BIM
Um die komplexen Anforderungen bei der Planung von großen Zweckgebäuden oder Produktionsanlagen an mehreren Standorten in den Datenstrukturen im Building Information Modeling abzubilden, wurde bei eCl@ss eigens eine BIM-Taskforce für die Baubranche etabliert. (Copyright: Tinpixels)

Offene Standards:

Schneider Electric in Taskforce »Building Information Modeling (BIM)«

Der eCl@ss e.V., der mit seinen derzeit über 150 Mitgliedern den branchenübergeordneten und international normenkonformen Datenstandard eCl@ss entwickelt und vorantreibt, ist eine Kooperation mit der Standardisierungsorganisation buildingSmart International eingegangen. In einer Absichtserklärung machten die beiden Non-Profit-Organisationen deutlich, künftig ihre Standardisierungsbemühungen bündeln zu wollen und die Ergebnisse ihrer Arbeit in das Building Information Modeling, kurz BIM, einfließen zu lassen.

BIM ist eine digitale Planungsmethode, die idealerweise alle am Bau beteiligten Firmen anwenden. Visualisierungen wie 3-D-Ansichten, Grundrisse oder Elektroverteilungen sind im BIM integriert und stellen gewissermaßen den digitalen Zwilling einer realen Immobilie dar. Bei der Planung von komplexen Zweckgebäuden sowie deren Betrieb und im Facility Management gewinnt BIM zunehmend an Bedeutung und ist im Arbeitsalltag von Planern, Architekten, Bauherren und Gebäudebetreibern kaum mehr wegzudenken. Voraussetzung für die effektive Nutzung des Building Information Modeling ist allerdings eine exzellente Datenlage auf Basis offener Standards.

eCl@ss und buildingSmart liefern Datengrundlage

Mit offenen Standards können eCl@ss und buildingSMART softwareunabhängig überzeugen: Der branchenübergeordnete und international normenkonforme Datenstandard eCl@ss ermöglicht die Klassifizierung und eindeutige Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen. Die hierfür zugrunde liegenden Dateistrukturen, in denen von der obersten Produktkategorie bis hin zu individuellen technischen Merkblättern alle Daten eines Produkts abgebildet sind, werden permanent von renommierten Expertengruppen validiert. Mehr als 3.500 Unternehmen weltweit setzen den Industriestandard bereits zur Klassifizierung und Beschreibung ihrer Angebote ein. Geplant ist die durch eCl@ss generierten elektronischen Kataloge in die Bibliothek von buildingSmart zu integrieren.

BIM-Taskforce

Neben weiteren führenden Unternehmen aus der Baubranche sowie Softwareherstellern wie Amperesoft und Zuken, hat sich auch Schneider Electric dem Expertenkreis der BIM-Taskforce angeschlossen. (Copyright: Wenjie Dong)

buildingSmart International setzt als Standardisierungsorganisation für das Bauwesen sowie für Gebäude- und Vermögensanlagen ihres Zeichens ganz auf offene Standards bei der digitalen Darstellung und dem Austausch von Gebäudedaten. Mit ihrer Bibliothek, dem buildingSmart Data Dictionary (bSDD), stellt die Organisation über einen Webservice weltweit eine Plattform für Normen, Definitionen, Eigenschaften sowie für eindeutige digitale Identifikationsmerkmale zur Verfügung. Eingebettet als digitales Modul im Building Information Modeling können Planer, Architekten, Bauherren und Gebäudebetreiber künftig weltweit auf die dedizierten Daten zugreifen.

Schneider Electric in BIM Taskforce

Um die komplexen Anforderungen bei der Planung von großen Zweckgebäuden oder Produktionsanlagen an mehreren Standorten in den Datenstrukturen im Building Information Modeling abzubilden, wurde bei eCl@ss eigens eine BIM-Taskforce für die Baubranche etabliert. Neben weiteren führenden Unternehmen aus der Baubranche sowie Softwareherstellern wie Amperesoft und Zuken, hat sich auch Schneider Electric diesem Expertenkreis angeschlossen. Der Spezialist für Energieverteilung und Gebäudeautomation verfolgt laut eigenen Angaben seit Jahrzehnten mit großer Konsequenz die Strategie der offenen Standards und sieht in der Kooperation von eCl@ss und buildingSmart International eine weitere Beschleunigung der digitalen Transformation in der Baubranche und der Industrie.

Weitere Informationen:

www.schneider-electric.com

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