Haus der Digitalisierung
Gestartet wird das neue Digitalisierungsnetzwerk in Krems, Klosterneuburg, Wiener Neustadt und St. Pölten. Mit einer zweiten Stufe folgen Wieselburg und Tulln. (Bild: Fotolia)

Land Niederösterreich mit neuer Digitalisierungsstrategie

Tulln bekommt in vier Jahren ein Haus der Digitalisierung

Die Digitalisierung wird in den nächsten Jahren viele Betriebsabläufe und Entscheidungsprozesse in der Wirtschaft und auch in der Verwaltung grundlegend verändern. Daraus ergeben sich für diese nicht nur große Herausforderungen, sondern auch enorme Chancen. Dem will das Land Niederösterreich mit einer neuen Digitalisierungsstrategie gerecht werden.

„Es geht nicht nur darum, die heimische Wirtschaft in ihrem Vorhaben zu unterstützen, ihre digitalen Informationsprozesse geschwinder und effizienter zu gestalten“, betont Wirtschafts- und Technologielandesrätin Petra Bohuslav, „sondern auch darum, unseren Unternehmen den Zugang zu wissenschaftlichen Einrichtungen zu erleichtern und sie zu motivieren, gemeinsame Forschung zu betreiben. Das gilt auch für gemeinsame Leit- und Demonstrationsprojekte, die man – wo erforderlich und möglich – auch in Form einer disziplinübergreifenden Kooperation über Instituts- und Sektorengrenzen hinweg realisieren soll.“

Zum Digitalisierungsmanager Niederösterreich wurde Johannes Eßmeister berufen. Für dieses Aufgabenfeld ist er schon bisher in der Zukunftsakademie Mostviertel verantwortlich gewesen. Angesiedelt wurde die neue Geschäftsstelle für Technologie und Digitalisierung in der Wirtschaftsagentur ecoplus. Eine wertvolle Grundlage der neuen Initiative sind jedenfalls die Erfahrungen und die damit erworbene Kompetenz, die in Sachen Digitalisierung die vier Technopole Krems, Tulln, Wiener Neustadt und Wieselburg sowie die ecoplus-Cluster bereits in den letzten Jahren gewonnen haben.

Gestartet wird das neue Netzwerk in Krems, Klosterneuburg, Wiener Neustadt und St. Pölten. Mit einer zweiten Stufe folgen Wieselburg und Tulln. „Die bereits bestehenden Standorte und Initiativen sollen zu digitalen Knotenpunkten ausgebaut werden, die mit einem intelligenten digitalen Netzwerk untereinander und auch mit anderen Netzwerken verknüpft werden, wie etwa mit dem RIZ Gründerservice, accent, den TPI Servicestellen, dem WIFI der Wirtschaftskammer oder auch mit unseren ausländischen Partnern wie im Silicon Valley“, sagt Johannes Eßmeister.

Ab 2022 soll das gesamte Material aller niederösterreichischen Knotenpunkte in einem Haus der Digitalisierung in der Donaustadt Tulln gesammelt werden. Zufrieden damit zeigt sich ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit der operativen Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projekts betraut worden sind.“

www.ecoplus.at

Quelle: NÖ Wirtschaftspressedienst (mü)

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