Rund um die LED

 

LEDs (Leuchtdioden) sind als Lichtquelle mittlerweile bestens für den Massenmarkt geeignet. Daher ist es auch ein ganz natürlicher Schritt, dass die Stiftung Warentest in ihrer Ausgabe 4/2010 erstmals im Rahmen eines großen Tests von energiesparenden Lampen nicht nur die CFL (Compact Fluorescent Lamp) genannten klassischen Energiesparlampen sondern auch die besonders effizienten LED-Lampen untersuchte. CFLs werden als direkter Ersatz an Stelle der bereits seit über 100 Jahren erhältlichen Glühlampen (»Glühbirnen«) in die Lampenfassung geschraubt. Derartige Versionen für E14- oder E27-Fassungen gibt es auch mit LEDs, aber ihren wahren Charme entfalten LEDs, wenn die Designer sie gezielt an bestimmten Stellen der Leuchten platzieren. Die LEDs sind ja viel kleiner als die bisher genutzten Leuchtmittel, so dass die Leuchten-Designer völlig neue Freiheiten bekommen. In Kombination mit speziellen Optiken können kreative Köpfe mit LEDs eine ganz neue Beleuchtungswelt schaffen.

 

Neue technische Herausforderungen

Im Gegensatz zu Glühlampen (oder deren fassungskompatiblem Ersatz) eignen sich LEDs jedoch – abgesehen von speziellen Ausnahmen – nicht für den direkten Anschluss an das 230-V-Wechselspannungsnetz, denn LEDs benötigen einen sorgfältig geregelten Strom bei einer Gleichspannung von nur wenigen Volt. Hierfür ist spezielles Elektronik Know-how erforderlich, das beim klassischen Leuchtenhersteller oft in dieser Form noch nicht vorhanden ist. Obwohl LED-Lichtquellen sehr energieeffizient sind, geben auch diese Halbleiter Wärme an ihre Umgebung ab – allerdings in einer ganz anderen Art und Weise als bei den bisher genutzten Leuchtmitteln, so dass ein effizientes Thermo-Management ein absolutes Muss ist. Durch gezielte Ansteuerung von LEDs besteht die Möglichkeit, Licht in praktisch jeder beliebigen Farbe zu erzeugen, wobei der Endanwender Farbe und Intensität jederzeit nach seinen individuellen Wünschen anpassen kann. Für das Design von LED-Leuchten ist eine echte Systemintegration erforderlich, bei der Know-how in den Bereichen LEDs, Elektronik, Optik, Thermo-Management und Fertigungstechnik gefragt sind.

 

Informationsplattform

Die LpS 2011 bietet Entwicklern, Einkäufern, Anwendern aber auch Forschern, Anbietern von LED- und Systemlösungen, Distributoren, Ingenieur-Dienstleistern sowie anderen am Thema Interessierten ein Informations- und Kommunikations-Podium rund um den Einsatz von LEDs in Beleuchtungsanwendungen.

Für den Kongress konnte der Veranstalter Luger Research bereits äußerst hochkarätige Referenten gewinnen, die allesamt echte Experten ihres Fachs sind und für weltweit führende LED-Hersteller oder Global-Player im Bereich der Lichtindustrie arbeiten. Darüber hinaus wird beispielsweise MIT Professor DDr. Sergei Ikovenko nicht nur über die Technologie-Evolution von Beleuchtungslösungen auf LED-Basis berichten, sondern auch den Workshop »Disruptive Innovation Technology – Winning Approaches in LED Lighting« leiten, der den Besuchern erfolgreiche Vorgehensweisen für Entwicklungsprojekte im Bereich der LED-Beleuchtung näherbringt.

 

Siegfried Luger, der als Symposiums-Direktor für die Ausrichtung der Veranstaltung verantwortlich ist zur LpS 2011: „Die LED-Technik für Beleuchtungsanwendungen brauchte dringend ein eigenes internationales Podium – und das gibt es jetzt mit LED professional Symposium + Expo 2011, das wir mit LpS 2011 abkürzen. So wie die Embedded-World in Nürnberg sich zu dem Event der Embedded-Community in Europa schlechthin entwickelte, hat auch die LpS 2011 das Potenzial, zur Leitmesse beziehungsweise zum wichtigsten europäischen Event rund um die LED-Technologie in Beleuchtungsanwendungen zu werden.“

 

Die Fakten auf einen Blick:

Ausstellung und Symposium LED professional Symposium + Expo 2011

27. bis 29. September 2011

Bregenz/Österreich

www.lps2011.com