Neue BUS-1 Schaltmodule für smarte Zusatzfunktionen

Zudem sind Gefahrenmeldungen eng mit smarten Funktionen verknüpfbar: Beim Verlassen des Gebäudes schalten sich die Außensteckdosen ab. Registrieren etwa Wassermelder einen Wasserrohrbruch, schließt sich automatisch das Magnetventil der Hauptwasserleitung. Gesteuert wird das System manipulationssicher über ein Touch-Bedienteil oder via App »BuildSec« für Smartphone und Tablet.

Gefahrenmeldesysteme von Telenot sind die kostengünstige und sabotagesichere zentrale Steuereinheit in Sachen Gebäudesicherheit und Wohnkomfort. Sie schützen mit ihren Komponenten wie Bewegungs- und Rauchwarnmeldern zuverlässig vor Einbruch und Brand. Zudem lassen sie nur berechtigte Personen in Gebäude oder Räume und schlagen frühzeitig Alarm, wenn Wasser oder Gas austritt. Mit den neuen Schaltmodulen UMB 122 und SMB 140 H4 lassen sich die Systeme jetzt um zahlreiche Smart-Home-Funktionen erweitern. Hierzu wird die Alarmanlagen-Zentrale über einen Dreidraht-Bus (BUS-1) mit den neuen Modulen verbunden.

Steuerungsinformationen immer im Blick
Das Universalmodul UMB 122 besitzt zwei Eingänge, etwa für den Anschluss von Magnetkontakten oder zur Rückmeldung von Steuerungsinformationen, wie »Garagentor offen«. Angezeigt werden die Informationen am Touch-Bedienteil, mit dem das Gefahrenmeldesystem gesteuert wird. Oder auf dem Smartphone bzw. Tablet, auf dem die Alarmanlagen-App »BuildSec« installiert ist. Über die zwei Ausgänge des Moduls können Niederspannungslasten geschaltet werden. So lassen sich beispielsweise Garagen- oder Rolltorsteuerungen bequem in das smarte Gefahrenmeldesystem integrieren. Das UMB 122 gibt es als Aufputz- und Unterputzvariante.

Das Schaltmodul SMB 140 H4 dient zur Ansteuerung von vier potenzialfreien Relaisausgängen. Sie schalten 230-Volt-Verbraucher. Mit den vier Relais können beispielsweise das Außenlicht oder der Motor des Garagagentors direkt bedient werden. Das Modul besitzt eine Folientastatur mit vier Tasten und fünf Status-LEDs. Die Tasten dienen der manuellen Auslösung der einzelnen Relais. Über die Status-LEDs wird der Zustand bzw. die Betriebsart (Hand/Automatik) angezeigt. Die Montage erfolgt schnell und einfach auf der Hutschiene im Elektroverteilerkasten. Damit ist der einfache Anschluss der zu schaltenden 230-Volt-Verbraucher möglich.

Smart-Home und Sicherheit »bestmöglich« kombiniert
Die enge Verzahnung von Einbruchmeldesystem und Smart-Home-Lösung zeigt sich an automatisierten Reaktionen bei Gefahrenmeldungen.

Beispiele für steuerbare Schaltfunktionen:

  • Garagentorsteuerung mit Anzeige des Zustands(offen/geschlossen) mit UMB 122
  • Ansteuerung von Beleuchtung: Ansteuerung der Außenbeleuchtung im Alarmfall
  • Ansteuerung von Heiz- und Klimatechnik: Abschalten der Klimaanlage bei offenen Fenstern (über Magnetkontakte der Alarmanlage)
  • Ansteuerung von Türöffnern
  • Ansteuerung von Pumpen: Gartenbewässerung; Umwälzpumpen von Pools
  • Ansteuerung von Jalousien/Rollläden

Besonders in Gebäuden oder Räumen, in denen keine Kabelverlegung für ein Alarmsystem möglich ist, sind Funkalarm-Technologien von Vorteil. Sie lassen sich schnell und nahezu schmutzfrei installieren. Mit dem drahtlosen Sicherungssystem DSS2 von Telenot können Funkkomponenten wie Zutrittskontrollleser, Rauchwarn-, Thermo- und Bewegungsmelder in die Alarmanlagenzentralen compact easy, complex 200H und 400H eingebunden werden. Das Funk-Gateway FGW 210 stellt dabei die Verbindung zwischen der Alarmzentrale und den einzelnen Funkkomponenten sicher.

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