Zahlreiche LED-Treiber von Tridonic sind bereits mit einer NFC-Schnittstelle ausgestattet. (Bild: Tridonic)

Tridonic vereinfacht Leuchtenproduktion

Schnelle Treiberprogrammierung mittels Near Field Communication

Die kontaktlose Datenübertragung mittels NFC kommt auch zunehmend in der Leuchtenproduktion zur Anwendung. Die Programmierung von Treibereinstellungen mittels NFC ermöglicht maßgebliche Zeitersparnisse. Tridonic erleichtert mit dem eigenen, NFC-tauglichen Softwarepaket companionSuite und LED-Treibern mit NFC-Schnittstelle den Umstieg auf diese zukunftsweisende Technologie.

Mit der kontaktlosen Zahlungsmöglichkeit im Handel wurde Near Field Communication (NFC) allgemein bekannt. Die kontaktlose Datenübertragung mittels NFC kommt aber auch in zahlreichen weiteren Bereichen zur Anwendung – und die Einsatzgebiete der Technologie sind weiterhin im Wachsen begriffen. Dank der Integration von NFC-Schnittstellen in LED-Treiber findet die kontaktlose Datenübertragung auch zunehmend Einzug in die Leuchtenproduktion: Auf LED-Treiber mit integrierter NFC-Schnittstelle können so kabellos innerhalb weniger Sekunden die richtigen Einstellungen übertragen werden – das spart wertvolle Zeit und senkt damit auch die Produktionskosten.

NFC: Zukunftsweisende Technologie

Um NFC in der Leuchtenherstellung einsetzen zu können, bedarf es im Produktionsbereich lediglich einer NFC-Antenne. NFC-Antennen sind als Handgeräte sowie als NFC-Kontaktflächen verfügbar, die auch direkt in Arbeitstische eingebaut werden können. NFC-Antennen senden Daten per elektromagnetischer Induktion an im nahen Umfeld platzierte Empfangsgeräte – im Falle der Leuchtenproduktion also an Treiber, die mit Konfigurationsdaten programmiert werden sollen. So können beispielsweise der Ausgangsstrom, das automatische Abschalten der Leuchte mittels corridorFunction oder das Dimmlevel am Treiber programmiert werden.

„Die unmittelbaren Vorteile der Programmierung von LED-Treibern über die NFC-Schnittstelle, die eine kontaktlose Verknüpfung von Software und Hardware ermöglicht, liegen auf der Hand: Dadurch dass kein Kabel mehr an den Treiber angeschlossen werden muss und sogar mehrere Treiber oder gar ganze Verpackungseinheiten unter einem Mal programmiert werden können, kann in diesem Produktionsschritt Zeit eingespart werden. NFC hat aber noch weitere Vorzüge: Die Treibereinstellungen können zum Beispiel durch Anlegen des Geräts an die Antenne rasch ausgelesen und kontrolliert werden, was die Qualitätsüberprüfung oder Fehleranalyse erleichtert“, so Klaus Mohr, Produkt Manager Lighting Controls bei Tridonic.

companionSuite unterstützt kontaktlose Datenübertragung

Tridonic bietet mit dem Softwarepaket companionSuite bereits seit 2017 ein webbasiertes Tool für die Erstellung von Treibereinstellungen, das Programmieren von LED-Treibern in der Produktion und seit kurzem auch für die Analyse von Treibern retournierter Leuchten. Dieses Softwarepaket ist mit gängigen Treiberschnittstellen wie DALI, DALI-2, one4all und seit neuestem auch mit NFC kompatibel. Im Gegensatz zu den bisher gängigen Standards ermöglicht NFC die kontaktlose Übertragung der Treibereinstellungen – das heißt ein Anschließen des Treibers mittels Kabel an das Übertragungsgerät wird obsolet. Außerdem erfolgt die Datenübertragung spannungsfrei, wodurch keine Maßnahmen zum Berührungsschutz erforderlich sind. Einen weiteren Vorteil bringt die neue Multi-Programming-Funktion: Mittels NFC können bis zu zwanzig Treiber gleichzeitig kontaktlos programmiert werden, was eine umfangreiche Zeitersparnis in der Produktion mit sich bringt. Damit trägt Tridonic zur Entschärfung eines entscheidenden Engpasses in der Produktion bei – denn bisher musste jeder Treiber einzeln in die Hand genommen, angeschlossen und programmiert werden.

Tridonics Software companionSuite unterstützt nun neben den bisher gängigen Standards DALI und one4all auch die kabellose Programmierung mittels NFC. (Bild: Tridonic)

Portfolio an NFC-fähigen Treibern wächst stetig

Neben der NFC-fähigen Software bietet Tridonic auch ein umfangreiches Portfolio an LED-Treibern mit NFC-Schnittstelle. So ist beispielsweise das neue Portfolio an LED-Treibern für Outdoor- und Industrieanwendungen bereits mit NFC-Schnittstelle ausgestattet. Auch LED-Treiber mit anderen Schutzklassen und Bauformen werden schrittweise mit einer NFC-Schnittstelle aufgerüstet. Im aktuellen Portfolio von Tridonic sind folgende LED-Treiber für die Programmierung mittels NFC kompatibel:

Kompakte Fixed-Output Treiber als in-track-Bauform:

LC 25 W 350-600 mA flexC NFC T EXC und LC 40 W 500-1050 mA flexC NFC T EXC

Kompakte dimmbare Teiber für Outdoor- und Industrieanwendungen in den Baureihen excite und advanced:

LCO 14 W 100–500 mA one4all NFC C EXC3, LCO 14/24/10/60 W 200–1050 mA one4all NFC C EXC3, LCO 14 W 100–500 mA NFC C ADV3, LCO 24/40/60 W 200–1050 mA NFC C ADV3

Dimmbare Treiber für Linear- und Flächenleuchten in der Baureihe premium als non-SELV-Geräte:

LC 50/75 W 100–400 mA 140 V po4a NFC h16 PRE3, LC 50/75 W 100–400 mA 140 V o4a NFC h11 PRE3

„NFC hat sich auch in der Beleuchtungsindustrie zu einem Standard entwickelt. Deshalb bieten wir in unserem Portfolio LED-Treiber für verschiedene Anwendungsbereiche, die über eine NFC-Schnittstelle verfügen. Außerdem werden wir unser Portfolio an Treibern schrittweise an diesen neuen Standard heranführen und Produktneueinführungen mit NFC-Schnittstelle ausrüsten“, erklärt Thomas Ölz, Vice President Product Management bei Tridonic.

Quelle: Tridonic

Weitere Informationen auf:

www.tridonic.com

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