»Mother’s little helper …«

Mir geht es um konkrete Projektsituationen, in denen es auf die kleinen, hilfreichen Tools ankommt, die einem z. B. eine Inbetriebsetzungsphase enorm erleichtern. Ziehen wir beispielhaft die Übersiedlung aufgrund eines Umbaues / einer Sanierung in einen Neubau heran. Seitens IKT (Informations- und Kommunikations-Technologie) sind neben umfangreichen logistischen und technischen Herausforderungen u. a. folgende Aufgaben zu bewältigen:

Aufgabenstellung 1
Knapp 1.000 LWL-Links sind bei einer Sanierung kurzfristig umzupatchen. Die Packungsdichte in den LWL-Patchfeldern (z. B. Spleißboxen) und Aktivkomponenten ist entsprechend groß. In Wien ist Gott sei Dank Kinderarbeit seit 1842 verboten! Glauben Sie mir, die Finger eines ausgewachsenen IT-Administrators werden durch das Abpatchen der LWL-Patchkabel bereits beim zweiten LWL-Patchfeld entsprechend klamm. Die Zeit drängt – Ausfallzeiten sind inakzeptabel. Hier ist guter Rat teuer – Mitnichten. Es gibt ein kleines, feines Tool, im Fachjargon genannt Insertion Extraction Tool (liebevoller Baustellenname »‘s Zangal« Kostet ca. 30,00 Euro/Stück) mit dem sich die LWL-Patchkabel leicht, bequem und vor allem rasch, effizient, sicher und verletzungsfrei abziehen lassen.

Aufgabenstellung 2
Im Data Center des Neubaues ist alles perfekt vorbereitet – im Sinne der IKT bedeutet dies vor allem auch komplett REDUNDANT, inkl. zwei voneinander getrennter, unabhängiger 230-V-Versorgungen und zwar 1 x Anspeisung aus Allgemeiner Stromversorgung ASV und 1 x Anspeisung aus Netzersatzanlage NEA. Alle Aktivkomponenten haben zwei RPS (redundant power supply). Jeder Server ist mit zwei Netzteilen ausgestattet. Jeder?

Nein, denn aus dem Altbau müssen auch noch alte, jedoch weiterhin in Betrieb befindliche Bestands-Server übersiedelt werden. Diese sind lediglich mit einem Netzteil bestückt. Hier hätte unsere Redundanz daher eine Durchgängigkeitslücke, die technisch gänzlich unerwünscht, ja geradezu verpönt ist.

Hierbei kann ein sogenannter Transfer-Switch mit 16 A, 19“-fähig, 1 HE (Höheneinheit) zum Einsatz kommen und die entsprechende Abhilfe schaffen. Mit solch einem Transfer-Switch werden die kritischen Endgeräte mittels zweier Anschlusskabel direkt mit beiden Stromquellen (primäre und sekundäre Stromquelle) angebunden. Die Grundkonfiguration und die Messwerterfassung können über ein LCD-Fenster optimal abgelesen werden. Im unteren Preissegment gibt es so einen Transfer Switch ohne Netzwerkanschluss, nächst höhere Levels haben eine integrierte Netzwerkkarte (NMC Card) und sind somit Remote-fähig für diverse Konfigurationen und das komfortable Management, Standort unabhängig. Eine RS-232-Schnittstelle sollte ebenso obligat sein wie zwei IEC C20-Eingänge und ein IEC C19- Ausgang.

Aufgabenstellung 3
Last, but not least müssen auch noch zum fixierten Übersiedelungs-Termin beginnend, Freitag 12:00 h bis Montag spätestens 07:30 h Dienstbeginn – also binnen weniger als 72 Stunden rund 300 Clients / Endgeräte übersiedelt und mit neuen Software-Applikationen und -Updates aufgesetzt werden.

Read my lips: auch die »schärfste IKT-Boygroup ever« kommt bei dieser Aktion noch gehörig ins Schwitzen!

Da hilft nur eine intelligente und leicht skalierbare Workplace-Management-Lösung für das Verteilen, Verwalten und Wiederherstellen von Windows-Installationen. Das oder die entsprechende(n) Image(s) können bereits vor der eigentlichen Übersiedelung konfiguriert werden. Basis ist die tadellos funktionierende passive IT-Infrastruktur (Strukturierte Datenverkabelung in Kupfer und in LWL), der aktiv funktionierende Backbone und die in Aufgabe 1 und 2 abgeschlossenen Vorarbeiten.

Über die oben angeführte Workplace-Management-Lösung (Software basierend) können sowohl einfache, klassische Image-Lösungen als auch die hochkomplexen Anforderungen aus Enterprise-Umgebungen optimal und »nahezu in Sekundenschnelle« übers Netzwerk zu den Clients gespielt werden.

Mich machen solche Tools super glücklich. Wenn ich zu Ihrem Glück etwas beitragen kann, so zögern Sie bitte nicht, mich zu kontaktieren. Ich helfe Ihnen gerne.

Herzlich, Ihre

Rudolfine Zachbauer-Zick

techART e.U.
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