Starke Nachfrage

Für den Solartechnikhersteller stellte sich besonders das Schlussquartal des Vorjahres als profitabel heraus, in dem mit 1.415 MW der größte Anteil der gesamten Wechselrichter-Leistung von 3,4 GW abgesetzt wurde. Den weltweiten Marktanteil steigerte SMA nach eigenen Angaben damit auf mehr als 40%. Angesichts des kräftigen Preisverfalls bei Solarmodulen kam dem Konzern in der zweiten Jahreshälfte 2009 ein »außergewöhnlicher Anstieg der deutschen Nachfrage« zugute. Darüber hinaus ist das Auslandsgeschäft um ein Viertel gewachsen.

 

Hinterhergehinkt

Mit dem seit einigen Monaten laufenden Ausbau der Produktionskapazitäten sprintet SMA der Halbleiterindustrie offenbar davon. Dem Unternehmen zufolge ist die Aufstockung unmittelbar vor der Fertigstellung, sodass der Konzern noch im zweiten Quartal über eine Kapazität von 11 GW verfügt. Lieferengpässe bei Halbleiterprodukten würden jedoch bremsen. Erst im zweiten Halbjahr soll sich die Lage im Markt soweit entspannen, dass die neu geschaffenen Kapazitäten voll genutzt werden können.

In den Ausbau neuer Infrastruktur will SMA bis 2012 rund 400 Mio. Euro investieren. Dazu kommen allein in diesem Jahr Ausgaben für Forschung und Entwicklung von 80 Mio. Euro. 2009 steigerte der Solartechniker den Konzernüberschuss um rund 35% auf 161,1 Mio. Euro oder ein Ergebnis pro Aktie von 4,64 Euro. An die Aktionäre ist eine Dividendenausschüttung von 1,30 Euro je Papier vorgesehen (Quelle: Pressetext)

 

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