Für frühzeitige Raucherkennung bei Bränden in Wohnräumen ist der Einsatz von qualitativ hochwertigen Rauchwarnmeldern erforderlich. (Bild: Ei Electronics)

Kolumne von Gerald Rausch:

Rauchwarnmelder retten Leben

Kaum eine Woche vergeht, in der die Tagespresse nicht über Brandunfälle in Häusern und Wohnungen berichtet. Leider oftmals auch mit tödlichem Ausgang, wie zuletzt in der Weststeiermark, wo ein Wohnhaus eines Bergbauernhofes bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist und drei Menschen ums Leben kamen.

Gerald Rausch ist Experte für Warnmeldesysteme, Vortragender bei Fachveranstaltungen und zertifizierte Fachkraft für Rauchwarnmelder nach TRVB122S. (Bild: Ei Electronics)

Jedes Jahr fordern rund 12.500 Brände in österreichischen Haushalten bis zu 70 Todesopfer! Dabei sind nicht die Flammen Todesursache Nummer 1, sondern die giftigen Rauchgase. Vor allem nachts, da unser Geruchssinn im Schlaf ausgeschaltet ist, bleiben Brände oft unbemerkt.

Rauchwarnmelder schlafen nie und warnen rechtzeitig – bevor es zu spät ist. Hinsichtlich der Ausrüstung mit Rauchwarnmeldern gibt es in Österreich eindeutige gesetzliche Bestimmungen. Bei Neubauten und umfangreichen Umbauten sind Rauchwarnmelder in allen Bundesländern vorgeschrieben. Jedoch besteht lediglich in Kärnten auch eine Nachrüst-Pflicht für Bestandsbauten.

Fakt ist, Menschen in Bestandsbauten müssen ebenso vor Wohnungsbränden geschützt werden wie jene, die in Neubauten leben. Qualitativ hochwertige 10-Jahresmelder sind für jedermann leistbar, schützen zuverlässig und melden sich nur dann, wenn sie gebraucht werden. Als Fachleute können Sie Ihre Kunden hinsichtlich der Möglichkeiten und Vorteile beraten und schaffen Bewusstsein. In den Bundesländern, in denen eine Regelung für Bestandsbauten fehlt, ist Eigeninitiative gefragt. Denn dem Feuer ist es egal, wo es ausbricht…

Weitere Informationen: www.eielectronics.at

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