Von der Glasfassade bis zum Berker-Schalter

 

Glas begleitet die Menschheit schon lange. Glasfunde aus dem ägyptisch-syrischen Raum wurden auf die Zeit 1500 v. Chr. datiert. Griechen und Römer schätzten Glas gleichermaßen. Im 16. Jahrhundert waren Glasperlen aus Venedig eine begehrte Handelsware und dienten sogar als Tauschmittel bei der Eroberung des südamerikanischen Kontinents.

Glas in der Architektur
Vor gut 150 Jahren begann der Siegeszug von Glas auch als Baustoff in der Architektur. Den fulminanten Grundstein legte der Crystal Palace in London: eine Konstruktion aus Eisenträgern und großflächigen Glasfenstern zog die Besucher der Weltausstellung von 1851 magisch an. Die Meister des Bauhauses in Dessau hängten 1926 eine Glasvorhangfassade vor die Werkstätten. Leicht und transparent wirkten die Gebäude, in denen radikal Neues geschaffen wurde. Innen wurden Lichtschalter der damals noch jungen Firma Berker aus dem Sauerland verbaut, die schlichter nicht hätten sein können. Gemäß der Designmaxime »form follows function« reichten als Schalter runde Glasplatten mit Drehknebel, um Glühlampen mit Glaskolben zum Leuchten zu bringen.

Genau an diese Wurzeln knüpft die Berker Serie Glas an. Der Glasschalter ist auf das wesentliche reduziert und passt sich stilistisch jeder Wandfläche an. Dabei werden, dank der Oberfläche aus transparentem Glas, Tapeten, Wandbespannungen und Wandstrukturen kaum verdeckt. Im Inneren des Schalters kommt modernste Technik zum Einsatz, die natürlich alle VDE-Normen erfüllt.
Heute findet die Erfolgsstory von Glas ihre Fortsetzung, gerne in Kombination mit Stahl oder Aluminium. Die Pyramide vor dem Louvre in Paris und die gläserne Reichstagskuppel in Berlin sind außergewöhnliche Beispiele. In der Büroarchitektur wird Wert auf Transparenz und Kommunikation gelegt, so dass Firmen in aller Welt in licht-durchfluteten Hochhäusern residieren.
Was lange Zeit nur bei Hightech-Bürobauten zu sehen war, ist heute auch bei Bauherren von Einfamilienhäusern gefragt. Große bodentiefe Fensterflächen lassen das Licht und die Wärme hinein. Glas ist im Haus allgegenwärtig: Küchenfliesen werden ersetzt durch farbige Glaspanele, Glastüren lösen die gute alte Eiche ab und gekocht wird auf dem Ceranfeld.

Gläserne Schalterwelten
Designer Werner Aisslinger setzte bei den neuen Schalterprogrammen von Berker R.1, R.3 und Serie R. classic neben anderen Materialien auch auf Glas. Die Besonderheit dieser Programme: wahlweise kann polarweißes oder schwarzes Glas in einer Stärke von 3 mm auf einen Kunststoffträger aufgesetzt werden. Die Produkte sind von puristischer Schlichtheit, unverwechselbar und sowohl für renovierte Altbauten als auch moderne Neubauten mehr als dekorative Accessoires. R.1 und R.3 stehen als vollständige Flächenschalter-Sortimente mit normalen Unterputz-Einsätzen inklusive KNX-Sensorik zur Verfügung.

Zeitlose Transparenz strahlt das Flächenprogramm Berker B.7 aus. Die quadratischen Schalter und Steckdosen dieses Schalterprogramms glänzen u.a. mit Rahmen aus Glas in Polarweiß, Schwarz oder Alu. Für die bequeme Steuerung des intelligenten Hauses gibt es dazu passend die rahmenlosen KNX-Tastsensoren B.IQ und die exklusiven Raumbediengeräte TS Sensor. Die Kombinationen eröffnen neue Möglichkeiten bei der Komplettausstattung von Häusern mit KNX-Steuerung.
Für den Highend-Bereich: Schillernder Blickfang in anspruchsvoller Umgebung ist Berker TS Crystal Ball. Sein Herz ist ein geschliffener Kristall aus Crystallized-Swarovski Elements, unter dem sich eine sensible optische Reflexerkennung verbirgt. Eine sanfte Berührung – und der Crystal Ball schaltet Licht, Jalousien, Rollläden.
Diese Beispiele unterstreichen, wie der »alte« Werkstoff Glas immer wieder neu erfunden wird. Die Marke Berker zeichnet sich dabei als einer der Vorreiter aus, der preisgekröntes Design und modernste Technik in Einklang bringt.

www.berker.de
 

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