Für die UFH Holding GmbH ist gelebte Kreislaufwirtschaft bereits selbstverständlich. (Bild: Pixabay)

UFH schafft Basis für:

Rohstoffe von morgen

In ihrem Programm ruft die neue Bundesregierung zu einem verantwortungsbewussten, sparsamen und effizienten Umgang mit wertvollen Ressourcen auf. Das Maßnahmenpaket sieht unter anderem vor, dass Recycling-Material stärker vermarktet und in der Industrie eingesetzt werden soll. Die Basis dafür schafft die UFH-Gruppe, die sich um die Sammlung und Verwertung von Elektrogeräten kümmert und daraus wertvolle Sekundärrohstoffe gewinnt, die anschließend auf der eigenen Onlineplattform vermarktet werden. UFH macht aus defekten Elektrogeräten Rohstoffe von morgen.

Seit mehr als 25 Jahren arbeitet UFH im Auftrag der Umwelt. Mit seinen Dienstleistungen gewährleistet die Unternehmensgruppe einen reibungslosen Ablauf von der Produktion über die Entsorgung bis zur Wiederverwertung von Elektrogeräten. Marion Mitsch, Geschäftsführerin der UFH Holding GmbH zeigt sich erfreut, dass die Förderung der Kreislaufwirtschaft im Regierungsprogramm einen hohen Stellenwert einnimmt. UFH leistet zu einer erfolgreichen Kreislaufwirtschaft bereits lange wesentliche Beiträge.

Abfall vermeiden, Rücklaufquote erhöhen

Mit der Handy-Sammelaktion an österreichischen Schulen zugunsten des Jane-Goodall-Instituts sensibilisiert UFH junge Menschen dafür, wie wichtig es ist, Elektrogeräte zu recyceln, weil die darin enthaltenen wertvollen Rohstoffe wiederverwendet werden. „Damit wollen wir ein Bewusstsein dafür schaffen, wie wichtig die Vermeidung bzw. das Recycling von Abfall ist. In diesem Sinn begrüßen wir auch von der neuen Regierung vorgeschlagene Abfallvermeidungsprogramm“, erklärt Marion Mitsch.

„Darüber hinaus ist es wichtig, Konsumenten darüber aufzuklären, dass ein altes oder defektes Gerät zwar keinen Wert mehr für sie hat, für unsere Umwelt von enormer Bedeutung ist – durch die Verwendung von deren Sekundärrohstoffen werden vorhandene Ressourcen genutzt, anstatt, dass diese weiter abgebaut werden. Das reduziert CO2-Emmissionen und andere Umweltbelastungen“, so Mitsch.

Was das Pfandsystem zur Erhöhung der Rücklaufquote angeht, so verweist die UFH-Geschäftsführerin darauf, mit Augenmaß zu entscheiden: „Bei Elektrokleingeräten hat Österreich bereits eine hohe Rücklaufquote. Daher erachten wir ein Anreizsystem durch Pfand als nicht unbedingt notwendig. In Hinblick auf den Onlinehandel sehen wir es sogar kritisch, weil dadurch die Vorgaben in Österreich noch höher werden würden und das v.a. für österreichische Händler und den stationären Handel im europäischen Wettbewerb ein Nachteil wäre. Bei Batterien könnte ein Pfandsystem Sinn machen – beispielsweise, wenn die Rücklaufquote nicht erfüllt werden würde. Und im Speziellen bei Lithium-Ionen-Batterien wären Anreize hilfreich, da diese bei falscher Lagerung eine Gefahr darstellen können, was durch fachgerechte Entsorgung verhindert werden könnte. In jedem Fall müssen gleiche Bedingungen für alle Marktteilnehmer, insbesondere auch für den Onlinehandel, gelten. Das gilt auch für die Umsetzung der EU-Recyclingvorgaben, die jeweils auf nationaler Ebene einheitlich umgesetzt werden müssen, um zu verhindern, dass Länder mit hohen Standards einen Wettbewerbsnachteil haben.

Einsatz von Sekundärrohstoffen bereits bei Design mitdenken UFH sieht also die Förderung des innovativen Ressourcenmanagements und das Maßnahmenpaket für den Einsatz von Sekundärrohstoffen durchwegs positiv und verweist auf eine Erfolgsstory innerhalb der UFH-Gruppe: „Über unsere Onlinehandelsplattform für Sekundärrohstoffe können Entsorgungsbetriebe und Endverwerter Recycling-Material kaufen, das zuvor aus verwerteten Elektrogeräten gewonnen wurde“, sagt Marion Mitsch. Voraussetzung dafür ist, dass bereits beim Design und der Produktion an die spätere Verwertung gedacht wird. Es müssen hochwertige Bestandteile verwendet werden, die dann maximal recyclingfähig sind. Darauf beziehen sich das Maßnahmenpaket Reparatur bzw. die Umsetzung und Weiterentwicklung der Ökodesign-Richtlinie im Regierungsprogramm, die Marion Mitsch sehr begrüßt.

Das betrifft aber zukünftig, mit dem Ausbau erneuerbarer Energien, auch die Entsorgung von PV-Modulen, PV-Speichern, Windrädern, etc. „Das ist leider im Regierungsprogramm nicht berücksichtigt“, so die Expertin, „UFH bietet hier schon seit Jahren Lösungen an und steht als Schnittstelle zwischen Herstellern/Industrie und Entsorgungsbetrieben gerne beratend zur Seite.“

Quelle: FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie

Weitere Informationen auf:

www.ufh.at

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