Steckbare Federklemme für Reiheneinbaugeräte (REG)

In der verarbeitenden Industrie kommen zur Prozessabwicklung überwiegend Controller bzw. Steuerungen zum Einsatz. Hierbei handelt es sich größtenteils um Geräte (REG – Reiheneinbaugeräte), die auf einer DIN-Schiene verbaut werden.
Diese konfigurierbaren oder parametrierbaren Steuerungssysteme eignen sich zur Realisierung mehrerer Sicherheits- bzw. Überwachungsfunktionen an einer Maschine oder Anlage. Die Steuerungen sind meist modular erweiterbar, sodass sie mit den Anforderungen und der Größe ihrer Maschine mitwachsen können. Dies setzt eine Modularität an die Anschlusstechnik voraus, die Metz Connect mit seinem Sortiment hervorragend abdeckt.

Wandel im Anschluss von REG in der verarbeitenden Industrie
Die Anschlusstechnik von Reiheneinbaugeräten wird seit Jahrzehnten von Schraubklemmen geprägt. Hinsichtlich der Anschlusstechnik wandelt sich das Verständnis der Gerätehersteller mit Blick auf die Kontaktsicherheit und Anschlussfreundlichkeit von Reiheneinbaugeräten hin zur Federkrafttechnik.

Reiheneinbaugerätebeispiel mit SP99. (Bildquelle: Metz Connect) Wenn es um die Weiterentwicklung oder Modernisierung von Reiheneinbaugeräten geht, entscheiden sich die Gerätehersteller immer öfter für die Push-in-Technik. Die Push-in-Technik bietet durch den schnellen und werkzeuglosen Kabelanschluss eine sehr hohe Benutzerfreundlichkeit. Darüber hinaus zeigen Erfahrungen von Installateuren, dass sich dadurch die Anschlusszeit (Federkrafttechnik im Vergleich zur Schraubtechnik) um bis zu 50% reduziert. Zudem ist bei der Federkraftklemme durch den permanenten Kontakt der Feder mit dem Anschlussdraht die Kontaktsicherheit auch bei Vibration gewährleistet.

SP99: die perfekte Federkraftklemme für Reiheneinbaugeräte
Neben den allgemeinen Vorteilen dieser Klemme wie Kontaktsicherheit (Wartungsfreiheit), permanent anschlussfest, schnelle Anschlusszeit durch Push-in-Technik, gibt es speziell in der verarbeitenden Industrie noch folgende Vorteile:

In der Industrieautomation sind zur Verarbeitung von Signalen oft Potential-Anschlussmöglichkeiten erforderlich. Hierzu bietet die SP99 zwei Potential-Anschlüsse pro Pol mit maximal 2 x 2,5 mm2 Drahtdurchmesser.

Reiheneinbaugerätebeispiel mit verschiedenen Anschlussklemmen. (Bildquelle: Metz Connect)Stillstände und damit Ausfallzeiten einer produzierenden Anlage sind teuer. Im Fehlerfall muss daher schnellstmöglich Abhilfe geschaffen werden. Um Ausfällen generell vorzubeugen, müssen einzelne Abschnitte der Anlage systematisch geprüft werden. Im Optimalfall sind die Adern am Reiheneinbaugerät hierfür einzeln lösbar. Bei der SP99 sind die Adern einzeln lösbar, darüber hinaus ist durch die 90°-Anordnung von Drahteinführung und Betätigung des Drückers eine optimale und bedienerfreundliche Wartung gegeben. Ebenfalls lassen sich die kompletten Klemmen leicht von der Stiftleiste abziehen und genauso leicht wieder aufstecken.

Damit nicht aus Versehen falsch gesteckt wird, bietet Metz Connect für die SP99 zusätzlich eine mechanische Kodiermöglichkeit: Hierzu werden die Kodiertstifte in die vorgesehenen Nuten der Anschlussklemme und der dazugehörigen Stiftleisten eingeschoben. Durch diese Kodiermöglichkeiten kann ein falsches Stecken der Klemmen z.B. nach Wartungsarbeiten oder nach einem Austausch von Geräten verhindert werden. So werden Schäden an Maschinen und an Anlagen verhindert.

Technische Daten/Eigenschaften

  • Federkraftklemme Steckbar
  • Anschlußrichtung 0°
  • Push-In Technik
  • Rastermaß 5,0 mm
  • Aneinanderreihbar ohne Polverlust
  • Querschnitte: AWG 24 – 14, 0,2mm2 bis 2,5 mm2
  • Nennstrom 12 A
  • Nennspannung 250 V
  • Farbe: Standard schwarz (Farboptionen sind möglich)
  • Polzahlen 2, 3, 4, 6, 8
  • Betätigungsoptionen per Fingerdrücker

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