nnovationsAward für bauwerkintegrierte Photovoltaik wählte drei Gewinner
Die Jury des ersten österreichischen InnovationsAward für bauwerkintegrierte Photovoltaik wählte drei Gewinner aus den Kategorien: Neubau Wohnen, Neubau Büro und Sanierung. (Bild: Fotolia)

bmvit und TPPV kürten drei Gewinner und einen Sonderpreis

Preisverleihung für innovative bauwerkintegrierte Photovoltaik

Wien (OTS) – Die Jury des ersten österreichischen InnovationsAward für bauwerkintegrierte Photovoltaik wählte drei Gewinner aus den Kategorien: Neubau Wohnen, Neubau Büro und Sanierung sowie einen Sonderpreis für Fassadengestaltung. Von Beginn an hatte die Jury einen positiven Fokus auf alle Einreichungen und hob jene hervor, die sich durch eine besondere Lösung auszeichneten. Schlussendlich wählte sie neun Objekte in die Vorrunde, die für den InnovationsAward nominiert wurden. Nach einer intensiven und konstruktiven Diskussion fiel die Endauswahl auf drei Projekte, die am 20. März im Namen der Technologieplattform Photovoltaik (TPPV) in Kooperation mit dem bmvit ausgezeichnet wurden.

Ergebnis des ersten österreichischer InnovationsAwards für bauwerkintegrierte Photovoltaik

Kategorie: Büro-Neubau: Gewinnerprojekt: Püspök Bürogebäude, Parndorf, A

Eingereicht von ad2 architekten | Module ertex solar

Begründung: Avanciertes, stimmiges Gebäudekonzept (für Gewerbebauten). Ausgefeiltes energetisches Gesamtkonzept. Großflächiger, sichtbarer Einsatz von Photovoltaik als der Fassade vorgesetzter, eigenständiger Gebäudeteil mit sehr großen PV-Elementen und besonderer architektonischer Wirkung.

Kategorie: Sanierung: Gewinnerprojekt: Weltweit erstes Plus-Energie Bürohochhaus, Wien, A

Eingereicht von Schöberl & Pöll GmbH | ARGE der Architekten Kratochwil-Waldbauer-Zeinitzer, Arch. Gerhard Kratochwil | Module PVP

Begründung: Umfassendes energetisches Gesamtkonzept, das den Energiebedarf bis ins Detail reduziert, womit beste Voraussetzungen geschaffen werden, um den Energiebedarf mit PV zu decken. Vorbildwirkung in der Sanierung mit Aspekten von Übertragbarkeit und Wiederholbarkeit. Über dem TUtheSky-Veranstaltungsraum befindet sich eine große PV-Dachfläche als weithin sichtbares – auch städtebaulich wirksames – Zeichen für BIPV.

Kategorie: Wohn-Neubau: Gewinnerprojekt: Seestraße – Wohnhaus Solaris, Zürich, CH

Eingereicht von ertex solar | Architekten huggenbergerfries | Module ertex solar

Begründung: Integration der Photovoltaik als modernes Bauprodukt in homogen wirkende Gebäudehüllen von Wohnungsbauten. Kreative (nicht sichtbare) PV-Lösung durch Frontglas mit profiliertem Gussglas und rückseitigem Keramikdigitaldruck. Vorbildwirkung für (sensible) städtebauliche Projekte

SONDERPREIS für Fassadengestaltung: NEW Blauhaus, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, D

Eingereicht von ertex solar, kadawittfeldarchitektur

Begründung: Spezielle Fassadenlösung, die Gestaltungsmöglichkeiten der Photovoltaik aufzeigt

Anwesende Personen bei der Verleihung des BIPV-Awards 2018:

TPPV-Obmann DI Hubert Fechner, bmvit-Minister Ing. Norbert Hofer

Preisträger: ad2 architekten ZT KG – Arch. DI. Andreas Doser, Schöberl & Pöll GmbH, Bmst. DI Helmut Schöberl, ertex solar – GF Martin Aichinger und Projektbetreuer Ing. Gutlederer Daniel