Urlaubszeit ist Einbruchszeit

Gerade zur Urlaubszeit sind Wohnungen und Häuser wieder ein beliebtes Angriffsziel. Ein Schraubenschlüssel reicht aus, um eine ungesicherte Terrassentür innerhalb von 30 Sekunden aufzubrechen. Daher rät Telenot selbst verstärkt Vorsorge zum Schutz vor Einbrechern zu treffen. Ein kostenloser Sicherheits-Check kann ab sofort unter »wir-machen-oesterreich-sicher.at« für jede Wohnung und jedes Gebäude durch einen autorisierten, heimischen Fachbetrieb angefordert werden.

Schwachstellen sind Einladung für Einbrecher
Die Langfinger kommen zu 80 Prozent über die Terrassen- oder Balkontür und durch das Fenster. Sie schlagen vor allem dort zu, wo sie schnell und mit geringem Risiko ans Ziel gelangen. Wurden 2011 noch 15.608 Einbrüche zur Anzeige gebracht, waren es 2014 bereits 17.109. Das entspricht einer Steigerung von knapp zehn Prozent. Allein im Burgenland stiegen die Einbrüche 2014 um 31,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, gefolgt von Tirol (+16,6%), Salzburg (+8,9%), der Steiermark (+5,7%), Oberösterreich (5,3%) und Wien (+2,4%). Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für die Betroffenen oft ein großer Schock. Durch die Verletzung der Privatsphäre fühlen sich die Bewohner zuhause nicht mehr sicher. Ein Einbruch kann auch Auslöser für schwerwiegende psychische Probleme sein, die oft Jahre andauern können.

Die Telenot-Sicherheitsexperten Harald Silli (li.) und Martin Unfried präsentierten eine Aufklärungskampagne unter dem Titel »Wir machen Österreich sicher« in der an das Sicherheitsbewusstsein der Österreicher appelliert werden soll. Alarmanlage und spezielle Hinweisschilder schrecken Einbrecher ab
Es ist aber keine reine Glückssache, von Einbrechern verschont zu bleiben. Etwa 60 Prozent der Eindringlinge lassen sich durch den Anblick von Sicherheitskomponenten, wie einer Alarmsirene mit Blitzlicht an der Fassade oder dem bloßen Hinweisschild »alarmgesichert« abschrecken.* Gefürchtet sind auch Telefonwählanlagen, die bei einem Alarm direkt mit der Polizei verbunden sind. Alarmanlagen sind somit in Kombination mit mechanischen Sicherungen wie Schlössern, Sicherheitsbalken oder Sicherheitstüren der optimale Schutz gegen Einbrecher. Denn nach zwei bis drei Minuten erfolgloser Arbeit, bricht der Einbrecher sein Vorhaben in der Regel ab.

Hochwertiger Gebäudeschutz muss halten, was er verspricht
„Wer seine Immobilie sicher machen will, braucht wachsame Nachbarn, ein sicherheitsbewusstes Verhalten und einen hochwertigen Gebäudeschutz, der hält, was er verspricht und vor allen Dingen funktioniert, wenn er gebraucht wird“, ist Telenot-Sicherheitsexperte Harald Silli überzeugt. Letzteres ist für Otto-Normalverbraucher im Alarmanlagen- und EU-Normen-Dschungel nicht leicht zu erkennen, da eindeutige Qualitätsstandards fehlen. Deshalb hat Telenot jetzt nach Deutschland erstmals auch in Österreich ein eigenes Qualitätssiegel eingeführt, das den Konsumenten Orientierung am Alarmanlagenmarkt geben soll und gleichzeitig als Abschreckung für Einbrecher dient. Denn die wichtigsten Komponenten eines zuverlässigen Sicherheitssystems sind neben einem ausreichenden mechanischen Einbruchsschutz ein präzises elektronisches Sicherheitsnetz. „Vor allem ein Wohngebäude muss zu 100 Prozent gesichert sein. Es geht hier nicht nur um Hab und Gut, sondern immer wieder auch um Menschenleben“, so Silli.

Gefährliche Lücke in Österreich bei Sicherheitssystemen
Ein Sicherheitssystem ist aber nur so gut wie das schwächste Glied. „Es stellt ein großes Sicherheitsproblem dar, wenn beim Einbau einer Alarmanlage Produkte unterschiedlicher Produzenten gemischt werden, da die einzelnen Komponenten wie Zentrale, Signalgeber, Glasbruchsensor, Bewegungsmelder oder Magnetsensor dann nicht aufeinander abgestimmt sind. Dadurch ist das Alarmsystem anfälliger auf Fehlerquellen und eigentlich nicht sicher“, informiert Telenot-Sicherheitsexperte Martin Unfried, der auch darauf verweist, dass ein kompetenter Profi Alarmanlagen immer entsprechend der »OVE-R2«-Richtline plant, errichtet und wartet. „Das ist eine Richtlinie vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik und quasi eine Ö-Norm für Alarmanlagen. Damit ist jedes Heim und jeder Gewerbebetrieb ideal geschützt“, so Unfried.

Zertifizierte Sicherheit aus einer Hand – Zuverlässige Gebäudesicherheit nur mit SiegelDas Telenot-Sicherheitssiegel garantiert zertifizierte Sicherheitstechnik vom Fachmann installiert. Bild: Telenot
Statt bisher zwei, gewährt Telenot ab sofort fünf Jahre Garantie auf eigene Produkte und Sicherheitssysteme. Das neue Siegel »Objekt gesichert« soll auch Standard dafür sein, dass hochwertiger Einbruchschutz nur in die Hände eines Fachmanns gehört und dieser, wie auch die Produkte, nach strengsten Richtlinien zertifiziert ist. Stiftung Warentest bestätigt: Wer auf eine Alarmanlage zum Selbsteinbau setzt, muss sich nicht wundern, wenn Einbrecher mühelos das Haus oder die Wohnung leerräumen. Die fünf getesteten Alarmanlagen-Sets in Heft 6/2013 fielen allesamt durch. Anlagen zum Selbsteinbau gibt es bei Telenot nicht. Planung, Installation und Service übernehmen in Österreich über 30 anerkannte Fachbetriebe, die Autorisierten Telenot-Stützpunkte. Sie decken bei einem kostenlosen Vor-Ort-Check Sicherheitslücken am und im Gebäude auf. Auf Grundlage der Check-Ergebnisse wird eine maßgeschneiderte Sicherheitslösung projektiert.

Versicherer geben Preisnachlass
Auch zahlreiche österreichische Versicherungsunternehmen setzen zunehmend auf Sicherheitstechnik, die hält, was sie verspricht. Darunter die Uniqa, Allianz Versicherung, Donau Versicherung, Wiener Städtische, Oberösterreichische Versicherung oder auch die Zürich Versicherung. Denn immerhin entsteht laut österreichischem Versicherungsverband jedem Opfer pro Einbruch durchschnittlich ein Schaden von 2.200 Euro. Hochgerechnet bedeutet das eine Schadenssumme von mehr als 37 Millionen Euro jährlich. Wer den Einbau einer fachmännisch installierten Alarmanlage nachweist, kann bei der Versicherungsprämie sparen.

Alarmanlagen mit deutscher Präzision
Telenot ist ein deutscher Hersteller elektronischer Sicherheitstechnik und Alarmanlagen mit Hauptsitz in Aalen/Süddeutschland und einem eigenständigen Tochterunternehmen in Vorchdorf (OÖ). Telenot-Produkte werden ausschließlich am Firmensitz in Süddeutschland, in Österreich in Pflach bei Reutte in Tirol und in Winterthur in der Schweiz erzeugt und punkten durch einen hohen Sicherheitsstandard. 16.000 Einbruchmeldezentralen, 90.000 Bewegungsmelder, 27.000 Übertragungseinrichtungen und über 80.000 Magnetkontakte verlassen pro Jahr die modernen Produktionsstätten. Das Sicherheitsprodukt-Portfolio von Telenot umfasst mehr als 1.600 Artikel.

F&E spielt wichtige Rolle
Forschung und Entwicklung (F&E) spielen beim Familienunternehmen eine wichtige Rolle. Jährlich kommen zahlreiche neue Innovationen auf den Markt, vom digitalen Schließzylinder bis zum Funkanlagensystem »compact easy« mit Touch-Bedienteil und integrativem App. Rund 380 Mitarbeiter erzielen jährlich einen Umsatz von 50 Millionen Euro. Telenot-Produkte verfügen über Einzel- und Systemanerkennung der VdS Schadenverhütung (D), des VSÖ Verbandes der Sicherheitsunternehmen Österreich und des SES Verbandes Schweizer Errichter von Sicherheitsanlagen. VdS, VSÖ und SES sind offizielle Organe für die Prüfung und Anerkennung von Sicherheitsprodukten. Damit garantiert Telenot verlässliche Sicherheit mit Brief und Siegel.
Alarmanlagen von Telenot sind nur über den autorisierten Fachbetrieb erhältlich. Autorisierte Telenot-Stützpunkte stehen für ein Netzwerk zertifizierter Fachbetriebe in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Jährlich werden rund 400 Seminare und Schulungen für Alarmanlagenerrichter durchgeführt. Diese stellen die Planung, Montage, Inbetriebnahme und den Service sicher. Sicherheitslösungen von Telenot finden sich in Privathaushalten, kleinen und mittleren Unternehmen, im Einzelhandel, der Industrie und der öffentlichen Hand.

*Kriminologe Dr. Klaus Krainz führte in den 1990er Jahren an der juridischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz mit 12 StudentInnen eine Studie durch, der in den Folgejahren noch erweiternde Studien folgten. Befragt wurden damals 110 einschlägig vorbestrafte Häftlinge. Laut Dr. Krainz besitzt diese Studie auch heute noch Gültigkeit, zumal die Zahlen den aktuellen Gegebenheiten angepasst wurden. Denn damals lag die Zahl derer, die sich durch von außen sichtbare Sirenen oder Blinklichter abschrecken ließen, bei 70 Prozent.

 

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