So wird die Regionalzentrale und das Zentrum für Forschung und Entwicklung der SAN Group in Herzogenburg aussehen. (Bild: Janusch The visual collective / Swap Architektur / SAN Group)

Erste grüne Wasserstoffproduktionsanlage in Niederösterreich:

Spatenstich zum SAN Biotech Park

Herzogenburg – Auf dem Dach befinden sich Solarpanele mit einer Leistung von 1,5 Megawatt, mit denen die Elektrolyse für die Wasserstoffherstellung betrieben wird. Die Rede ist vom neuen SAN Biotech Park in Herzogenburg, dessen Bau vergangene Woche begonnen hat.

Im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Jochen Danninger gab der Spatenstich für die Anlage den Startschuss für den Bau der neuen Regionalzentrale und das Zentrum für Forschung und Entwicklung der SAN Group. Die Investition von rund 40 Millionen Euro und die Schaffung von 200 Arbeitsplätzen werden als wichtiger Impuls für die Region gewertet. Der »Park« wird die neue Regionalzentrale und das globale Zentrum für Forschung und Entwicklung des Biotechnologieunternehmens. In Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Jochen Danninger, Bürgermeister Christoph Artner, sowie dem Vorstand der SAN Group war dies der Startschuss für die Bauarbeiten, die über zwei Etappen bis zum Winter 2023 abgeschlossen sein sollen.

Projektpartner aus Oberösterreich

Die erste Etappe umfasst die Errichtung des sogenannten Industriegebäudes mit der ersten grünen Wasserstoffproduktionsanlage in Niederösterreich. Sie wird zu 100% mit erneuerbarer Energie betrieben. Für die Versorgung der Elektrolyse wird eine eigene Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,5 MW auf den Dächern des firmeneigenen Gewerbeparks errichtet. Die Anlage wird im Frühjahr 2022 in Betrieb gehen. Projektpartner ist das oberösterreichische Familienunternehmen Fronius International GmbH.

Im zweiten Bauabschnitt wird das zentrale Büro- und Laborgebäude errichtet. Der architektonisch ansprechende Rundbau fungiert zukünftig als Regionalzentrale für Europa, den mittleren Osten und Afrika sowie als globales Zentrum für Forschung und Entwicklung der SAN Group. Das Gebäude bietet auf 9.000 m² Platz für 200 Arbeitsplätze, Labors und 120 Tiefgaragenstellplätze. „Lichtdurchflutete Innenräume, modernste Büro- und Laborausstattung, eine eigene Kinderkrippe und ein Mitarbeiterrestaurant sind nur ein paar der Kriterien, die den SAN Biotech Park zu einem Top-Arbeitsplatz machen“, freut sich Erich Erber, Gründer und Präsident der SAN Group. Die am Standort ansässige Forschung und Entwicklung fokussiert sich vor allem auf Agro-Biotech. Kernthemen sind nachhaltiger Pflanzenschutz und veterinärmedizinische Produkte. Das Grundstück ermöglicht eine weitere Expansion von 6.000 m2 Nutzfläche für zukünftige Erweiterungen des SAN Biotech Parks.

Beim gesamten Gebäudekomplex wurde auf zukunftsfähiges Planen und Bauen gesetzt. „Zentrales Konzept ist die Ressourceneffizienz des Gebäudes, sei es bei der besonders nachhaltigen Gebäudetechnik mit Photovoltaikanlagen, Erdwärmesonden und Wärmerückgewinnung, oder das Sammeln von Regenwasser über die Flachdächer für den Betrieb der Sanitäranlagen“, erklärt Johann Trauninger, Head of Real Estate Development der SAN Group. Ökologische und langlebige Baustoffe, 100 % LED-Beleuchtung sowie Gründach und Grünfassaden wirken sich ebenso positiv auf die Ökobilanz des Gebäudes aus.

Die Planung des SAN Biotech Parks stammt aus der Feder der Arge Swap Architektur – IC Consulenten. Mit der baulichen Umsetzung wurde die Strabag als Generalunternehmer beauftragt. Die Freiraumgestaltung von der Firma Plan Sinn setzt vor allem auf lokale Pflanzenarten. Das Hauptgebäude wird im Winter 2023 bezugsfertig sein.

www.san-group.com

ähnliche Beiträge

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.