Marktanteil von LEDs nimmt weiter zu

 

Im Gegensatz zur klassischen Glühlampe und der Energiesparlampe schaffen LED-Lichter den notwendigen Spagat, der für Verbraucher entscheidend ist. „LED-Lampen haben den Vorteil, dass sie sowohl beim Wirkungsgrad als auch bei der Farbwiedergabequalität mit einer guten Performance überzeugen. Hinzu kommt das Preis-Leistungs-Verhältnis, das sich ganz erheblich verbessert hat”, erklärt Serick. Hingegen verbraucht die nunmehr in der EU verbotene Glühlampe zu viel Strom, während die Sparlampe die Farbqualität vernachlässigt. Die Preisentwicklung im LED-Segment zeigt eindeutig nach unten. Leuchtdioden sind immer günstiger zu haben. Dieser Trend, so Serick, wird auch in den kommenden Jahren anhalten. Hauptgrund dafür sei die harte internationale Konkurrenz, die es Unternehmen nicht erlaube, hohe Preise zu verlangen. Auch die Tatsache, dass LED-Lichtkörper mittlerweile in Masse produziert werden, spielt bei der Preissetzung eine maßgeblich Rolle, sagt der Experte. Laut Brian Fisher, Marketingdirektor des US-amerikanischen LED-Herstellers Bridgelux, wird sich die Nachfrage nach LED-Erzeugnissen speziell in Emerging Markets wie China oder Indien abkühlen. In den USA prognostiziert er allerdings für das kommende Jahr einen Zuwachs. Voraussetzung dafür sei die Beilegung des Budgetstreits in Washington. Chinesische Unternehmen gelten in der Branche gemeinhin als am wettbewerbsfähigsten, da sie sehr früh den Fokus auf die LED-Produktion gelegt haben. Sie fertigen qualitativ hochwertige Produkte unter dem Einsatz neuer Technologien. Die Herstellungskosten sind gering. Die Konkurrenz aus Fernost setzt dabei insbesondere europäischen Unternehmen zu. Die Niederländer von Philips und der deutsche Osram-Konzern galten lange Zeit als führende Player in der Lichtbranche. Zusammen kamen sie einst auf einen Marktanteil von knapp 50 Prozent.

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