Osram bedient steigende Nachfrage nach Lösungen für die Smart City

„Dank Lösungen von Osram können die intelligenten Städte der Zukunft ihre Lichtinfrastruktur Schritt für Schritt in ein Multifunktionskommunikationsnetzwerk umwandeln“, sagte Eladio Pulido, CEO des Geschäftsbereichs Lighting Solutions. „Energie- und kosteneffiziente LED-Straßenleuchten können damit das Rückgrat einer Smart City bilden.“

Mit dem Lichtmanagementsystem Street Light Control (SLC), einem Bestandteil des Leistungspakets Premium bei vielen Außenleuchten von Osram, bietet das Unternehmen seit Jahren ein System, mit dem einzelne Leuchten sowie Leuchtengruppen gesteuert und überwacht werden können. So lässt sich etwa das Licht an Straßen oder ganzen Stadtteilen je nach Tages- und Jahreszeit bedarfsgerecht dimmen. Fehlermeldungen können automatisiert gesammelt und klassifiziert werden, was eine effiziente Betriebsführung ermöglicht.

Zukünftige Lichtlösungen werden noch einen Schritt weitergehen und zusätzliche Dienstleistungen für die Stadt und ihre Bürger bieten. Untereinander vernetzt und über Lichtmanagementsoftware individuell steuerbar, ermöglichen sie nicht nur eine bedarfsgerechte Beleuchtung. Als multifunktionale Stationen können Straßenleuchten mit ihren Sensoren Akkus von E-Bikes aufladen, Parkraum oder das Mikroklima in einzelnen Zonen der Stadt überwachen. Die Vernetzung wird dazu führen, dass nicht nur die Hardware sondern die Daten – insbesondere die Vernetzung, Verfügbarkeit und Auswertbarkeit der Daten – das ausschlaggebende Geschäftsmodell sein werden.

Die neue Generation des Osram Street Light Control »SLC RF« verbindet Leuchten im Netzwerk auf Basis des neuen, offenen Internetstandards IPv6 drahtlos über Funk. Ein intelligenter Funkbaustein in der Außenleuchte sowie eine Radiofrequenz-Antenne sorgen dafür, dass die Leuchte Smart-City-Ready ist. Im ersten Schritt werden die LED-Außenleuchten Streetlight 10 und 20 sowie die DL 50 mit dem neuen Funksystem ausgestattet. Informationen werden so drahtlos von Lichtkopf zu Lichtkopf übertragen und gebündelt über Router ins Internet zur Steuerungszentrale übermittelt. Das System ist so flexibel, dass es sich beim Ausfall einer Einheit einen anderen Kommunikationsweg sucht und weiterhin voll funktionsfähig bleibt. Dieses Funknetzwerk kann das Rückgrat für völlig neue Leistungen einer Smart City werden. Zum einen für flächendeckende Informationsnetzwerk-Strukturen in Städten, zum anderen für neue sensorgestützte Services, etwa die Meldung freier Parkplätze und Informationen über lokale Witterungsbedingungen. Dazu können weitere Komponenten wie z.B. Parkraum- oder Umweltsensoren in die Leuchten integriert werden.

Parkraumsensoren bieten großes Potenzial für Städte, wenn man bedenkt, dass rund ein Drittel des innerstädtischen Verkehrs allein auf die Parkplatzsuche zurückgeht. Das unnötige Verkehrsaufkommen verursacht neben Frustration und Kosten für die Autofahrer erhebliche, zusätzliche Umweltbelastungen durch die Emission von CO2, NOx und Feinstaub. Gerade heute, wo viele Großstädte zulässige Schadstoffgrenzen überschreiten, sind die Länder und Städte aufgefordert, Aktionspläne zu erstellen. Osram Lighting Solutions zeigte auf der Light + Building beispielsweise die Streetlight 20 LED mit integriertem Parkraumsensor. Parkraumsensoren können freie Parkplätze detektieren und den Status der von der Stadt bewirtschafteten Parkplätze im öffentlichen Raum in Echtzeit über Internet an mobile Endgeräte, Navigationssysteme oder lokale Parkleitsysteme weitergegeben. Als Zusatznutzen ist denkbar, dass der Fahrer einfach und bequem direkt in der App mobil bezahlt, ohne nach Kleingeld und den nächsten Parkautomaten suchen zu müssen.

Osram Lighting Solutions schafft mit einem breiten Portfolio an Außenleuchten eine intelligente, vernetzte Infrastruktur und bietet mit einem Netzwerk an starken Partnern ganzheitliche Smart-City-Lösungen. Dazu wird das Unternehmen in den kommenden Jahren zahlreiche LED- und Lichtmanagementsysteme entwickeln und sein Netzwerk auch jenseits der Lichtindustrie weiter ausbauen. Zu ihm gehören etwa Vertreter aus dem Bereich Datenmanagement und Netzwerktechnologie sowie von Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

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