Österreich bündelt Kräfte für die Energiezukunft

Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner, Umweltminister Andrä Rupprechter, Verkehrsminister Jörg Leichtfried und Sozialminister Alois Stöger sind sich einig: „Bis 2030 und darüber hinaus sind grundlegende Weichenstellungen notwendig, dafür braucht es einen umfassenden Dialog. Wir wollen ein sicheres, nachhaltiges und leistbares Energiesystem.“

Transparenter Prozess mit breiter Beteiligung
Im Juni 2016 wurde ein Grünbuch für eine integrierte Energie- und Klimastrategie veröffentlicht, das den Grundstock für einen breit angelegten Online-Konsultationsprozess bildete. An diesem beteiligten sich 398 Personen bzw. Institutionen und Organisationen, die insgesamt 9.576 Antworten lieferten. „Die umfangreichen Antworten der Teilnehmenden zeugen von hoher Expertise und verdeutlichen das große Interesse, sich konstruktiv am Prozess zur Erarbeitung einer integrierten Energie- und Klimastrategie zu beteiligen“, zeigen sich die Minister erfreut.

Parallel zur Online-Konsultation diskutierten rund 120 ExpertInnen und Stakeholder in sechs Arbeitsgruppen wesentliche Themen wie Investitionen, Standort und Beschäftigung, Forschung, Entwicklung und Innovation, Kosten und Finanzierung, sowie über die unterschiedlichen Handlungsebenen und den zukünftigen Energiemarkt. Neben den gesammelten Ergebnissen der themenspezifischen Sitzungen wurden umfangreiche Positionspapiere und Stellungsnahmen einzelner oder mehrerer Organisationen erarbeitet.

Der Prozess wird nun auf Basis der Ergebnisse der Konsultation konsequent weitergetrieben. Der wertvolle Input aller Beteiligten wird in weiterer Folge in das Weißbuch für eine integrierte Energie- und Klimastrategie einfließen, mit der Österreich seinen Beitrag zur Umsetzung der Pariser Klimaziele leistet.

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