeldung hilft sicherlich auch über so manche Durststrecke in der Projektphase hinweg“, berichtet Kiessling. Mitmachen zahlt sich in jedem Fall aus: Allen Preisträgern winkt als Turbo zum Karrierestart ein sechsmonatiges Berufspraktikum in einem Unternehmen der Bosch-Gruppe. Bosch ist laut eigenen Angaben ein heißbegehrter Arbeitgeber für angehende Technikerinnen und Techniker und ein Praktikum in einem Unternehmen der weltweit tätigen Unternehmensgruppe zählt als wahrer Karriere-Booster für viele Technik-Berufe.

Dr. Klaus Peter Fouquet, Bosch Österreich-CEO, und Bosch-Unternehmenssprecherin Mag. Angelika Kiessling freuen sich schon auf die 10-jährige Jubiläumsausgabe des Technik fürs Leben-Preis 2017. (Fotocredit: Robert Bosch AG/APA-Fotoservice/Schedl)Crème de la Technik: Hochkarätige Jury wählt aus
Nach einer ersten Jurierung aller eingereichten Arbeiten durch Expertinnen und Experten von Bosch werden in jeder der drei Kategorien fünf Nominierungen ausgesprochen. Diese werden im Anschluss von einer hochkarätigen Fachjury begutachtet, und je ein Siegerprojekt wird ermittelt. Die Jurymitglieder des Technik fürs Leben-Preis 2017 sind Juryvorsitzender Prof. Dr. Bernhard Geringer (Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe & Automobiltechnik, TU Wien), Maria Brandl (Motor- und Technikjournalistin, Kurier), Dr. Gabriele Zuna-Kratky (Direktorin des Technischen Museums Wien), Prof. Dipl-Ing. Wolfgang Scharl (Abteilungsleiter technische Schulen im Bildungsministerium) und Dr. Klaus Peter Fouquet (Alleinvorstand der Robert Bosch AG).

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