The show must go on!

 

Das Thema »Dimmen von LED-Retrofitlampen« beschäftigt die heimischen Elektrotechniker landauf, landab. Kein Wunder, denn die bisher zur Verfügung stehenden Technologien waren bisher noch zu uneinheitlich. „Energiesparende LED-Lampen komfortabel und zuverlässig dimmen – das ermöglicht Busch-Jaeger ab sofort mit den in Zusammenarbeit mit Philips neu entwickelten LED-Helligkeitsreglern 6523 U (Drehdimmer) und 6524 U (Tast-/Sensordimmer) für die Unterputzdose”, freut sich Thomas Lenitz eingangs seines Vortrages nicht nur über innovative Technologie, sondern auch darüber, dass die Dimmer bereits lieferbar sind. Durch die Möglichkeit, eine auf das Leuchtmittel abgestimmte minimale Einschalthelligkeit zu justieren, wird gewährleistet, dass sich das LED-Leuchtmittel stets sicher einschalten lässt. Der Dimmverlauf ist genauso harmonisch und flackerfrei, wie man es von herkömmlichen Glühlampen-Dimmern gewohnt ist. Die Helligkeitsregler sind mit einem Transistor ausgestattet und arbeiten in jeder Position absolut lautlos und ohne jedes Brummen oder Summen. Die neuen LED-Dimmer sind rückwärtskompatibel zu vielen heute üblichen Leuchtmitteln. So können mit den beiden neuen Produkten auch herkömmliche Glühlampen, 230V-Halogenlampen, 230V-Halogen-Energiesparlampen und Niedervolt-Halogenlampen mit konventionellen, induktiven Transformatoren und elektronischen LC-Transformatoren gedimmt werden. „Durch die Kooperation mit Philips ist zudem sichergestellt, dass auch neu entwickelte LED-Leuchtmittel im Zusammenspiel mit den Busch-Jaeger-Dimmern perfekt funktionieren”, bekommt man von Seiten der Verantwortlichen zu hören.

„Busch-Jaeger bietet jetzt auch vielseitige Lösungen zur Integration des USB-Standards in die Hausinstallation”, fasste der ABB-Schulungsverantwortliche das nächste Thema für das Publikum zusammen. Oder mit anderen Worten: Jetzt gibt es USB-Steckdosen für die Wandmontage von Busch-Jaeger. Die Lösungen lassen sich leicht in die meisten Schalterprogramme integrieren. Mit dem USB-Netzteil-Einsatz, der bereits lieferbar ist, dem USB-Ladestation-Einsatz mit integriertem Ladekabel sowie Gerätehalterung und dem Schuko-/USB-Steckdosen-Einsatz, können mobile Endgeräte einfach aufgeladen werden. Lenitz wartete aber auch mit anderen Highlight auf – so meinte er etwa: „Das Kabelgewirr hat mit dem neuen modularen Kommunikationsadapter-System von Busch-Jaeger ein Ende.” Der Hersteller berücksichtigt mit diesem System Schnittstellen für Audio- und Videosignale über 3,5mm Klinke, Cinch und VGA oder für die weit verbreiteten digitalen Kombisignale über BNC, USB, Ethernet und HDMI, wodurch sie an jedem Ort zusammengeführt werden können.

 

Hörbar besser

Sattere Klänge gibt es nun vom Busch-Radio iNet. Der digitale Verstärker sorgt in Verbindung mit den passenden, akustisch optimierten Lautsprechereinsätzen für eine kraftvolle, klangstarke Musik- und Sprachwiedergabe. Über seinen WLAN-Zugang bietet es Zugriff auf alle im Netz angebotenen Radiosender. „Klar, dass das Gerät ebenso wie seine beliebte Variante Busch-DigitalRadio in jede Unterputzdose passt”, betont Lenitz weiter. Apropos WLAN und Unterputzdose – in die gleiche Kerbe schlägt auch der Accesspoint von Busch-Jaeger. Er verteilt das WLAN präzise an alle gewünschte Stellen, ist in Einbaudosen integrierbar und sorgt dafür, dass keine Bauteile wie Antennen oder Kabel nach außen hin mehr sichtbar sind.

 

Schön, wenn sich was bewegt

Schlichtweg edel wurde es schließlich, als das ABB-Team die von Star-Architekten Hadi Teherani designte Busch-Wächter-»MasterLINE«-Serie – die neue Generation von Bewegungsmeldern – präsentierte. „Selbstverständlich darf der technisch innovative Aspekt nicht fehlen”, betonte Lenitz und verwies damit auf die zahlreichen Neuerungen der neuen Bewegungsmelder-Serie. Die neue Generation Busch-Wächter umfasst neun Modelle für unterschiedliche Einsatzbereiche und Anforderungsprofile im Wohn- und Zweckbaubereich, darunter zwei KNX-Versionen zur perfekten Vernetzung mit der Gebäudesystemtechnik. Abgerundet wird das Programm durch zweckmäßiges Zubehör für spezielle Montagesituationen und durch verschiedene IR-Fernbedienungen. Eine innovative Ergänzung erfährt das Busch-Wächter®-Programm durch Busch-»MasterLight«, ein designstarkes LED-Lichtmodul für den Eingangsbereich. Modernste RGB-Technologie mit Einstellmöglichkeiten für Lichtfarbe und Farbtemperatur und ein homogenes Leuchtverhalten ermöglichen nicht nur ein faszinierendes Spiel mit Licht und Lichtfarben, sondern auch die Vermittlung von Informationen wie zum Beispiel eine Notfallsignalisierung.

 

Welcome+Schalten

Bis ins kleinste Detail ging Lenitz als das Thema Busch-Welcome-Türkommunikation – das nun auch verfügbar ist – an der Reihe war. Die i-Magazin-Leser hatten bereits in der Ausgabe 12-01/12 die Möglichkeit, die Features im Detail kennenzulernen und die User von www.i-magazin.at haben jederzeit Zugriff darauf. Doch in Anbetracht unseres Schwerpunktthemas sei eines an dieser Stelle erwähnt: Mit der Busch-Welcome-App werden Smartphone und Tablet-PC jetzt zur mobilen Video-Innenstation.
Farbliche Ergänzungen gibt es bei Busch-»axcent« – bisher stand das Schalterprogramm für kräftige Farben und einen markanten Auftritt. „Mit neuen, dezenten Farbtönen gibt sich die Schalterserie jetzt auf Wunsch auch zurückhaltend und charmant”, verweist Lenitz auf die neuen Kombinationsmöglichkeiten. So zählt ein warmes Chalet-Weiß zu den neuen Farben für die Zentraleinsätze. Sie wird kombiniert mit Rahmen in den Tönen Maison-Beige, Entrée-Grau, Foyer-Rot, Chalet-Weiß und Château-Schwarz. Ebenfalls neu bei Busch-axcent: designstarke Rahmen in der Ausführung Weißglas – und all das ist bereits lieferbar. Auch die neuen UP-Dosen, mit denen eine wandbündige Montage auf einfachste Weise erzielt werden kann, sind bis Juni lieferbar. Ein wenig Retro wurde es schließlich, als Lenitz den »Decento« – einen Porzellanschalter im Design vergangener Jahre präsentierte – die Zielgruppe dafür ist ohne Zweifel vorhanden.

 

Von neuen Tools und innovativen Geräten

Im Bereich der Busch-Jaeger-KNX-Range präsentierte Lenitz neue Unterputzaktoren, das Busch-»Waveline«-Funksystem, den Busch-Wächter-KNX, ein Energiemodul, den Raum Master 3.1, den elektronischen Schaltaktor 8.1.2.1, einen Ventilantriebaktor, einen Fancoilaktor, einen SMI-Schaltaktor und das »i-bus«-Tool – damit stellt ABB ein völlig neuartiges Softwarekonzept zur Verfügung. Das Tool unterstützt bei der Inbetriebnahme und dem Service von KNX-Systemen und ist ab sofort unter der ABB-Homepage kostenlos verfügbar.

 

Technisch innovativ und gleichzeitig trendig wurde es wieder, als Lenitz die neue Generation des Busch-ComfortPanels vorstellte – die Serie tritt nun in zwei unterschiedlichen Formaten auf: zum einen wie bisher mit 22,86cm(9″)-Displaydiagonale und zum anderen – ganz neu – mit beeindruckendem 30,73cm(12,1″)-Großformatbildschirm. Beiden Modellen gemeinsam ist ein neues Bedienkonzept, das zwar nach wie vor die mehrfach preisgekrönte, intuitiv anwendbare Farbkennzeichnung nutzt, gleichzeitig für bestimmte Bereiche aber auch die von Smartphones und Tablets bekannte Gestensteuerung einführt. »Simplicity« stand bei der Weiterentwicklung des Busch-ComfortPanels ganz oben im Lastenheft. Das Farbkonzept des Graphic-User-Interfaces (GUI) wurde bei den neuen Modellen überarbeitet und spiegelt aktuelle Farbtrends wider. „Zwei Varianten in schwarzem oder weißem Glas stehen zur Auswahl. Beide Versionen sind am unteren Rand mit einer schmalen Designleiste aus gebürstetem Edelstahl ausgestattet. Die gewählten Materialien entsprechen dem Design der Schalterserie carat, die sich hervorragend mit dem Busch-ComfortPanel kombinieren lässt”, lässt Lenitz am Ende seines Vortrages nicht unerwähnt.

 

Große Vielfalt

Nach den Highlight aus dem Hause Busch Jaeger übergab Thomas Lenitz nicht nur das Wort an seine Kollegen sondern fand damit auch eine Überleitung zu den Produkten von Stotz-Kontakt und Striebel & John. So präsentierten Klemens Steiner, Martin Specht, Walter They und Peter Kopecky neben den innovativen Weiterentwicklungen an den Sicherungsautomaten der Serie S200 auch die Überspannungsschutzgeräte für PV-Anlagen. Diese Geräte zeichnen sich durch eine speziell geprüfte »end-of-life«-Abschaltvorrichtung aus. Bei den neuen Energiezählern EQ-Meter für Subzählermessungen ist die Type C11 – ein einphasiger direktmessender Zähler mit einer Breite von nur einer 1TE – bereits verfügbar. Das berührungsgeschützte Stecksystem »Smissline TP« verhindert die Möglichkeit einer Schalt- und Störlichtbogenbildung und erlaubt das lastfreie Auf- und Abstecken von Geräten unter Spannung. Das System zur Sicherung einer bestmöglichen Energieverfügbarkeit ist ab sofort verfügbar. Die neue Planungs- und Kalkulationssoftware »StriePlan« ermöglicht die einfache und effiziente Planung eines Kleinverteilers bis hin zur Schaltanlage. Die Software steht in seiner Basisversion gratis für zur Verfügung.

 

Mit der neuen AF-Schütz-Reihe bietet ABB einen entscheidenden Vorteil für jeden Kunden: Durch die elektronische Spulensteuerung ist ein Anschluss von AC- oder DC-Spannung am Schütz möglich, und gleichzeitig ist ein sehr weiter Spannungsbereich vorhanden. Die komplette Palette wurde auf nur vier Typen reduziert, wodurch die Lagerhaltung wesentlich vereinfacht wird.
Die ABB-Reihenklemmen der Serie SNK wurden durch die Push-in-Klemmen ZP2,5 erweitert. Damit ist eine direkte werkzeuglose Kabeleinführung für starre Leiter oder Leiter mit Endhülsen möglich. Flexible Leiter werden wie bei Federzugklemmen mittels Schraubendreher geklemmt. „Einzigartig! Unsere Push-in Technology kombiniert die Vorzüge von Federzugklemmen und die Flexibilität von Push-in Klemmen mit direkter werkzeugloser Kabeleinführung”, ist das ABB-Team überzeugt.
Auch die neue Generation der Elektronischen Zeitrelais CT-S mit Push-in-Klemmen ist eine Antwort auf die Forderung der Kunden nach werkzeugloser Technologie. Starre sowie Leiter mit End-Hülsen können sehr viel schneller und einfacher ohne Werkzeug angeschlossen werden. Natürlich gibt es ABB-Zeitrelais der Serie CT-S auch in Ausführung Schraubklemmen mit dem bewährten Doppelkammer-Kasten-Anschlussklemmen. Dass man bei ABB auf die Neuheiten nicht lange warten muss, stellt man letztendlich auch bei den neuen OTDC-Lasttrennschaltern, die speziell für den Bereich Photovoltaik entwickelt wurden, unter Beweis – sie sind bis 32 A ab sofort lieferbar.

 

www.abb.at

 

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