Spotlight auf LED-Light

Anfang Mai war es wieder so weit: Die Lichttechniker dirigierten im Konzert des Regro-Lichtkongresses 2010 und spielten mit Ihren Innovationen, die kurz zuvor anlässlich der Light + Building in Frankfurt präsentiert wurden, groß auf. Mit der Vorahnung auch heuer wieder zahlreiche Schmankerln präsentiert zu bekommen, fanden sich über 200 Elektrotechniker aus ganz Österreichs ein, sahen, lauschten und staunten, welche Innovationssprünge in der Lichtbranche vor allem im letzten Jahr im Bereich der LED-Technik stattgefunden haben.

↓Hören Sie hier die Begrüßung von Franz Gletthofer und den Originalvortrag von Franz-Josef Müller!↓

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Um dem Informationsbedarf der Elektrotechniker gerecht zu werden, gewann Regro auch heuer wieder eine illustre Expertenrunde, die dafür sorgte, dass aktuelle Fragen aus der Beleuchtungstechnik – insbesondere rund um den Themenkreis LED – zur Gänze beantwortet wurden. Nach der Begrüßung durch den Rexel-Geschäftsführer Franz Gletthofer, der den Teilnehmern des Kongresses bereits vorab die Praxisnähe der Vorträge in Aussicht stellte und Regro-CompetenceCenter-Leiter Licht Franz-Josef Müller, der sich über seriöse Aussagen der Hersteller hinsichtlich der LED-Technik freute, bildete Jörn Kruse von ABB den Anfang des Vortragreigens. Kruse machte als Leiter der Produktmanagement-Abteilung bei ABB Stotz Kontakt auf die Möglichkeiten der Lichtsteuerungen mit der Gebäudesystemtechnik KNX aufmerksam. Er rief unter anderem aber auch einen der Vorteile von DALI – das auch als Master­Slave-System bezeichnet werden kann – in Erinnerung: Es ist in der Lage, Zustände von Lampen zu erkennen und Fehlermeldungen abzugeben – was vor allem in Zweckbauten enorme Vorteile mit sich bringt.

 

↓Hören Sie hier den Originalvortrag von Jörn Kruse!↓

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Peter Engel, Vertriebsleiter Fachhandel von Osram-Österreich, gab den­ Besuchern Einblick in die Möglichkeiten, die LED als Leuchtmittel zu bieten hat. Neben dem 60-W-Glühbirnenersatz in Form einer LED-Lampe, die neben Osram selbstverständlich auch Philips im Sortiment hat, sorgt der deutsche Hersteller vor allem mit dem Leuchtstofflampenersatz für Gesprächsstoff. Franz-Josef Müller warnte beim Austausch einer konventionellen Leuchtstoffröhre auf ein LED-Modell vor einem Eingriff in die Leuchte – der Ausbau des Vorschaltgerätes sollte tunlichst unterlassen werden, denn dann wird das Prüfzeichen der Leuchte ungültig. Die Retrofit-Lampe von Osram bietet die Lösung: Das Leuchtmittel ist eine »All in one«-Lösung und hat den Starter bereits eingebaut. Engel wies auch darauf hin, dass Leuchtstofflampen-Fassungen nur für ein Gewicht von 500 g ausgelegt sind. Osram bietet aus diesem Grund auch nur ein 36-W-LED-Modell für den Ersatz einer Leuchtstofflampe an. Müller warnte auch hier vor dem Wildwuchs am Markt: Die 1,5 m langen LED-Retrofit-Lampen, die von manchen No-Name-Unternehmen angeboten werden, überschreiten dieses Gewichts­limit in der Regel.

↓Hören Sie hier den Originalvortrag von Peter Engel!↓

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Ing. Rudolf Koch, Prokurist und Vertriebsleiter bei Philips-Licht in Österreich, machte auf ein weiteres Problem im Bereich der LED-Technik aufmerksam: Es gibt die unterschiedlichsten Behauptungen, wenn es um Kennwerte geht. Allzu gerne trumpfen Anbieter mit Lichtausbeute-Werten von 120 bis 130 Lumen/Watt auf. Der Haken daran: Diese Werte werden bisher nur im Labor erreicht. Trotzdem stellte Koch eine rasante Weiterentwicklung der LED in Aussicht und lobte insbesondere die vielfältige Einsatzmöglichkeit der innovativen Lichttechnik.

↓Hören Sie hier den Originalvortrag von Rudi Koch!↓

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Für RZB – seit 1. 1. 2010 mit firmeneigenen Vertriebsteam in Österreich tätig – ist die Wertschöpfung aus eigener Hand ein wesentliches Kriterium. DI (FH) Rudi Danek von RZB stellte klar, dass die innovative Technik im Hause RZB in Deutschland gefertigt wird. Danek brachte auch zum Ausdruck, dass die LED-Technik alleine nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Mittels Vakuumbedampfungsmaschinen fertigt RZB Leuchtenreflektoren, die für das Tüpfelchen auf dem i sorgen und in Kombination mit der LED-Technik eine Verbesserung der Energieeffizienz der betreffenden Leuchten mit sich bringen.

↓Hören Sie hier den Originalvortrag von Rudi Danek!↓

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Als Leiter der Technik gab Hannes Schmutzer den Regro-Kongress-Teilnehmern Einblick in die Produktpalette von Trilux. Für ein Aufhorchen unter den Elektrotechnikern sorgte er unter anderem bei der Erwähnung der werkzeuglosen und somit simplen Montage der Inperla-Downlights. Schmutzer ließ auch die Leuchten für den industriellen Einsatz nicht unerwähnt – Hitze, Feuchtigkeit und Staub sind Umgebungsbedingungen, in denen sich die Trilux-Leuchten Aragon und Durata und Mirona zu Hause fühlen.

↓Hören Sie hier den Originalvortrag von Hannes Schmutzer!↓

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Karl Schneider von Siteco hatte zum Abschluss der Vorträge die Straßenbeleuchtung im Fokus. Dass die LED-Technik bei Siteco in diesem Segment eine wesentliche Rolle spielt, hat sich mittlerweile unter den Elektrotechnikern Österreichs herumgesprochen. Schneider, der ebenso wie sein Kollege DI Schmidt anlässlich der kürzlich abgelaufenen Siteco-Roadshow den Satz: „Vergleicht man Leuchten mit alter 125-HME-Technik mit einer dimmbaren 39-W-LED-Leuchte so spart man rund 83% Energie im Betrieb”, prägte, sorgte für sichtliches Erstaunen unter den Anwesenden. Mit einem derartigen Einsparungspotenzial lassen sich die heimischen Gemeinden wohl auch leichter überzeugen, wenn es darum geht, innovative Lichttechnik auf den Straßen und Plätzen Österreichs zum Einsatz kommen zu lassen.

↓Hören Sie hier den Originalvortrag von Karl Schneider!↓

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Fazit: Die LED-Technik ist heute weiter, als das viele noch vor einem Jahr erwartet haben. Trotzdem muss vor allem davor gewarnt werden, zu Billiglösungen von No-Name-Anbietern zu greifen. Denn abgesehen davon, dass sie in den seltensten Fällen tatsächlich auch das leisten, was sie vorgeben, kann es im Betrieb zu Gewährleistungsproblemen kommen, die dem installierenden Elektrounternehmen zu rechtlichen Schwierigkeiten und in weiterer Folge durchaus auch zum Verhängnis werden können.

↓Hören Sie die Präsentation der Regro-Competencecenter-Leiter!↓

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Kabarettist und Präsentator Oliver Hochkofler verwandelte sich und wurde zu Andre Heller, Frank Stronach, Dr. Rat, Otto Baric und Armin Assinger. Als Millionen-Show-Moderator ließ er Ines Schöffmann zur Fragerunde antreten – sie gab sich keine Blöße und räumte den Gewinn ab.

↓Hören Sie rein, wenn sich Kabarettist Oliver Hochkofler in Andre Heller, Frank Stronach, Dr. Rat, Otto Baric und Armin Assinger verwandelt!↓

 

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www.regro.at

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