Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Strom riecht und sieht man nicht – Strom spürt man erst, wenn die Technik versagt. Ein elektrischer Schlag kommt immer ebenso unangekündigt wie plötzlich und hat meist schwere Folgen. Neben gesundheitlichen Schäden lösen Fehler in elektrischen Anlagen auch oft Brände aus. Rund 30% der Feuer in Österreich sind auf schadhafte Anlagen zurückzuführen.

So wie technische Geräte oder Einrichtungen regelmäßig gewartet werden, müssen elektrische Anlagen überprüft und in Stand gehalten werden. Was bei Gasthermen oder bei Autos selbstverständlich ist, wird bei elektrischen Anlagen gerne vergessen. Doch Sicherungselemente unterliegen ebenso einem Alterungsprozess und können, wenn schlecht oder nicht gewartet, zu spät oder gar nicht mehr auslösen.

Rechtliche Folgen bleiben nicht aus, wenn durch nachweisbare Unterlassung von Schutzmaßnahmen Schaden entsteht. Nimmt ein Arbeitnehmer durch einen technischen Defekt Schaden oder verwendet er vorgeschriebene Arbeitsmittel und Schutzausrüstungen nicht, wird sein Arbeitgeber zur Verantwortung gezogen. Eine schriftliche Unterweisung bzw. Arbeitsanweisung empfiehlt sich hier, denn sie verpflichtet zur Verwendung von Schutzausrüstungen und zur Einhaltung der erforderlichen Verhaltensregeln.

Die neue Elektroschutzverordnung regelt diese Schutzmaßnahmen und schreibt Prüfungsintervalle für elektrische Anlagen, Verhaltensregeln und technische Voraussetzungen und Hilfsmittel vor. Man ist gut beraten, über die Neuerungen informiert zu sein. Auf, der Seite des Kuratoriums für Elektrotechnik, gibt es Tipps von Experten zur praktischen Umsetzung der neuen Verordnung – für elektrotechnische Laien, aber auch für professionelle Elektrotechniker.

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