Stimmungsmacher für David Alaba

Philips und der deutsche Rekordmeister haben am Mittwoch erstmals die neue LED-Fassadenbeleuchtung der Allianz Arena präsentiert. Auch wenn die Farben Rot und Weiß den Ton angeben werden – das Philips-System kann mehr. So lässt es sich vollständig digital steuern und beherrscht in Summe 16 Millionen Farben. Es macht den »Stern des Südens« zu Europas größtem und Deutschlands erstem Stadion mit einer flächendeckenden LED-Außenbeleuchtung für dynamische Lichtstimmungen. Mehr als 300.000 LEDs lassen die rautenförmigen Membrankissen des Münchner Wahrzeichens brillant und einzigartig plastisch erstrahlen – auf einer Fläche von beeindruckenden 26.000 m2. Zugleich spart die neue Technologie mehr als 60% Energie und etwa 362 t CO2 pro Jahr.

„Fans werden die Möglichkeiten der neuen Beleuchtung in der anstehenden Saison 2015/2016 live erleben. Parallel unterstreichen wir mit Philips die Dynamik der Spiele auch durch Lichteffekte im Inneren der Allianz Arena“, freute sich Andreas Jung, Vorstand der FC Bayern München AG im Rahmen einer Vorabpräsentation. Einen Vorgeschmack darauf liefert die ebenfalls neue, umlaufende Effektbeleuchtung im Fassadendach über den Tribünen. Diese wird das Spielgeschehen dynamisch begleiten, beispielsweise mit Laola- oder Torjubel-Effekten in Rot und Weiß.

„Die neue Beleuchtung wird das Erlebnis »Allianz Arena« vor, während und nach den Spielen zusätzlich emotionalisieren. Fans und Fernsehzuschauer werden einzigartige Lichtstimmungen erleben“, sagte Philips Lighting-Geschäftsführer Roger Karner. „Das System arbeitet vollständig digital, ist intelligent steuerbar und maßgeschneidert auf die einzigartige Architektur der Allianz Arena. Wir haben das Know-how von Philips aus drei Kontinenten einfließen lassen“, so Karner.

Für spielfreie Abende sind elegante Farbdynamiken geplant, in Form von Wellen und Wolken sowie horizontalen und vertikalen Verläufen, jeweils in den Farben des FC Bayern München. Die kuratorischen Konzepte stammen von dem weltweit renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron. Sie unterstreichen die einzigartige Architektur des urbanen Leuchtkörpers. Ihre Bewegungen und Farbveränderungen vollziehen sich ausgesprochen filigran und behutsam, bemerkbar erst bei längerem Anblick. Möglich werden derartige Choreographien dank der Vielzahl an LEDs und umfassenden Steuerungsmöglichkeiten: Farben und Intensitäten lassen sich stufenlos ändern, Bildwiederholungsraten von bis zu 40 Bildern pro Sekunde garantieren flüssige Bewegungsabläufe.

Auch Sonderilluminationen mit ikonischen Markeninszenierungen, anderen Farben, Nuancen und Dynamiken sind möglich. Ab sofort genügt ein Fingertipp, um diese zu starten. Aufwändige Zusatzinstallationen sind nicht mehr nötig. Das Spektrum reicht von Illuminationen in Grün anlässlich des St. Patrick’s Day über mehrfarbige Visualisierungen, beispielsweise zum Audi Cup – bis hin zu speziellen Konzepten für internationale Ligaturniere. An Heim- und Auswärtsspieltagen wird die Fassade mit neuer Brillanz in Rot oder Weiß leuchten.

„Für die Fans vor Ort sowie auch im internationalen Wettbewerb der Stadien und Clubs setzen wir mit der neuen Philips-Beleuchtung ein klares Zeichen, wo der deutsche Rekordmeister zuhause ist“, freute sich Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz Arena München Stadion GmbH.

In Sachen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vollzieht das neue Philips System eine Technologierevolution. Die verwendeten LEDs sparen mehr als 60% Energie und rund 362 Tonnen CO2 gegenüber der bisherigen Leuchtstofflampen-Lösung. Zugleich sinken der Wartungs- und Betriebsaufwand: Die Lebensdauer der LEDs beträgt durchschnittlich 80.000 Betriebsstunden und das System ist ausgesprochen robust einsetzbar, selbst unter extremen Witterungsbedingungen mit Temperaturen von bis zu –50 °C. Zudem ermöglicht die Cloud-basierte Philips ActiveSite-Plattform einen optimalen Betrieb. Das System liefert detaillierte Echtzeit-Reports, erleichtert die Wartung und vereinfacht das Management von Inhalten. Auch diesbezüglich spielt die Allianz Arena auf einer technologischen Spitzenposition.

Im Oktober 2014 fiel der Startschuss für die Umrüstung vor Ort. Österreichische Bergsteiger in Zusammenarbeit mit Elin installierten mehr als 6.500 kompakte ColorGraze-Leuchten – teils in schwindelerregenden Höhen von bis zu 25 m. Insgesamt wurden mehr als 45 t Material verbaut, darunter mehr als 7,5 km der leistenförmigen Hightech-Leuchten, mehrere Hundert Data Enabler und über 5.000 m Kabel zur digitalen Steuerung. An der Umsetzung waren neben Installateuren und Elektrotechnikern auch Lichtdesigner sowie Hard- und Softwareentwickler von Philips Color Kinetics in den USA beteiligt. Das Team entwickelte spezielle Installationsvorrichtungen und Optiken, um die Leuchten individuell auszurichten und das Licht ihrer LEDs gleichmäßig auf die gewölbte Außenhaut der je individuell geformten Rautenkissen zu führen.

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