Partystimmung

Hannes Rechling und sein Team dürfen mit Recht stolz sein. Der GFI-Graz-Chef hat mit seiner Mannschaft in seinen rund zehn Jahren in leitender Position einiges erreicht – der Erfolg gipfelte nun wohl in der Eröffnung des neuen Standortes in der Gradnerstraße 172. „Ein wirklich beachtenswertes Haus“, so der Kommentar vieler Gäste aus der Industrie – ein überaus repräsentativer Schauraum samt innovativem Hightech-Präsentationsbereich, tolle Büros, ein Abholbereich, der einlädt und ein überaus gut sortiertes Lager, finden nicht nur die Gäste der Eröffnung vor.
Genau 78 Jahre sind seit der Unternehmensgründung der Lothar Cladrowa GesmbH vergangen. Am Standort Graz befand sich anfänglich nur ein Auslieferungslager. Erst 1976 wurde die Grazer Niederlassung in eine selbstständige Firma mit Sitz in der Kastellfeldgasse 24 umgewandelt. 1962 folgte die Übersiedlung zum Schönau Gürtel 20 und 2000 in die Gradnerstraße 94.

 

Als im Jahr 1995 alle Niederlassungen von GFI übernommen wurden, musste »so mancher Zopf abgeschnitten werden«, wie es Fred Köster im Rahmen seiner Rede ausdrückte – der GFI-Geschäftsführer wies die Gäste aber vor allem auf die wirtschaftlichen Erfolge der letzten Jahre hin: „Zunächst haben wir es zwischen 1996 und 2001 geschafft, die ­Ver­lus­te in Graz abzubauen.“ In dieser Zeit fiel neben dem Umzug vom Schönau Gürtel 20 in die Gradnerstraße 94 auch ein Wechsel in der Niederlassungsleitung: „Ich war da in einer schwierigen Position. Der einzige, dem ich es vom Team zugetraut hätte, war gerade 26 Jahre alt. Ich wusste ja, wie kalt das Wasser war, aber es war Hannes Rechling, der schließlich springen musste …. Heute wissen wir, dass die Entscheidung richtig war. Unter Hannes Rechlings Leitung hat GFI in Graz es in den letzten acht Jahren geschafft, das Volumen annähernd zu verdreifachen. Die Ergebnisse konnten nicht ganz mit den Volumenverbesserungen mithalten – dafür haben schon unsere Mitbewerber gesorgt“, so Kös­ter mit einem kleinen Seitenhieb. Der Erfolg manifestiert sich aber scheinbar nicht nur in den Zahlen – auch das Betriebsklima dürfte bei GFI in Graz stimmen: „Von den 39 Mitarbeitern sind zehn ehemalige Cladrowa-Lehrlinge. Drei Mitarbeiter sind über 30 Jahre, fünf Mitarbeiter zwischen 20 und 30 Jahre und neun Mitarbeiter zwischen zehn und 20 Jahre im Unternehmen beschäftigt“, weist Rechling auf die langjährige Firmenzugehörigkeit vieler im Team hin.

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Der Erfolg der Grazer GFI-Niederlassung schaffte schließlich die Voraussetzung dafür, in einen neuen Standort zu investieren: „Mit der Gradnerstraße 172 haben wir nun die Option auf ein weiteres Wachstum und auf verbesserte Abläufe. Und unsere Kunden haben aufgrund des gut sortierten Lagers vor Ort den Vorteil der hohen Warenverfügbarkeit bei noch kürzeren Lieferzeiten.“ Nachdem sich die Niederlassung zu einem beständigen Faktor in der steirischen Großhandelsszene entwickelt hat, ist es das Ziel von GFI, die Position zu stabilisieren und auszubauen – allerdings nicht unter allen Umständen – Köster dazu: „Wachstum um des Wachstums Willen bringt nur unnötigen Druck auf die Preise, deswegen werden wir hier sehr bedacht vorgehen.“
Köster bedankte sich bei seinem Grazer GFI-Team und für das zahlreiche Kommen der Gäste aus Elektrotechnik, Industrie und auch aus dem Großhandel, wobei er einräumte: „Wir haben jene Mitbewerber eingeladen, die wir auch respektieren.“ So auch Benedikt Bittmann, der sich gleich zu Beginn seiner Rede für den ihm entgegengebrachten Respekt auch bedankte. Der Großhandelsunternehmer und GAK-Präsident kam an diesem Tag allerdings in seiner Funktion als Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark und wandte als solcher sein Wort an Hannes Rechling: „Den Erfolg sieht man nicht nur an diesem tollen Standort, sondern vor allem auch an den zufriedenen Gesichtern Deiner Kunden.“ Die GFI-Niederlassung Graz zählt mit ihren 39 Mitarbeitern zu den 7% der größten Unternehmen des Bundeslandes – Bittmann dazu abschließend: „Diese Größe dokumentiert GFI in Graz auch mit einem wirklich gut sortierten Lager.“

www.gfi-elektro.de