»Wir sind eine große Familie«

Haslauer blieb uns auch das Warum nicht schuldig: „Als Betriebsinhaber müssen sie einerseits genau wirtschaften und andererseits feinfühlig im Umgang mit Mitarbeitern sein. Darüber hinaus belässt der Großteil der Familienbetriebe die Gewinne in der Firma, stärkt damit das Unternehmen und schafft somit Wachstum und Arbeitsplätze.” Haslauer weiß auch, worauf sie sich verlassen kann und auch umgekehrt: „Unsere Mitarbeiter sind gleichzeitig unser Wettbewerbsvorteil. Der Großteil unserer Mitarbeiter sind über 10 Jahre im Unternehmen – deshalb sehen wir uns als große Familie und ziehen stets an einem Strang.” Compact Electric ist in die Bereiche Handelswaren, Entwicklung Elektronik und den Verteilerbau gegliedert und legt dabei selbstverständlich großen Wert auf Innovationskraft – so setzt das Unternehmen ab der zweiten Jahreshälfte unter anderem auch auf SMD-Technologie als Teil des Fertigungsprozesses – und zwar vorrangig für Leiterplatten-Prototypen im Bereich zwischen 50 und 500 Stück. Haslauer sieht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Grund zum Jammern: „Eine Wirtschaftskrise wie sie von allen Seiten kolportiert wird, haben wir kaum wahrgenommen. Wir haben keinen Rückgang des Auftragseinganges zu verzeichnen – allerdings bemerken wir einen eklatanten Preisverfall. Das größte Problem für Unternehmen unserer Größenordnung waren jedoch die Banken – plötzlich hatte man Bankengespräche zu Themen, die bis vor Kurzem keine waren. Die Auswirkungen der Finanzkrise hatte somit zur Folge, dass die wirtschaftlich gebeutelten Banken, ihre Kunden – und hier natürlich auch die KMUs – mit Auflagen unter Druck setzten, die es bisher in dieser Form noch nicht gegeben hatte. Deswegen fordere ich von der Politik insbesondere in diesem Bereich entgegenzuwirken und die Grundlage für eine gut funktionierende Wirtschaft zu schaffen”, betont die Unternehmerin Mag. Haslauer abschließend im Gespräch mit dem i-Magazin.

www.compactelectric.at

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