Kolumne Rainer Brade, Produktmanager Siemens
Neue Techniken erfordern es, dass wir uns intensiv mit ihnen auseinandersetzen, um die Chancen, aber auch die Risiken zu erkennen. (Bild: Siemens)

Kolumne von Rainer Brade:

Schulung für Batteriespeicher. Wozu?

(Bild: Fotolia)

Batteriespeicher sind derzeit in aller Munde. Sie werden in den verschiedensten Versionen und Leistungsklassen angeboten. Die Vertriebswege unterscheiden sich teilweise erheblich. Auf einschlägigen Webseiten zur Do-it-yourself-Installation sind schon Angebote aufgetaucht. Ob das wirklich gut ist?

Wer sich seriös mit Energiespeichersystemen beschäftigt, wird schnell auf Fragen stoßen: Welches System ist das richtige – DC- oder AC-gekoppelt? Kann ich einen Speicher zur bestehenden Photovoltaikanlage nachrüsten? Welche Speichergröße? Wo ist der geeignete Aufstellungsort? Wie ist das mit der Garantie/Gewährleistung?

Das sind die Fragen, die ich oft höre. Meiner Meinung nach sind folgende Fragen aber viel wichtiger: Welche Schutzschaltgeräte brauche ich für den Anschluss? FI? LS? SPD? AFDD? Wie darf ich als Installateur die Batterien transportieren? Wie gehe ich mit einer defekten Batterie um?

Fragen über Fragen! Ein Teil wird in der ÖVE-R20 beantwortet. Beim Lesen dieser kommen jedoch sicherlich noch Fragen dazu. Ein Elektrotechniker, der für die Ordnungsmäßigkeit seiner Arbeit geradestehen will und muss, könnte sich an dieser Stelle allein gelassen fühlen. Die Lösung zur Beantwortung aller Fragen wird eine Schulung sein, denn nur hier kann das nötige Wissen erworben werden. Neben der eigentlichen Systemschulung, die bei jedem Hersteller individuell auf sein System abgestimmt ist, schaut Siemens auch über den Tellerrand hinaus. Beginnend mit der allseits bekannten Frage – wie ist denn das mit dem Inselbetrieb? Bei der Siemens Junelight Schulung zeigen wir unter anderem, unter welchen Voraussetzungen Sie Speicher und Batterien von Ihrer Firma zum Kunden transportieren können. Kennzeichnungen und Ausrüstung der verwendeten Fahrzeuge werden ebenso besprochen wie die nötigen Begleitpapiere. Die Tücke liegt im Detail. Welche Maßnahmen sind erforderlich, wenn eine Batterie als „kritisch defekt“ eingestuft wird? Wie stuft man das ein? Und wie komme ich zur Schutzausrüstung für den Abtransport? Wir beantworten auch die Frage nach den richtigen Schutzgeräten, welche für die Installation dieser Speichersysteme notwendig sind. Die Speichertechnik ist sicher. Wichtig ist, wie bei jeder neuen oder ungewohnten Technologie, dass wir lernen, damit im Störungsfall sicher umgehen zu können.

Garantie ist ebenfalls ein wesentliches Thema, sowohl für Sie als auch für den Endkunden. Keiner will auf den Kosten sitzen bleiben. In diesem Zusammenhang ist die Dokumentation der Installation ein wesentlicher Baustein. Auf diesen Umstand gehen wir in unserer Junelight Schulung auch ein und zeigen, wie einfach bei uns die elektronische Dokumentation, die für eine Garantie unverzichtbar ist, gehandhabt wird.

Neue Techniken erfordern es, dass wir uns intensiv mit ihnen auseinandersetzen, um die Chancen, aber auch die Risiken zu erkennen. Nur dann ist es möglich, die sich auftuenden neuen Geschäftsfelder auch optimal zu nutzen. Ich biete Ihnen an, diesen Schritt mit uns gemeinsam zu gehen, um sicher und kompetent die Stromspeicher einsetzen zu können. Ich freue mich, Sie in einer der nächsten Junelight Schulungen begrüßen zu dürfen. Unter https://www.junelight.de/partner-werden/veranstaltungen finden Sie die nächsten Termine.

Weitere Informationen:

www.siemens.com

Ansprechpartner:

Rainer BradeRainer Brade

Produktmanager Siemens

Low Voltage and Products

Tel.: 05 1707 652 38

E-Mail: [email protected]
Entgeltliche Einschaltung

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