Reed Exhibitions Messe Wien als Wirtschaftsmotor

Mit € 270 Mio. Bruttowertschöpfung und steuerlichen Effekten im Ausmaß von € 128 Mio. sichert die Reed Messe Wien nicht nur 4.500 Arbeitsplätze, sie bringt jährlich auch 720.000 Besucher nach Wien und ist damit wichtiger Wirtschaftsmotor und Impulsgeber für die Hauptstadt Österreichs.

Nach der Neueröffnung im Jahr 2004 hat die Messe Wien den Erfolgskurs eingeschlagen: 8,6 Mio. nationale und internationale Besucher frequentierten rund 1.600 Veranstaltungen, die seither umgesetzt wurden, 80.000 Aussteller nutzten die Präsentationsmöglichkeit. Im vergangenen Jahr war die Messe Wien an 342 Tagen belegt und damit fast zur Gänze ausgelastet. Reed Exhibitions Messe Wien als Betreiber der Messe Wien erhöhte nicht nur den eigenen Unternehmenserfolg, sondern zahlt damit auch jährlich in die Wirtschaft Österreichs ein. Die Effekte, die dieser Erfolgskurs für Österreich hat, wurden nun vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) genauer untersucht.

Österreichische Wirtschaft profitiert von Reed Messe
Die im Frühjahr 2016 durchgeführte Studie zeigt: Reed Exhibitions Messe Wien sorgt jährlich für eine Bruttowertschöpfung von € 270 Mio. für Österreich. Das Land profitiert außerdem von steuerlichen Effekten in der Höhe von € 128 Mio. Davon fließen € 44 Mio. an die Sozialversicherungsanstalten, es entstehen € 48 Mio. Gütersteuern und € 36 Mio. an Unternehmens- und Einkommenssteuern. Ein Großteil dieser Gelder wird durch die Veranstaltung von Messen und Kongressen, aber auch über die Ausgaben der Besucher lukriert. „Reed Exhibitions Messe Wien ist Impulsgeber und Wirtschaftstreiber. Über die Umwegrentabilität profitiert der Standort Österreich von unserem Erfolgskurs, den wir weiter fortsetzen werden“, so Martin Roy, Vorsitzender der Geschäftsführung von Reed Exhibitions in Österreich.

Reed Exhibitions Messe Wien sichert 4.500 Arbeitsplätze
Auch der heimische Arbeitsmarkt profitiert von den Veranstaltungen in der Messe Wien. 4.500 Arbeitsplätze werden durch die Tätigkeiten des Unternehmens gesichert: Davon sind 1.900 Vollzeitäquivalente auf Messen zurückzuführen, 2.400 auf Kongresse und Firmenevents und 200 Mitarbeiter direkt auf Reed Exhibitions als Arbeitgeber.

Internationale Unternehmen als Wirtschaftsmotor für Wien
Aus regionaler Sicht profitiert Wien erwartungsgemäß am meisten von den Tätigkeiten von Reed Exhibitions Messe Wien: Neben Bruttowertschöpfung und Arbeitsplatzsicherung war der Neubau der Messe Wien ein maßgeblicher Beitrag zur Stadtentwicklung. Wie wichtig diese Effekte und die Tätigkeiten internationaler Unternehmen für den Wirtschaftsstandort Wien sind, bestätigt auch Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft und Internationales: „Die Bilanz bestätigt den Weg, den wir mit dem Neubaubeschluss im Jahr 2000 gewählt haben. Die Messe Wien Neu hat sich zu einem Magnet für die Wirtschaft und für die BesucherInnen entwickelt. Hunderte Messen und Kongresse haben nicht nur die WienerInnen begeistert, sondern auch Tausende internationale Gäste. Mit der Messe Wien Neu haben wir einen zeitgemäßen, modernen Standort mit Anziehungskraft in Rekordzeit errichtet“.

Mit der Messe Wien wurde ein topmoderner, wettbewerbsfähiger Standort mit hoher internationaler Anziehungskraft und zugleich kräftiger Impulswirkung für die lokale Grätzelentwicklung geschaffen. Bezirksvorsteher Karlheinz Hora: „Die Entscheidung, dass die Messe Wien an ihrem historischen Standort bleibt, war gleichzeitig auch die Entscheidung, einen positiven Wirtschaftsmotor für die Leopoldstadt ins Laufen zu bringen. Etwa 400 KMUs sind im Laufe eines Jahres für die veranstalteten Messen und Kongresse tätig. Damit hat sich ein engmaschiges Wirtschaftsnetzwerk im Stuwerviertel gebildet, welches zum immer beliebteren Wohn- und Arbeitsraum wird. Dies zeigt auch die enge Verbundenheit, die sich zwischen der Messe Wien und dem Bezirk entwickelt hat.“

Veranstaltungen bringen jährlich 720.000 Besucher aus der ganzen Welt
Der Mutterkonzern Reed Exhibitions ist der größte Veranstalter von Messen weltweit, der mit seinem Tochterunternehmen Reed Exhibitions Messe Wien vor Ort tätig ist und damit das Messegeschehen der Hauptstadt prägt. „In Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung suchen Aussteller ganz gezielt den direkten Kundenkontakt und das persönliche Gespräch“, berichtet Martin Roy. Mit jährlich 6.000 Ausstellern und 720.000 Besuchern bzw. Tagungsteilnehmern aus aller Welt ist die Messe Wien ein wahrer Veranstaltungs-Hotspot. Kunden schätzen die internationale Drehscheibe und das wirkt sich nicht nur positiv auf die Umsatzzahlen des Unternehmens, sondern vor allem auch auf die heimische Wirtschaft aus. Reed Exhibitions Messe Wien ist damit seit mehr als 15 Jahren Teil einer beispiellosen Erfolgsgeschichte der Stadt Wien als Messe- und Kongressstadt und prägt die Veranstaltungslandschaft der Hauptstadt maßgeblich.

Die ermittelten Zahlen zur Umwegrentabilität der Reed Exhibitions Messe Wien halten sogar locker dem Vergleich mit der Fußball-Europameisterschaft 2008 stand: „Die Berechnungen zeigen, dass die dadurch ausgelösten Effekte für Wien sogar über jenen der Euro 2008 liegen“, so Oliver Fritz vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung, der nicht nur die Effekte der Reed Exhibitions Messe Wien untersuchte, sondern auch jene der Fußball-Europameisterschaft im Jahr 2008.

Simulation ermöglicht realitätsnahes Abbild der wirtschaftlichen Effekte
Anhand des ASCANIO Wirtschaftsmodells in Kombination mit einer Input-Output-Analyse wurden vom WIFO die wirtschaftlichen Effekte der Veranstaltungen unter der Schirmherrschaft der Reed Messe Wien für Österreich simuliert. Im Untersuchungszeitraum (2. Halbjahr 2015 bis 1. Halbjahr 2016) wurden 16 Reed-Eigenmessen umgesetzt, 10 Kongresse abgehalten und zahlreiche Firmenevents umgesetzt.

Die Simulation umfasst nicht nur unmittelbare und direkte Auswirkungen dieser Veranstaltungen, sondern stellt auch wirtschaftliche Verflechtungen dar. Die unmittelbare Wertschöpfung, die durch Veranstaltungen von Reed Exhibitions Messe entsteht, lässt sich an direkten Effekten ablesen. Indirekte Effekte gehen noch einen Schritt weiter und umfassen mehrere Ebenen des Produktionssystems. Induzierte Effekte entstehen dadurch, dass Einkommen geschaffen wird, das Auswirkungen auf den privaten Konsum hat, die Investitionstätigkeit anregt und über zusätzliches Steueraufkommen die Ausgaben des Staates beeinflussen kann.

 

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