Die Flügel der Membranflügeldose werden ohne Gegenlager mit Drähten an der Bewehrung befestigt. Sie kann für Betonüberdeckungen von 20 bis 60 mm eingesetzt werden und passt sich beim Anbringen der Schalung variabel an. (Bild: Primo GmbH)

Neue Membranbetondosen von Primo:

Multitalente für den Betonbau

Auf der Light + Building präsentierte Primo die neuen Membranbetondosen mit und ohne Flügel. Sie ermöglichen eine schnelle Montage und maximalen Klemmraum. Außerdem sorgen sie für Zugentlastung, Betondichtigkeit und eine winddichte Installation.

Die Primo GmbH präsentierte auf der Light + Building erstmalig die neuen Membranbetondosen. Sie eignen sich für den Einbau im Fertigteilwerk oder im Ortbeton. Die Multitalente bringen vielseitige Vorteile bei Montage und Installation der Elektroleitungen mit. (Bild: Primo GmbH)

Die Membranbetondosen für die Elektroinstallationstechnik sind mit und ohne Flügel erhältlich und eignen sich gleichermaßen für den Einbau im Fertigteilwerk und im Ortbeton. Speziell für die Verarbeitung im Sichtbeton sind die Dosen mit einer zusätzlichen Elastomerdichtung ausgestattet. Die Vorteile sind vielfältig – sowohl bei der Montage der Dose als auch bei der Installation der Elektroleitungen mit flexiblen oder starren Schutzrohren.

Je nach Anwendung wird der Deckel auf die Schalung genagelt oder geklebt. Anschließend lässt sich die Dose sehr leicht aufstecken. Das spart viel Zeit, vor allem wenn bei der Ortbetonanwendung die Eisenbewehrung bereits eingebracht und der Platz rar ist. (Bild: Primo GmbH)

Bei der Anwendung im Fertigteilwerk wird der Deckel optional mit Heißkleber oder einem Klebepad auf die Schalung geklebt, im Ortbeton wird genagelt. Die anschließende Einführung der Rohre durch die Membrane geschieht innerhalb von Sekunden, da die Membraneinführungen lediglich mit einem Cuttermesser eingeschnitten werden müssen. Schon lassen sich die Installationsrohre durchstecken – entweder bis zu 6 x M20/M25 oder 4 x M20/M25 plus 2 x M32. Die integrierte Zugentlastung (Rohrgrip) garantiert einen optimalen Halt der Rohre. Die Dose lässt sich danach besonders leicht auf den Deckel stecken – eine bedeutende und zeitsparende Erleichterung vor allem dann, wenn die Eisenbewehrung bereits eingebracht ist und die Platzverhältnisse dadurch besonders beengt sind.

Die Einführung der Rohre geschieht in Sekundenschnelle, da die Membraneinführungen lediglich mit einem Cuttermesser eingeschnitten werden. Eingeführt werden entweder bis zu 6 x M20/M25 Installationsrohre oder 4 x M20/M25 plus 2 x M32. (Bild: Primo GmbH)

Ebenso leicht können die Membrandosen mit einem genormten Kombinationsabstand von 71 mm angereiht werden und sind durch die SCS-Schiebetechnik sicher und fest miteinander verbunden. Der Clou: Selbst wenn die Dosen bereits als Mehrfachkombination einbetoniert sind, kann die Verbindung zur nächstgelegenen Dose ganz einfach mit einem Cuttermesser geöffnet werden.

Bei der Fertigteilmontage können darüber hinaus optional Abstandhalter aus Eisenstangen mit einem Durchmesser von 6 mm fixiert werden, an die sich frontal eine zweite Dose montieren lässt. So verfügen beide Wandseiten über eine Installationsdose an derselben Stelle. Dank der umlaufenden Membrane fließt bei der Betonage kein Beton über den Deckel der Dose, der sonst später vom ausgehärteten Beton befreit werden müsste. Außerdem kann kein Beton ins Innere der Dose fließen – die Membrane für die Rohreinführung und die Zugentlastung sorgen für absolute Beton- und Winddichtigkeit.

Auch als Elektronikdose verwendbar

Das Innere der Dose bietet viel Klemmraum für die Installation und Unterbringung von Elektronikbauteilen. Die Primo Membrandosen bieten satte 70 Prozent mehr Platz als handelsübliche Betonschalterdosen. Das ermöglicht zudem einen optimalen Biegeradius für Netzwerk- und Glasfaserkabel.

Die integrierte Zugentlastung (Rohrgrip) garantiert einen optimalen Halt der Rohre. (Bild: Primo GmbH)

Besonderheiten der Flügelvariante

Die Flügel der Membranflügeldose werden ohne Gegenlager mit Drähten an der Bewehrung befestigt – mit einem Normabstand von 15 cm zur Türschalung. Sie kann für Betonüberdeckungen von 20 bis 40 mm eingesetzt werden. Dreht man die Dose um und montiert sie mit der Vorderseite auf die Bewehrung, sind Betonüberdeckungen von 40 bis 60 mm möglich. Die Flügeldose passt sich beim Anbringen der Schalung variabel an und positioniert sich automatisch korrekt.

Mit den Membranbetondosen bietet Primo dem Handwerk eine durchdachte Lösung für alltägliche Aufgaben, die sonst viel Zeit in Anspruch nehmen würden und wenig Platz zum Arbeiten gewähren. Blickt man auf die Menge der Betondosen, die im Betonbau verwendet werden, wird der Einsatz der Membrandosen zum echten Effizienzträger, der die Montage komfortabel gestaltet und Zeit für andere Projekte zulässt.

www.primo-gmbh.com/betonbau/

 

Video »Membranbetondose im Fertigteilwerk«

Video »Membranbetondose im Ortbeton«

Video »Membranflügeldose«