Platzsparend

Die sich auf eine Fläche von zwölf Hektar erstreckende Anlage ist mit insgesamt 7.500 Panelen aus monokristallinem Silizium bestückt. „Um den Einsatz von Schleppern und Erntemaschinen zu ermöglichen, wird konsequent ein Reihenabstand von zwölf Metern eingehalten”, erklärt Rem-Hauptgeschäftsführer Giancarlo Ghidesi. „Durch diese Konstellation wird ein optimales Verhältnis zwischen Sonneneinstrahlung und Beschattung ermöglicht, ohne dass der Maschinenbetrieb behindert wird.” Hinzu komme die Tatsache, dass die Anlage nach Erreichung ihrer Lebensdauer ohne Auswirkungen für die Ackerfläche demontiert werden könne.

Kosten derzeit noch etwas höher

Gerechnet wird mit einer Sonnescheindauer von 1.400 Stunden je Megawatt an installierter Kapazität. Damit kann 27 Prozent des Strombedarfs der 11.140 Einwohner von Virgilio gedeckt werden. Die Kosten liegen wegen der notwendigen Trägerstruktur noch 15 bis 20 Prozent über denen bei traditionellen Photovoltaikanlagen. In voraussichtlich zwei Jahren, so Ghidesi, wird dieser Unterschied auf Null sinken. Drei weitere Anlagen in der Nähe von Piacenza und Mantua sind bereits in der Planung. Dabei werde man sich den vor kurzem eingeführten staatlichen Sonderbonus für die Verwendung von mindestens zu 60 Prozent aus EU-Produktion stammender Materialien zunutze machen.

An der Entwicklung des patentierten Kombisystems hat ein Team aus zwanzig Ingenieuren, Archtiekten, Agronomen und Maschinenfachleuten achtzehn Monate lang gearbeitet. Die im Jahre 2008 von sechs lokalen Firmen gegründete Rem Srl. mit Sitz in Cagliari hat in das Vorhaben zehn Mio. Euro investiert. Dank einer Kooperation mit der französischen Partnerfirma Eco Delta gehen die Aktivitäten inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus. „Unser Ziel ist der Bau von Freilandanlagen dieser Art mit einer Gesamtleistung von 50 Megawatt”, sagt Ghidesi (Quelle: Pressetext).

 

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