Neuer Umsatzrekord

Mit dem Betriebsergebnis (vor Steuern) von EUR 6,8 Millionen und einer Rendite von 4% wurden die Erwartungen der Geschäftsführung nicht ganz erreicht. Als Ursache werden die schwierigen Rahmenbedingungen zu Jahresbeginn 2013 angeführt. „Es war eines der herausforderndsten Jahre, der lang anhaltende Winter zu Beginn 2013 und das zurückhaltende Kaufverhalten unserer Kunden haben auf die Produktivität gedrückt, den schwierigen Start konnten wir im Laufe des Jahres nicht mehr aufholen”, erklärt Würth Österreich Geschäftsführer Alfred Wurmbrand.

Für 2014 ist Alfred Wurmbrand nicht nur wegen des prognostizierten Wirtschaftswachstums optimistisch. „Wir werden uns im neuen Geschäftsjahr auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren, unsere Mitarbeiter wurden mit modernsten Tools zur optimalen Kundenbearbeitung ausgestattet, durch den Ausbau von E-business und die Weiterentwicklung des Sortiments in die Tiefe werden wir unsere Position als Marktführer ausbauen. Die Steigerung des Betriebsergebnisses steht natürlich im Fokus.”

Im Jahr 2014 peilt das Unternehmen einen Gewinn von 10 Millionen Euro an. „Dieses Ziel ist realistisch, da wir dieses Ergebnis bereits in vergangenen Jahren erreicht haben.” Per 31.12.2013 beschäftigte das Unternehmen 757 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 436 im Außendienst.

27,6 Millionen Euro Thekenumsatz
In den 39 Kundenzentren konnte 2013 ebenfalls ein Rekordumsatz von 27,6 Millionen Euro erzielt werden. „Die Expansionsstrategie der Würth Kundenzentren war ein Erfolgsmodell. Österreichweit stehen mittlerweile 39 Filialen zur Verfügung, das älteste Kundenzentrum Österreichs, Wien-Inzersdorf, wird 2014 generalsaniert und im November als erster Flagshipstore neu eröffnet. Die Würth Shops tragen enorm zur regionalen Präsenz und Verankerung der Marke Würth bei. Unsere Kunden aus Gewerbe und Handwerk, die ihren kurzfristigen Bedarf im Kundenzentrum decken können, schätzen das Angebot und die kompetente Beratung der Verkaufsmitarbeiter”, so Alfred Wurmbrand.

Würth-Gruppe steigert Betriebsergebnis
Die Würth-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2013 mit 9,74 Milliarden Euro einen geringeren Umsatz als im Vorjahr. Das entspricht gemäß vorläufigem Jahresabschluss einem Rückgang um 2,4 Prozent. Bereinigt um die 2012 aufgegebenen Solaraktivitäten beträgt der Umsatzrückgang 0,1 Prozent.
Aufgrund der guten Entwicklung einzelner Gesellschaften wie der Adolf Würth GmbH & Co. KG, der Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG oder der Würth Elektronik Gruppe wird das Betriebsergebnis zwischen 440 und 450 Millionen Euro liegen (Vorjahr: 415 Millionen Euro), was einer Steigerung von mindestens 6 Prozent entspricht.

Die Würth-Gruppe investiert kontinuierlich auf hohem Niveau, 2013 über 400 Millionen Euro. Beispiele hierfür sind das neue Vertriebszentrum der Adolf Würth GmbH & Co. KG am Standort Gaisbach sowie die Erweiterung des Niederlassungsnetzes der Würth-Gruppe. Weltweit wurden rund 90 neue Niederlassungen eröffnet.

Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, resümiert das zurückliegende Geschäftsjahr: „Die Steigerung des Ergebnisses zeigt, dass die Würth-Gruppe trotz schwieriger Rahmenbedingungen über eine starke Ertragskraft verfügt und unsere Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung und zum Fixkostenabbau greifen. Die positive Entwicklung des Umsatzwachstums im 4. Quartal 2013 stimmt uns zuversichtlich, unsere Pläne im Jahr 2014 zu erreichen.”

Strategische Optimierungsprozesse, die geplante Einstellung von 1.800 neuen Mitarbeitern im Außendienst und der Ausbau des E-Business werden ebenso Auswirkungen zeigen wie die prognostizierte positive Konjunkturentwicklung. 2014 sollen in der Würth-Gruppe mehr als 10 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet werden und das Ergebnis über 500 Millionen Euro betragen.

 

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