Noch keine Entscheidung bei Osram

Der rasante Wandel auf dem Lichtmarkt und die Billigst-Konkurrenz, vor allem aus Asien, haben Osram seit der Trennung von der Konzernmutter Siemens 2013 zugesetzt. Dem Sparkurs des Unternehmens fielen bereits tausende Stellen und einige Fabriken zum Opfer. Die nun betroffenen Sparten sind mit insgesamt rund 12.000 Beschäftigten und mit Erlösen von rund zwei Milliarden Euro für knapp 40 Prozent der Umsätze des Konzerns verantwortlich.
Wie es mit dem Lampen-Geschäft nach einer Ausgliederung weitergehen soll, ist aber noch nicht geklärt. Im Gespräch steht ein Verkauf oder der Börsengang. Erhalten bliebe Osram das Geschäft mit LED-Halbleitern und Spezialbeleuchtung, Systemlösungen und die Lichttechnik für die Autoindustrie.

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