Sonnenfinsternis: Smart Homes schützen vor Stromausfall

Hier kann die Smart Home-Technologie von digitalStrom durch ein intelligentes Lastmanagement dafür sorgen, dass der Energiebedarf im Haus automatisch geregelt wird. Jedes Smart Home kann so einen Beitrag zur Netzstabilität leisten – der befürchtete Stromausfall bleibt aus.

Die Sonnenfinsternis brachte nach Aussage einiger Energiekonzerne die Stromnetze an ihre Grenzen. Bereits der rasche Energieabfall wäre kritisch. Direkt nach der Finsternis falle die Belastung für das Netz noch dramatischer aus, weil plötzlich ein Überangebot an Energie entstehe. Beides könnte zu Stromausfällen führen wurde befürchtet.

Mit Blick auf den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien sind smarte Technologien gefragt. Diese können bei extremen Lastsituationen im Netz schnell reagieren und den Energiebedarf entsprechend herunter- und wieder heraufregeln. Das smarte Zuhause liefert mit digitalStrom einen Überblick über den Verbrauch aller vernetzten Geräte und hat darüber hinaus durch das Zusammenspiel mit den Smart Metern von Discovergy Zugang zu Daten der Energieerzeugung durch Photovoltaikanlagen. Wird auf diesem Weg festgestellt, dass die Energieproduktion im Zuge einer Sonnenfinsternis oder anderer extremer Wetterereignisse rasant abnimmt, können alle digitalStrom-Häuser sofort reagieren und damit die Belastung des Netzes reduzieren. Alle Geräte, die nicht benötigt werden, werden dann abgeschaltet, um zur Stabilität des Stromnetzes beizutragen.

Martin Vesper, CEO der digitalStrom AG: „Sowohl die Energiewirtschaft als auch die Industrie haben ein hohes Interesse daran, das Stromnetz in seinem empfindlichen Gleichgewicht zu halten. Die Masse der privaten Haushalte mit ihrem Energieverbrauchsanteil von rund 25 Prozent ist ein bisher unterschätzter Energie-Ausgleichspuffer, der zum Gelingen der Energiewende herangezogen werden sollte. Mit digitalStrom vernetzte Häuser können bei einer Stromknappheit automatisch Geräte ausschalten oder Leuchten herunterdimmen. Auf der CeBIT zeigten wir das rein symbolisch und reduzierten den Energieverbrauch an unserem Messestand während der Sonnenfinsternis. Zur gleichen Zeit analysierten wir real das Verhalten mehrerer Testhäuser mit digitalStrom, die solche intelligenten Energiemanagement-Services einbinden.”

Die nächste partielle Sonnenfinsternis in der Schweiz ist am 12. August 2026 zu beobachten. Dann wird es nach Einschätzung des Branchenverbands Bitkom in Deutschland bereits über eine Million Smart Homes geben. Diese könnten dann auch intelligentes Energiemanagement unterstützen.

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