Punktesieg im Neubau und bei Objekten

Neben der PV-Anlage das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem i: Die Infrarotheizungen von easyTherm – hier jene der Serie ULine – werden mit dem Strom aus der hauseigenen PV-Anlage gespeist. (Foto: easyTherm)Am 3. Juni 2014 fanden sich hochrangige Vertreter von einer Wohnbaugenossenschaft und zwei Bauträgern im Objekt der Windisch Bau GmbH im niederösterreichischen Kopfstetten ein. Der Grund: Manuela Windisch, die rührige und dynamische Geschäftsführerin der erfolgreichen Baufirma, lädt zur Präsentation der hervorragenden Ergebnisse des Projektes »Windisch City« ein. Die Windisch City ist ein Wohnpark mit 16 Einheiten, einem Café und einem Lebensmittel-Einzelhandel im Marchfeld. Der innovative Aspekt dabei: die 35 kWp Photovoltaik-Anlage am Dach des Gebäudes. Sie ist für den Eigenverbrauch konzipiert – die erzielte Leistung wird somit auf die Wohnungen verteilt. Doch damit nicht genug – als intelligenter, sparsamer Verbraucher ist die easyTherm-Infrarotheizung eingebaut. „Unser Bestreben ist höchste Kundenzufriedenheit, die wir für unsere Mieter erreicht haben”, freut sich Manuela Windisch, „und das Herzstück dabei ist eine Infrarotheizung von easyTherm. Wir sind froh, easyTherm verwendet zu haben. Das behagliche Raumklima und der geringe Energieverbrauch sprechen für sich. Bei unseren zukünftigen Eigenprojekten werden wir nur mehr diese Lösung einsetzen.” Die wesentlichen Argumente, die darüber hinaus für die Infrarotheizung von easyTherm sprechen, sind die geringeren Investitionskosten und der Entfall sämtlicher Service- und Wartungskosten, was alles zu deutlich geringeren Belastungen der Mieter führt.

Geringe Errichtungszeit

Die Gäste der Präsentation sind darüber hinaus noch in einem Punkt sehr überrascht: die extrem kurze Bauzeit. Spatenstich war am 2. 7. 2013 und Schlüsselübergabe am 6. 12. 2013 – „Für einen Massivbau ist dies eine so kurze Errichtungszeit, da stellen sich sicher Probleme mit Schimmelbildung und Rissen ein”, meint einer der eingeladenen Bauingenieure. Doch die Erklärung überzeugt ihn: Bereits während der Bauzeit war die installierte easyTherm-Infrarotheizung in Betrieb, wodurch die Bausubstanz vorbildlich abgetrocknet wurde. Kein einziger Riss und gesundestes Wohnklima sind die Folge.

Die »Windisch-City« im niederösterreichischen Kopfstetten ist ein Wohnpark mit 16 Einheiten, einem Café und einem Lebensmittel-Einzelhandel im Marchfeld. (Foto: easyTherm)Hohe Behaglichkeit und geringe Energiekosten
Worin diese bemerkenswerten Eigenschaften ihre Ursache haben, erklärt uns Günther Hraby, geschäftsführender Gesellschafter der easyTherm Infrarot Wärmesystem GmbH. „Zum Ersten bewirkt eine echte Infrarotheizung eine erhöhte Behaglichkeit, da alle Lebewesen – natürlich auch der Mensch – darauf optimiert sind, Lebensenergie aus den wärmenden Strahlen der Sonne zu erhalten. Daher bewirkt Infrarot ein erhöhtes Wärmeempfinden gegenüber warmer Luft aus Konvektionsheizungen. Die Folge ist ein geringerer Energieverbrauch.

Zum Zweiten ist auch die Wirkung auf die Bausubstanz positiv. Infrarot erwärmt ursächlich die Bauteile (Wände, Decken und Böden) womit diese immer ein wenig wärmer sind als die Raumluft. Daher wird Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk in die Raumluft gebracht. Wir kennen diesen Effekt schon lange aus dem Einfamilienhaus-Bau. Bodenleger sind immer wieder erstaunt, in welch kurzer Zeit der Estrich schonend abtrocknet und damit insbesondere Holzböden viel früher gelegt werden können.” Entscheidend ist die konstruktiv hochwertige Ausführung der Infrarotheizung. Nur wenn der Strahlungsanteil im Verhältnis zur eingespeisten elektrischen Leistung sehr hoch ist, stellen sich die erwähnten Vorteile ein; andernfalls liegt wieder nur eine Konvektionsheizung vor. Dies wird nun zum Kundenvorteil immer besser geregelt; die Spezifikation einer Infrarotheizung im Leistungsbuch Haustechnik ist ein wesentlicher Schritt dazu (LBHT 009, ULG 1314).

Geringe Gesamtkosten
Um zu erfahren, wohin der Trend geht, haben wir auch den Projektleiter und Key Accounter bei easyTherm befragt. Robert Jungwirth bestätigt, dass das Interesse von Bauträgern und Genossenschaften ständig steigt. „Derartig positives Feedback freut uns natürlich besonders. Viele Bauträger wollen etwas Neues, Behagliches und Umweltschonendes machen; hier ist es realisiert!” Großen Ausschlag haben naturgemäß die wesentlich geringeren Errichtungskosten, die letztlich den Mietern ebenso wie die Wartungsfreiheit und die geringen Energiekosten zugute kommen.

Markus Unger, Geschäftsführer der Elektrotechnik Unger GmbH, akquirierte das Projekt und führte es elektrotechnisch aus: „Als easyTherm-Partner sind wir hier richtig aufgestellt.“ (Foto: Markus Unger, Ekey)Auf die Zusammenarbeit kommt es an
Natürlich wollten wir auch wissen, welche Faktoren noch für eine derartige Erfolgsstory erforderlich sind. Dabei trafen wir auf Markus Unger, Geschäftsführer der Elektrotechnik Unger GmbH, der das Projekt akquiriert und elektrotechnisch ausgeführt hat. „Die Durchführung von Elektroinstallationen und alternativen Energien gehört zu unserem Hauptaufgabengebiet. PV zählt schon jahrelang zu unseren Kerngebieten”, so Unger. „Natürlich braucht es dazu den richtigen intelligenten Verbraucher, der hohen Kundennutzen erzeugt. Als easyTherm-Partner sind wir hier richtig aufgestellt.”

Die Vision, dass die Zukunft elektrisch ist und dass der Elektrotechniker der Generalunternehmer für die Haustechnik ist, wird wahr. Eine wichtige Ergänzung dafür wird der Stromspeicher darstellen; Berichte darüber sind an anderer Stelle zu finden. Nach dem großen Erfolg im Einfamilienhausbau werden nun immer mehr Objekte mit diesen innovativen (Elektro-)Techniken folgen.

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