Windige Aussichten

 

Erst Ende 2010 hatte Siemens zwei Fertigungsstandorte für Windenergieanlagen in China und den USA eröffnet. Außerdem verfügt das Unternehmen bereits über Forschungs- und Entwicklungszentren in Aachen, im dänischen Taastrup, in Sheffield und Keele, Großbritannien, in Den Haag in den Niederlanden sowie in Boulder, USA. „Unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Erweiterung unserer Produktionskapazitäten bilden die Grundlage für unsere weltweite Expansion im Windgeschäft. Wir werden den Ausbau unseres internationalen Fertigungsnetzes weiter vorantreiben und unsere Vertriebsaktivitäten in den Schlüsselmärkten intensivieren, um noch näher an unsere Kunden zu rücken,” sagte Jens- Peter Saul, CEO der Business Unit Siemens Wind Power. „Weitere Produktionsstätten planen wir beispielsweise in Großbritannien, Kanada, Russland und Indien”, ergänzte Saul.

„Unsere neuen Forschungs- und Testzentren in Dänemark werden zum Ausbau unserer Technologieführerschaft im Windgeschäft beitragen”, sagte Henrik Stiesdal, CTO der Business Unit Siemens Wind Power. „Wir können damit neue Produkte und innovative Technologien, beispielsweise die zukunftsweisende getriebelose Antriebstechnik oder das neue Quantum Blade, noch umfassender als bisher vor der Markteinführung testen und somit unsere Erfolgsbilanz auch bei den neuen großen Offshore-Anlagen weiter fortschreiben.” Das Quantum-Rotorblatt von Siemens ist leichter als seine Vorgängermodelle, aber ebenso robust. Durch eine neu gestaltete Blattwurzel erhöht sich die Windausbeute, und gleichzeitig wird die Gesamtleistung der Anlage optimiert.

Windenergie ist Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von rund 28 Mrd. EUR erzielte. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 270 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) eingespart, das ist so viel wie Hongkong, London, New York, Tokio, Delhi und Singapur in Summe an CO2 jährlich ausstoßen.

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