„Wir bei ABB sind stolz darauf, der ECH2A beizutreten und unsere Zusammenarbeit mit Regierungen, Industrien, Regulierungsbehörden und der Wissenschaft fortzuführen, um die Wasserstofferzeugung weiter zu fördern“, sagt Peter Terwiesch, Leiter des Geschäftsbereichs Industrieautomation bei ABB. (Bild: ABB)

ECH2A-Mitgliedschaft von ABB:

Verstärktes Engagement für sauberen Wasserstoff

Peter Terwiesch, Leiter des Geschäftsbereichs Industrieautomation bei ABB, wird Exekutivmitglied der European Clean Hydrogen Alliance ECH2A, die gegründet wurde, um die europäische Wasserstoffindustrie voranzubringen.

Die Allianz ist das offizielle EU-Gremium, das sich auf den verstärkten Einsatz von Wasserstofftechnologien (H2) bis 2030 konzentriert, um die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren und zur Erreichung der europäischen Kohlenstoffneutralität bis 2050 beizutragen. Peter Terwiesch wird der Executive Sponsor von ABB in der Allianz sein und aktiv mit Regierungen und anderen Allianzmitgliedern zusammenarbeiten, um die Wasserstoff-Wertschöpfungskette in ganz Europa auszubauen.

Die Nutzung von Wasserstoff wurde als entscheidend für die Erreichung der europäischen Klimaziele und den Übergang Europas zu sauberer Energie identifiziert. Wasserstoff bietet verschiedene Einsatzmöglichkeiten, von der Speicherung erneuerbarer Energien bis zur Betankung von Schwertransportern sowie als Energie und Rohstoff in energieintensiven Industriezweigen, wie z. B. im Stahl- oder Chemiesektor.

Wesentlich ist, dass Wasserstoff bei seiner Verwendung nur Wasser und Wärme abgibt, keinen Kohlenstoff. Wenn H2 aus erneuerbaren Quellen hergestellt wird, ist die gesamte Wasserstoff-Wertschöpfungskette kohlenstofffrei. Wasserstoff ist somit eine hervorragende Ergänzung zur Elektrizität und bietet eine Lösung zur Dekarbonisierung von Industrieprozessen und Wirtschaftszweigen, in denen eine Reduzierung der Kohlenstoffemissionen sowohl dringend als auch schwer zu realisieren ist.

„Europas Chance, den Kohlenstoffausstoß durch die Ausweitung der Produktion, des Transports und der Nutzung von Wasserstoff zu reduzieren, ist beträchtlich. Automatisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung werden eine wichtige Rolle bei der Erschließung dieses Potenzials spielen. Wir bei ABB sind stolz darauf, der ECH2A beizutreten und unsere Zusammenarbeit mit Regierungen, Industrien, Regulierungsbehörden und der Wissenschaft fortzuführen, um die Wasserstofferzeugung weiter zu fördern“, sagt Peter Terwiesch, Leiter des Geschäftsbereichs Industrieautomation bei ABB. „Wir verfügen über eine einzigartige Mischung aus Fachwissen und Lösungen, um die Industrie zu unterstützen und bei der Entwicklung neuer sauberer Wasserstofftechnologien einen echten Unterschied zu machen.“

ABB ermöglicht den Übergang von Kohlenstoff-Brennstoffen zu Wasserstoff durch Know-how und einem abgestimmten Portfolio an Systemen, Produkten, Dienstleistungen und digitalen Lösungen. Das Unternehmen arbeitet mit Kunden, Partnern und Behörden zusammen, um das Wasserstoff-Ökosystem aufzubauen – von Schlüsseltechnologie-Kooperationen zur Erforschung umweltfreundlicher Produktionssysteme über eine neue Wasserstoffproduktionsanlage in Frankreich bis hin zur Entwicklung von Brennstoffzellen im Megawatt-Bereich für den Antrieb großer Hochseeschiffe.

„Diese Mitgliedschaft stärkt unser Engagement für die nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO bis 2050 sowie unsere eigene Verpflichtung, den CO2-Fussabdruck unserer Kunden durch ABB-Technologien um mehr als 100 Megatonnen pro Jahr zu reduzieren. ECH2A ist einer von vielen Verbänden, denen wir angehören, um diese Agenda aktiv voranzutreiben“, so Peter Terwiesch weiter.

Weitere Informationen auf:

www.abb.at

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