smart factory iran 2016

Nach dem Wiener Abkommen vom Juli 2015 öffnet sich der 80 Millionen starke iranische Markt mit seiner hoch gebildeten und konsum-orientierten Bevölkerung. Experten gehen davon aus, dass sich die iranischen Importe in den nächsten Jahren mehr als verdoppeln werden. Denn die führende Industrienation des Nahen Ostens verfolgt nichts weniger als die vollständige Modernisierung ihrer gesamten industriellen Infrastruktur. Die smart factory iran 2016 zielt darauf ab, den industriellen Aufschwung des Iran als Leitmesse für intelligente Technologien zu begleiten. Thematische Schwerpunkte der Messe sind: Fabrikautomation & Robotik, Metallbearbeitung, Schweißen und Oberflächenbehandlung sowie Logistik, Transport und Lagerung.

Die Schirmherrschaft für die Messe hat das Ministerium für Industrie und Wirtschaft übernommen. Zusätzlich wird die smart factory iran unterstützt von TPO-Trade Promotion Organization und IIEC-Iran International Exhibitions Co.

Organisiert wird die Veranstaltung vom Heidelberger Messespezialisten fairtrade und seinem iranischen Partner Palar Samaneh. Beide zeichnen sich durch mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Organisation internationaler Fachmessen im Iran aus, insbesondere bei der iran telecom innovations, der iran food+bev tec, der iran food+hospitality und der iran agro.

Der Iran ist einer der führenden Importeure von Automatisierungstechnik im Nahen Osten. Zwischen 2010 und 2014 wurde jährlich Automatisierungstechnik im Wert von 443 bis 688 Millionen Euro importiert (ZVEI). Die iranischen Importe in den Bereichen Metallbearbeitung, Schweißen und Oberflächentechnik betrugen im selben Zeitraum jährlich zwischen 64 und 283 Millionen Euro, und die Einfuhren von Logistik-, Transport- und Lagertechnik summierte sich auf 177 bis 254 Millionen Euro (VDMA).

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