Würth nimmt erneut Vorreiterrolle in der Dübeltechnik ein

Neben der ETA Option 1 (Zulassung für gerissenen und ungerissenen Beton) mit handelsüblichen Gewindestangen, besitzt das Injektionssystem VM 250 auch eine ETA für nachträglichen Bewehrungsanschluss.

WIT – ein ausgeklügeltes Injektionssystem
Die Würth Injektionstechnik WIT ist ein Verankerungssystem, das speziell für den Einsatz in Beton sowie in Voll- und Hohlmauerwerk geeignet ist. Sie ist als Zweikomponentensystem aufgebaut. Dabei enthalten die Kartuschen vorkonfektionierte Mengen von Mörtel und Härter. Diese werden beim Einbringen in das Bohrloch mit Hilfe einer auf die Kartuschen abgestimmten Auspresspistole durch einen speziellen Mischer ausgepresst. Die Gewindestange oder die Innengewindehülse werden ausschließlich ins Bohrloch gedrückt und dabei leicht gedreht, um den Kontakt zwischen Verankerungselement und der Verbundmasse zu verbessern. Für eine zugelassene Verankerung im Mauerwerk sind eine Siebhülse aus Kunststoff (bei Lochziegeln), eine Gewindestange mit Mutter und Beilagscheibe sowie der passende Injektionsmörtel vorgesehen.

Der Alleskönner WIT-VM 250
Mit dem Neuprodukt WIT-VM 250 hat Würth einen Alleskönner in sein Programm aufgenommen, der die häufigsten zugelassenen Verankerungen in der Dübeltechnik abdeckt. WIT-VM 250 ist für den Mittel- und Schwerlastbereich sowie im nachträglichen Bewehrungsanschluss einsetzbar. Weiters ist die Würth Injektionstechnik für Verankerungen unter vorwiegend ruhender oder quasi ruhender Belastung ideal geeignet. Der Einbau ist sowohl in trockenem, als auch in nassem Beton sowie in Wasser gefüllten Bohrlöchern möglich. Das Besondere daran ist, dass der WIT-VM 250 sowohl im Winter als auch im Sommer bei Untergrundtemperaturen von -10°C bis +40°C verwendet werden kann.

Zulassungen sind Trumpf
Zulassungen sind von höchster Bedeutung. Bei bauaufsichtlich relevanten Produkten gefährdet ein Versagen dieser Produkte die öffentliche Sicherheit oder Ordnung (Gefahr für Leib und Leben). Dies ist immer dann der Fall, wenn durch das Versagen eines Dübels ein Menschenleben gefährdet werden kann, z.B. durch herunterfallende Fassaden- oder Deckenplatten oder durch das Versagen des gesamten Tragwerkes.

Eine Zulassung beinhaltet deshalb allgemeine Bestimmungen, Zulassungsgegenstand, Bestimmungen für den Dübel, Bestimmungen für den Entwurf, Bestimmungen für Ausführung und Montage und die Bestimmung für die Nutzung.

Mit der Erlangung der neuen Europäischen technischen Zulassung für Mauerwerk (Vollziegel, Kalksandvollstein, Hochlochziegel, Kalksandlochstein) für den Verbundmörtel WIT-VM 250 beweist Würth seine Innovationskraft. Zusätzlich bestehen auch die Europäische technische Zulassung für gerissenen und ungerissenen Beton mit handelsüblichen Gewindestangen (Abnahmeprüfzeugnis 3.1) sowie die Europäische technische Zulassung für den nachträglichen Bewehrungsanschluss (die sogenannte REBAR-Anwendung). Die häufigsten Anwendungen in der Dübeltechnik sind damit abgedeckt.

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