Spielerisches Element

Große Freude gab es am 6. September unter den jüngsten Bürgern der Gemeinde Ternitz, die gemeinsam mit ihren Eltern zum ersten Mal den Öko-Kindergarten in der Sonnwendgasse betraten. Während sich die Kleinen über die zahlreichen Spiel-, Kunst- und Bewegungsangebote freuten, staunten die Erwachsenen über die offene und lichtdurchflutete Architektur. Am Standort des ehemaligen Pfarr-Kindergartens ließ das Land NÖ ein Gebäude errichten, das seiner Bezeichnung »Öko-Kindergarten« auch gerecht wird. So setzte das Wiener Architekturbüro »AllesWirdGut« unter der Federführung von Friedrich Basler auf einen cleveren Entwurf und auf ökologische Baumaterialien. Selbstverständlich machen es auch die Details aus: Bauliche Verschattungen sorgen dafür, dass es im Sommer zu keiner Überhitzung im Gebäudeinneren kommt. Features wie eine kontrollierte Belüftung samt Wärmerückgewinnung, ein begrüntes Flachdach und eine thermische Solaranlage sind nur ein paar jener Punkte, die für ein »rundes« Gesamtbild sorgen, das auch die Kindergartenleiterin Maria Lechner begeistert: „Wir fühlen uns jetzt schon sehr wohl”, erzählte sie uns knapp vor der Eröffnung des 5-gruppigen Kindergartens: „Wir arbeiten hier gruppenübergreifend. Jeder Gruppenraum bietet einen anderen Schwerpunkt – so etwa »Malen und Kreativität«, »Puppen- und Rollenspiel« oder auch den »Bauplatz«. Jedes Kind hat eine Stammgruppe, in der es sich morgens einfindet. Untertags, zu bestimmten Zeiten, haben die Kinder dann die Möglichkeit, die Gruppe nach ihrem eigenen Wunsch zu wechseln.” Rund 100 Kinder werden nun von sechs Pädagoginnen, sechs Kinderbetreuerinnen, einer Sonderkindergarten-Pädagogin, die einmal in der Woche vorort ist sowie einer interkulturellen Mitarbeiterin in einer Umgebung betreut, die einem das Gefühl gibt, sich in einer durch und durch angenehmen Atmosphäre und stets hellen Räumen aufzuhalten.

Lösungsorientierung

Apropos hell – trotz der offenen Architektur, die das Tageslicht als die prioritäre Lichtquelle zum Einsatz kommen lässt, war die Auswahl der Beleuchtung für das Architektenteam ein mit entscheidendes Anliegen. Das Büro »AllesWirdGut« entschied sich mit der »Flat-Polymero« für eine besondere Leuchten-Stilrichtung, die vom deutschen Hersteller RZB geprägt wird. Dank Thomas Schmiedinger im Norden und Osten sowie Richard Gürtl im Westen und Süden bietet RZB den Kunden nun auch vorort Unterstützung in Österreich an. Unterstützung, die das 20-Mitarbeiter-Elektrounternehmen Andreas Kober aus Gloggnitz auch in Anspruch nahm. So hatten einerseits Stefanie Feuchtenhofer, die bei Elektro Kober für die Logistik und die Beschaffung über das Elektrogroßhandelsunternehmen Stara zuständig ist, und andererseits die Techniker von Kober einen direkten Ansprechpartner, als es um die Umsetzung der Elektroinstallations- und der Lichttechnik ging. Ursprünglich war eine 1–10V-Steuerleitung geplant, die das Dimmen der Leuchten gewährleisten sollte – Schmiedinger sah in diesem Punkt besonderen Handlungsbedarf, beratend einzugreifen: „Mit dieser Lösung wäre ein wesentlich höherer Verkabelungs- und Verrohrungsaufwand entstanden. Wir haben den ausführenden Unternehmen – allen voran Elektro Kober – empfohlen »DALI-Switch« einzusetzen, da man so mit vier Drähten – also ohne einer eigenen Steuerleitung – Auslangen findet”, lautet die Erklärung Thomas Schmiedingers. Die Mehrkosten der DALI-Leuchten auf der einen Seite und die Einsparung im Bereich der Leitungsverlegung auf der anderen hielten sich jedenfalls die Waage. Der Clou an der Sache: Elektro Kober konnte mit dieser Variante seinem Kunden eine wesentlich modernere Technologie anbieten. „Außerdem reicht nun auch ein Taster aus, um die Leuchtmittel bestehend aus 18 W, 36 W und 55 W Kompaktleuchtstofflampen sowohl ein- und ausschalten als auch dimmen zu können”, so Andreas Kober, der damit auch die Bedienungsfreundlichkeit herausstreicht.

 

Kindersicher

Doch zurück zu den Leuchten – die Flat Polymero von RZB geben der architektonischen Gestaltung sicherlich noch eine zusätzliche Note und schaffen ein einheitliches Bild. Auch wenn der Eindruck entstehen könnte – aber nicht überall kommen die gleichen Leuchten zum Einsatz: „Neben der Flat »Polymero PMMA« haben wir – wenn es die Gegebenheiten und die Voraussetzungen erforderten – die ballwurfsichere Variante »Flat Polymero PC« vorgesehen”, erläutert Schmiedinger und weist damit auf die Sensibilität in derartigen Bereichen hin. „Ballwurfsicher bedeutet, dass der Kunststoff der Leuchten von hoher Festigkeit sowie schlagzäh ist, nicht zerbrechen darf und die Leuchte als System weitere Kriterien erfüllen muss, damit sie im Ernstfall nicht in Einzelteile zerfällt”, so Schmiedinger.
Für Herbert Brenner, Baustellenleiter von Elektro Kober, war das simple Handling der Leuchte bei der Installtion ein postiver Aspekt: „Dadurch, dass die Leuchte relativ groß ist, kompensiert sie bauliche Unebenheiten sehr gut. Hinzu kommt die Flexibilität des Materials und der komfortable Anschlussraum”, so sein Chef Andreas Kober im Gespräch mit uns. Und Schmiedinger fügt dem noch erklärend hinzu: „Die nur 2 mm dünne Grundplatte, an der die EVGs montiert sind, weist an bestimmten Punkten ausgestanzte »Füße« auf und trägt so zur Einfachheit der Leuchten-Montage bei. Darüber hinaus sind die Leuchtenabdeckungen relativ leicht und die Drehriegeln verzeihen Ungenauigkeit besser als Schließmechanismen anderer Bauart.” Diese Features machen sich besonders bei der Installation an den zahlreichen Deckenschrägen des Gebäudes bezahlt. Aber gerade dieser Teil der ausgeklügelten Architektur in Kombination mit dem angenehmen Licht, die die Flat Polymero abgibt, schafft die auch ursprünglich gewünschte Stimmung. Also eine Atmosphäre, in der den Kindern in ihren Kuschelecken das Gefühl gegeben wird, geborgen zu sein und in der die Kindergärtnerinnen ihrer Arbeit gerne nachkommen. Und das ist den Verantwortlichen des Projektes nicht zuletzt durch den Einsatz der Flat Polymero von RZB augenscheinlich gelungen. Woraus auch LAbg. Rupert Dworak anlässlich der Eröffnung schloss: „In den großzügigen Gruppen- und Bewegungsräumen, dem hellen Atrium, den gemütlichen Rückzugsbereichen sowie einem erlebnisreichen Freiraum werden sich unsere Kinder besonders wohlfühlen”, so der Ternitzer Bürgermeister abschließend.

www.rzb.de

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