Würth Österreich setzt zukünftig mit einer Eigenverbrauchs-Photovoltaikanlage auf Öko-Strom. (Bild: Ökovolt)

Neues Logistikzentrum zum Jubiläum:

Würth vergrößert Unternehmenszentrale um 20 Millionen Euro

Zum 20-jährigen Standortjubiläum in Böheimkirchen feiert Würth Österreich die Inbetriebnahme des neuen, erweiterten Logistikzentrums samt modernster Fördertechnik.

Würth Österreich ist fit für die Zukunft. Nach einer Bauphase von nur 18 Monaten wurde am 3. Dezember das erweiterte, hochmoderne Logistikzentrum nach den Plänen von Generalplaner Dr. Shebl und Partner am Unternehmensstandort in Böheimkirchen feierlich eröffnet. 20 Millionen Euro sind in den umfangreichen Zubau samt innovativer Fördertechnik von Knapp geflossen.

Mit dem beständigen Wachstum des Unternehmens in den letzten 20 Jahren sind auch die logistischen Anforderungen in Hinblick auf Produktivität und Serviceleistungen rasant gestiegen. Geschäftsführer Alfred Wurmbrand: „Viele Prozesse waren nicht mehr effizient genug, um den jährlich steigenden Durchlauf von mehr als 600.000 Sendungen pro Jahr – das sind 6.000 bis 7.000 Pakete täglich – zu schaffen. Viele Abläufe mussten weitreichend optimiert werden, um die Qualität unserer Serviceleistungen auch in Zukunft gewährleisten zu können. Auch die Kapazitäten der bestehenden Lagerflächen waren ausgeschöpft. Mit dem Zubau wurden 60.000 zusätzliche Lagerplätze durch ein vollautomatisiertes Shuttle-Lager geschaffen.“ Würth beliefert rund 55.000 Kunden aus Handwerk und Industrie mit Montage- und Befestigungsmaterial; 99 Prozent aller bestellten Produkte werden schon am nächsten Tag zugestellt.

Im Zuge der Eröffnung des neuen Logistikgebäudes wurde auch das 20-jährige Jubiläum am Standort Böheimkirchen gefeiert. Geladen waren rund 350 Gäste und Mitarbeiter sowie Vertreter der am Bau beteiligten Firmen Knapp AG, ARGE Habau/Porr, EMC/ITB und Generalplaner Dr. Shebl und Partner. Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner war zugegen. Sie gratulierte der Geschäftsführung und den Mitarbeitern zum kontinuierlichen Unternehmenserfolg und betonte die große wirtschaftliche Bedeutung von Würth, das als engagierter Arbeitgeber ein Vorzeigeunternehmen in Niederösterreich ist und wo soziale Verantwortung und Unternehmenskultur vorbildlich gelebt werden.

Nachhaltige Neuorientierung

Mit der Erweiterung und Modernisierung der Logistik wurde auch die Entscheidung für den Umstieg auf umweltfreundliche Energiegewinnung am Standort Böheimkirchen getroffen. Bereits im Sommer 2019 konnte die derzeit größte Eigenverbrauchsphotovoltaikanlage Niederösterreichs mit einer Leistung von 730 kWp in Betrieb genommen werden. 690.000 Euro wurden in das Projekt investiert. Der Schritt zur Nachhaltigkeit bringt auch ökonomische Vorteile, wie Alfred Wurmbrand erklärt: „Mit der Photovoltaikanlage können wir rund 80 Prozent unserer benötigten Tagesenergie am Standort Böheimkirchen selbst produzieren und sparen damit circa 50 Prozent unserer Stromkosten ein.“

Auch im Bereich Verpackung geht Würth nun umweltfreundlichere Wege. Durch die neue, innovative Fördertechnik kann der Verbrauch an benötigtem Füllmaterial durch individuelle Anpassung der Kartonhöhe deutlich reduziert werden. Die eingesetzten Bio-Luftkissen aus Kartoffel- und Maisstärke sind zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt

www.wuerth.at

Quelle: Pressetext

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