Westfälische Produkte im Reich der Mitte beliebt

 

Für die exportorientierte deutsche Wirtschaft ist China mittlerweile ein enorm wichtiger Markt, importiert das Reich der Mitte doch nach den USA die meisten Güter weltweit. Deutsche Unternehmen haben 2012 Waren im Wert von insgesamt 66,6 Milliarden Euro nach China verkauft. Seit 1995 ist der deutsche Export nach China im Schnitt um jährlich 15,8 Prozent gestiegen, der gesamte deutsche Export stieg im selben Zeitraum indes nur um durchschnittlich 6,4 Prozent.

 

Das gilt auch für den Abisolierwerkzeughersteller Jokari aus dem westfälischen Ascheberg. Er betreibt sein Chinageschäft schon seit rund 15 Jahren, und Geschäftsführer Carsten Bünnigmann betont die Bedeutung solcher Wachstumsmärkte für die internationale Strategie des Marktführers für hochwertige Abisolierwerkzeuge. „Wir haben im Reich der Mitte zahlreiche Kunden. Das sind sowohl chinesische Unternehmen, beispielsweise aus Bauwirtschaft und Industrie, als auch Firmen aus Europa, die in China Niederlassungen und Produktionsstätten unterhalten und nicht auf ihre gewohnten Qualitätswerkzeuge verzichten wollen.”

 

China ist einer der wichtigsten Einzelmärkte für die Automatisierungsbranche

Um nahe bei diesen Kunden zu sein, ihnen einen Anlaufpunkt zu bieten und die hochwertigen Produkte auch anderen Interessierten vorzustellen, hat Jokari Ende Juni in der chinesischen Hauptstadt Peking (Beijing) an der internationalen Messe »Industrial Automation« teilgenommen. Die Tochter der Hannover Messe ist Treffpunkt für Unternehmen aus aller Welt, die Produkte und Dienstleistungen für alle Anliegen rund um die Automatisierungstechnik anbieten. Dass die Messe in China stattfindet, hat einen guten Grund: China ist einer der wichtigsten Einzelmärkte für die Automatisierungsbranche, und aufgrund des weiterhin hohen industriellen Wachstums in China werden Produkte aus den Bereichen Fabrik- und Prozessautomation und mehr stark nachgefragt.

 

Geschäftsführer Carsten Bünnigmann und International Sales Director Frank. J. Goebbels sind hochzufrieden mit dem Verlauf der »Industrial Automation« und den Gesprächen mit Partnern, Kunden und anderen Vertretern aus der chinesischen und internationalen Industrie und Wirtschaft. „Es ist mehr als gut gelaufen, der Andrang war sehr groß”, freut sich Frank J. Goebbels. „Es waren vielfach direkt die Entscheider aus den Unternehmen bei uns am Stand und haben sich über unsere Abisolierwerkzeuge informiert”, fügt Carsten Bünnigmann hinzu. Der Geschäftsführer und der International Sales Director wurden auf der Messe von chinesischen Partnern unterstützt.

 

Sehr erfreut sind die Jokari-Vertreter über den hervorragenden Ruf, den Produkte »Made in Germany« in China genießen. „Die Kunden vor Ort bezahlen einen höheren Preis gegenüber heimischen Produkten, um unsere Abisolierwerkzeuge, die natürlich vollständig in unserer eigenen Produktionsstätte in Deutschland hergestellt werden, zu erhalten”, betonen Bünnigmann und Goebbels. Der durchschlagende Erfolg der »Industrial Automation« hat dem Familienunternehmen gezeigt, dass der Vertrieb von deutschen Waren nach Fernost richtig ist und das China-Geschäft zu stärken. Denn Wachstumspotenzial gibt es dort genug, nicht zuletzt für Produkte »Made in Germany«.

 

www.jokari.de

 

ähnliche Beiträge