Partner für internationale Hochschulbildung

Großes Treffen mit internationalem Publikum in der Phoenix Contact-Niederlassung in Wien. Phoenix Contact fördert mit dem internationalen Hochschulnetzwerk EduNet den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und der Industrie im Bereich der Automation.International namhafte Hochschulen und Bildungseinrichtungen haben auf der Konferenz für Automatisierungstechnik am 12. Juni 2017 in Wien die EduNet World Association gegründet. Ziel des global agierenden Wissenschafts- und Bildungsnetzwerks ist die Qualifizierung und Weiterentwicklung von Technologien im Bereich der Automatisierungs- und IT-Technologie.

Prof. Dr. Gunther Olesch betonte die Wichtigkeit der hochwertigen Ausbildung im Technikbereich. Vor zehn Jahren wurde die Initiative EduNet von Phoenix Contact, weltweit agierendem Hersteller von Komponenten und Systemen für elektrische Verbindungen sowie industrielle Automatisierung, gegründet. Seit seiner Gründung ist EduNet zu einem bedeutenden Forum für Technologietransfer geworden. Jetzt haben sich die Mitglieder der Universitäten und Bildungseinrichtungen aus Europa, Asien und Amerika sowie Phoenix Contact entschlossen, die Initiative in einen internationalen Verband für Automation zu überführen.

Vertreter aus insgesamt 14 Ländern unterzeichneten die Gründungsurkunde der EduNet World Association. Die Kompetenzvielfalt soll damit durch die Mitwirkung von Fachschulen und Instituten, die den Fokus auf berufliche Aus- und Weiterbildung haben, erweitert werden. „Die fachliche Interdisziplinarität gilt Technologie- wie auch Bildungsebenen-übergreifend“, so Prof. Dr. Gunther Olesch, aus der Geschäftsführung von Phoenix Contact.
„Die Qualifizierung des technischen Nachwuchses ist eine Anforderung, der sich nicht nur die Industrienationen, sondern auch die international aufstrebenden Wirtschaftsregionen stellen müssen. Bildung, speziell die berufliche Qualifizierung, ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Politik, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen“, so Klaus Hengsbach, Leiter der Einheit Didactic von Phoenix Contact.

Bei der Entwicklung und Umsetzung von Qualifizierungsmaßnahmen möchte der Verband zukünftig eine führende Rolle übernehmen. Dabei sollen nationale Ziele im internationalen Dialog entwickelt und Synergien genutzt werden. In der Praxis bedeutet das gemeinsame Medienentwicklung, vernetzte Labore für Qualifizierung und Wissenschaft, Professorenaustausch, Lehrerfortbildung und Konzeptentwicklung von Curricula. Im Mittelpunkt steht, voneinander und miteinander zu lernen und zu lehren. Erstes Thema der internationalen Abstimmung in der EduNet-World Association ist jetzt Industrie 4.0.

 

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