Modulares Konzept

Die Voralarmierung erhöht die Anlagenverfügbarkeit in vielen Anwendungsbereichen wie zum Beispiel: Industrieanlagen, Medizintechnik, IT- und Kommunikationstechnik, Verkehrswesen, Energieversorgung, Veranstaltungs- und Medientechnik, Schweißtechnik, Agrartechnik und Maschinenbau.

 

Die Doepke-Baureihen umfassen die modularen Fehlerstrom-Steuerrelais DMRCD 1A und 1B+, die den Normen DIN EN 60947-2  entsprechen, sowie die Differenzstrom-Überwachungseinrichtungen DRCM 1A und 1B+, die alle Anforderungen gemäß DIN EN 62020 erfüllen. Die Varianten erkennen zuverlässig Wechselfehlerströme sowie glatte und pulsierende Gleichfehlerströme und führen dadurch zu einem optimierten Personen- und Brandschutz sowie höherer Verfügbarkeit der Anlagen.

 

Doepkes DMRCD und DRCM bieten insbesondere in den Haupt- und Unterverteilungen von Industrieanlagen flexiblen Fehlerstromschutz und kontinuierliche Differenzstromüberwachung mit einstellbarem Vor- und Hauptalarm bis zu einem Nennstrom von 630 A und einer Spannung bis 690 V des überwachten Stromkreises. In anderen Anlagen mit großer Stromaufnahme wie Marktverteilern, Baustromverteilern und Krananlagen können die Geräte auch als selektive Schutzeinrichtungen eingesetzt werden.

 

Die pulsstromsensitiven Kombinationen aus externem Wandler und Steuerrelais erfassen Differenzströme im Frequenzbereich von 50 bis 60 Hz. Die allstromsensitive Erkennung erfasst Differenzströme von DC – 100 kHz. Beide Baureihen verfügen über eine 10-fache LED-Anzeige und bieten Einstellmöglichkeiten für den Ansprechdifferenzstrom (30, 100, 300, 1000 und 3000 mA) sowie für den Vor- und Hauptalarm. Die Alarmierung erfolgt über eine rote LED, blinkende LEDs oder über unabhängige Relaisausgänge.

 

Beide Baureihen umfassen auch externe Stromwandler mit verschiedenen Innendurchmessern. Wandleranschlussleitungen sind in Längen von 1 bis 10 m fertig konfektioniert mit RJ45-Steckern erhältlich. Ferner sind unter der Bezeichnung DMBT Magnetfeldzentrierhülsen in verschiedenen Größen verfügbar. Die Zentrierung des Magnetfelds verhindert partielle Sättigungen und somit Fehlauslösungen und lässt höhere Nennströme zu.

 

www.doepke.de

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