Umstrukturierung bei Signify Österreich: Der bisherige Direktvertrieb wird aus der Zentrale in Hamburg gesteuert, die für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH-Region) verantwortlich ist. (Bild: Signify)

Signify richtet Vertrieb in Österreich neu aus – Rudi bis bald!

»Ausgekocht«?

Das Beleuchtungsunternehmen Signify richtet seinen Vertrieb in Österreich neu aus. In Zukunft fokussiert sich die Firma in der österreichischen Ländergesellschaft auf das Partnergeschäft und verstärkt die Zusammenarbeit mit dem Elektrogroßhandel sowie ausgewählten Premiumpartnern. Im Zuge dessen verlässt Rudolf Koch das Unternehmen. Der bisherige Direktvertrieb wird weitestgehend aus der Zentrale in Hamburg gesteuert, die für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH-Region) verantwortlich ist. Die Neuausrichtung ist Teil einer Reorganisation des Unternehmens in der gesamten DACH-Region. Signify setzt damit den Umbau zum Anbieter für Licht- und Beleuchtungslösungen für professionelle Anwender sowie Beleuchtung im Internet der Dinge konsequent fort.

Wolfgang Krickl wird interimistischer Geschäftsführer von Signify Österreich. (Bild: Wolfgang Krick)

„Wir stärken in Zukunft unseren dreistufigen Vertrieb in Österreich. Hierzulande besitzen wir starke Partnerschaften im Handel, die über lange Jahre gewachsen sind und die wir weiter intensivieren“, sagt Karsten Vierke, DACH-CEO Signify. „Unsere Kunden erhalten dabei weiterhin die Qualität und Services, die sie gewohnt sind. Wir sind überzeugt, dass wir nur zusammen mit unseren Großhandelspartnern den Endkunden in Österreich eine flächendeckende und individuelle Betreuung anbieten können.“

Getrieben von der Digitalisierung erlebt die Lichtindustrie derzeit eine Transformation, in der digitale Services und Beleuchtungslösungen an Bedeutung gewinnen. Licht wird in vielen Bereichen zunehmend zu einer intelligenten Sprache. Schon heute ist Signify laut Navigant Marktführer im Bereich »Licht für das Internet der Dinge«. Allein der Umsatz im IoT-Kerngeschäft »Systeme und Services« wuchs im vergangenen Jahr um 51 Prozent.

Die Neuorganisation in Österreich ist eine Reaktion auf den beschriebenen Wandel in der Beleuchtungsindustrie, im Rahmen dessen Signify fortlaufend daran arbeitet, sein Geschäft anzupassen und effizienter zu gestalten. Leider sind in Österreich zehn Mitarbeiter von der Umstrukturierung betroffen. Das Unternehmen ist bestrebt, die betroffenen Mitarbeiter bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehören Schulungen, die Identifizierung anderer Stellenangebote innerhalb von Signify oder die Unterstützung bei der Suche nach Stellen in anderen lokalen Unternehmen.

Rudolf Koch, Geschäftsführer Österreich, wird in diesem Zuge das Unternehmen auf eigenen Wunsch in bestem Einvernehmen verlassen. Die Aufgabe des Geschäftsführers in Österreich wird Wolfgang Krickl ad interim übernehmen.

Rudolf Koch hat seine Karriere bei Philips im Außendienst für Schreibmaschinen, Computer und Zubehör begonnen. Nach Stationen im Produkt und Trade Marketing übernahm er 2001 die Leitung des Vertriebs in dem Bereich. 2007 wurde ihm die Leitung des Geschäftsbereichs professionelle Beleuchtung in Österreich übertragen.

Rudolf Koch, Geschäftsführer Österreich, verlässt Signify auf eigenen Wunsch. (Bild: Signify)

Ab 2014 war Rudolf Koch das Gesicht von Philips Lighting in Österreich und er leitete die Geschicke des Marktes als Geschäftsführer von da ab weiter. Vierke: „Wir danken Rudolf Koch für sein Engagement in den vergangenen Jahren. Durch seine hervorragende Vernetzung im Markt und seinen Einsatz in Verbänden und Gremien im Bereich Licht und Industrie hat er Philips Lighting beziehungsweise seit vergangenem Jahr Signify in Österreich entscheidend mitgestaltet.“

Quelle: Signify

Weitere Informationen auf:

www.signify.com

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