Viel erreicht!

 

Die Erfolge, die dieses Jahr verzeichnet wurden, sind umfangreich wie vielfältig und konnten dank der guten Zusammenarbeit der zuständigen Stellen der Landes- als auch der Bundesinnung zum großen Teil für ganz Österreich realisiert werden:

 

Die Innung arbeitete im Laufe des Jahres intensiv mit den zuständigen Behörden an der Ausarbeitung des Gesetzestextes zum neuen Ökostromgesetz. Zwar sind bei der Formulierung bereits deutliche Verbesserungen gelungen, Witke gibt sich aber noch nicht zufrieden – ein neuerlicher Einspruch wurde

bereits verfasst. Im Bereich Photovoltaik wurde, dank der unschätzbaren Hilfe von Photovoltaik-Austria Präsident Dr. Hans Kronberger, mit den zuständigen Normungsausschüssen, die Beseitigung einiger Unklarheiten bei Normen und Vorschriften erzielt. In Zusammenarbeit mit der MA-20, wird in Zukunft außerdem ein Ausschuss gebildet, der mit der Mitarbeit aller Magistratsabteilungen, die sich mit der Photovoltaik befassen, eine deutliche Vereinfachung des Einreichverfahrens für die Förderung einer PV-Anlage erreichen soll. Ziel ist es, dass ein Antragssteller nur mehr an einer Stelle Förderungen beantragen muss. In diesem Zusammenhang soll auch erreicht werden, dass Infrarotheizungen – speziell in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage – in Zukunft auch in die Wohnbauförderung aufgenommen werden.

Die Standes- und Ausübungsregeln für das Gewerbe Elektrotechnik wurden neu entworfen und befinden sich bereits im Feststellungsverfahren des zuständigen Ministeriums. Weiters ist geplant, eine verpflichtende Haftpflichtversicherung sowie die Verpflichtung zum Gerichtsstand Österreich in der Gewerbeordnung zu verankern. Auch die Formulierung der Elektroschutzverordnung 2012 konnte in zäher Arbeit abgeändert werden, sie bleibt aber dennoch kompliziert und ist für den Laien, sprich Unternehmer wie Tischler, Maler etc., nicht leicht verständlich. Zum besseren Verständnis der Verordnung, hat die Innung, gemeinsam mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, und Konsumentenschutz, dem KFE und der AUVA zwei Broschüren herausgegeben, die auf den jeweiligen Internetauftritten zum Download zur Verfügung stehen. Bezüglich der Blitzschutznorm ist ebenfalls eine deutliche Verbesserung in Aussicht – sie könnte dann deutlich vereinfacht und verständlicher gestaltet werden, auch die oft langwierige Berechnung der Blitzschutzklasse könnte durch eine Formular entfallen.

Besonders stolz können die Innungen auf die Fortschritte sein, die bei der Lehrlingsausbildung erzielt werden konnten. So wurde zum Beispiel gemeinsam mit der EDS für alle WIFI’s und Berufsschulen in Österreich ihre Software zur Verfügung gestellt bzw. installiert. Auf Basis dieser Software sollen in Zukunft einheitliche Lehrabschlussprüfungen abgehalten werden können. Die Landesinnungen werden künftig jedem Lehrling, nach bestandener Lehrabschlussprüfung, einen bundeseinheitlichen Kompetenzpass überreichen. Wie bereits in der letzten Ausgabe des i-Magazins präsentiert, wurde eine Unterschriftenaktion ins Leben gerufen, die eine Stärkung der Klein- und Mittelbetriebe als Rückgrat der heimischen Wirtschaft zum Ziel hat. Das Formular dazu ist auch in dieser Ausgabe auf Seite 23 enthalten, einfach ausschneiden, ausfüllen und abschicken!

Äußerst aktiv waren auch wieder die Arbeitsgruppen »Wirtschaft und Pfusch«, »Technik und Umwelt«, »Technisches Gebäude Management«, »Werbung und PR«, »Lehrlinge und Bildung« und »Soziales«, die sich aktuell mit unzähligen Projekten wie Aktualisierung der TAEV, Lehrlingsausbildung, oder Filmbeiträgen beschäftigten.

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