Schwimmende Panels: Themse wird zum Solarpark

Die Kapazität liegt bei 6,3 Megawatt. Die Anlage soll im ersten Jahr 5,8 Mio. Kilowattstunden generieren. Das Projekt ist Teil eines Versprechens des Wasserversorgungsunternehmens Thames Water, langfristig ein nachhaltigeres Unternehmen zu werden, indem es seine eigene Elektrizität produziert. Bis 2020 soll ein Selbstversorgungsgrad von 33 Prozent erreicht werden. Derzeit liegt dieser bei 12,5 Prozent.

Konstante Kühlung durch Fließwasser
Das 8,3 Mio. Dollar schwere Projekt will auch zeigen, dass schwimmende Solarfelder Vorteile gegenüber Landanlagen besitzen. So erfolgt bei schwimmenden Solarzellen eine konstante Kühlung durch das unterhalb fließende Wasser. Schwimmende Solarfelder sind zudem deutlich leichter und billiger herzustellen. Denn die Panels werden auf der Plattform platziert und fließen danach zum Hauptelement, wo sie zusammengefügt und verankert werden. Dies macht auch das Hinzufügen von Panels in der Zukunft sehr einfach.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Panels Platz in Anspruch nehmen, der sonst für keinen anderen Zweck genutzt wird und somit auch keinen anderen Ressourcen Platz wegnehmen. In diesem speziellen Fall hat das schwimmende Solarfeld noch eine andere Funktion: Es schirmt das Wasser vor den Sonneneinstrahlen ab und verhindert somit das Algenwachstum.

Quelle: Pressetext

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