Markenkommunikation mit Licht

Werte schaffen – Werte erhalten: Das ist die Maxime der Bauunternehmung Otto Wulff GmbH, deren Firmengeschichte im Jahr 1932 beginnt. Fest verwurzelt am Standort Hamburg ist das Unternehmen mit aktuell rund 300 Mitarbeitern auf den Gebieten des Hoch-, Industrie- und Stahlbetonbaus und der Altbausanierung tätig. Die Tochterfirma OWP (Otto Wulff Projektentwicklung GmbH) fördert den Neu- und Umbau von Immobilien in der Metropolregion Hamburg und mittlerweile auch in Berlin. Als Bauträger führt die OWP Wohnungsbau- und Gewerbeprojekte unterschiedlicher Größe von der Idee bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe durch. Die Otto Wulff Gruppe vereint somit alle Bereiche rund ums Bauen unter einem Dach und begreift sich laut eigenen Angaben als Marke mit Qualitätsversprechen, basierend auf Kompetenz, Erfahrung und Leistung. Diesen Führungsanspruch soll der neue Showroom am Firmensitz in Billstedt unterstreichen. Bauherren und Investoren können sich hier von der Bauqualität von Otto Wulff überzeugen. Darüber hinaus finden im Showroom Bemusterungen zur Auswahl der entsprechenden Ausstattungslinien der einzelnen Projekte statt.

Showroombeleuchtung mit Erco: Effiziente LED-Lichttechnik soll Atmosphäre schaffen, den Raum zonieren und den Besucher führen
Timm + Goullon Architekten entwarfen einen eleganten, modernen Flachdachbau mit einladender Glasfassade; für die Lichtplanung kam Dirk Hollweg von lux 100 mit ins Boot. „50 Prozent der Innenarchitektur ist Licht – das Lichtkonzept muss also 50 Prozent des 3D-Erlebnisses einer Marke widerspiegeln”, beschreibt er seine Planungsmaxime. „Im konkreten Fall des neuen Showrooms der Otto Wulff Projektentwicklung unterstützt das Lichtdesign Auswahlgespräche und Verkaufsabschlüsse durch Einzelne Bereiche werden differenziert beleuchtet, der Besucher so gezielt durch die Ausstellung gelenkt. (Fotos: © ERCO GmbH, www.erco.com, photography: Frieder Blickle)eine positive Atmosphäre. Das Licht wirkt einladend, verbindend und hochwertig und kommuniziert so den Führungsanspruch von Otto Wulff.“ Hollwegs Lichtkonzept schafft außerdem Orientierung für den Kunden im rund 250 Quadratmeter großen Showroom, der sich in mannigfaltige Funktionsbereiche gliedert – Empfang, Wartezone, Verkaufs- und Besprechungsräume, einen Bereich zur Materialbemusterung und -auswahl sowie eine Wohnwelt und eine Badausstellung. Dirk Hollwegs Planung basiert auf visuellen Wahrnehmungshierachien: Hell-Dunkel-Kontraste beziehungsweise Abstufungen von Helligkeit erzeugen Spannung, werten einzelne Bereiche im Raum bewusst auf und lassen sie optisch in den Vordergrund treten. Andere, weniger hell beleuchtete Bereiche dagegen nehmen sich eher zurück und treten optisch in den Hintergrund. „Ich kann mit Licht einordnen, das erzeugt Spannung und kommuniziert gleichzeitig die Wertigkeit der Marke Otto Wulff“, so Dirk Hollweg, der im gesamten Showroom ausschließlich Leuchten mit Lichtfarbe 3000 K einsetzte, denn: „Warmes, gerichtetes Licht wirkt hochwertig – kaltes, indirektes Licht dagegen sachlich, funktional und oft langweilig.” Seine qualitative Lichtplanung strukturiere den Raum, würde einzelne Zonen unterstreichen und gezielte Highlights setzen – “wie Sonnenstrahlen” – mit Spots. Das Ergebnis sei eine wertige und einladende Atmosphäre im gesamten Showroom.

Orientierung im Raum mit Hilfe von Licht: Helle Zonen ziehen Besucher an
Einzelne Bereiche werden differenziert beleuchtet, der Besucher so gezielt durch die Ausstellung gelenkt. „Der Kunde orientiert sich automatisch dorthin, wo es heller ist”, erklärt der Planer. So wird etwa die Wandscheibe mit plakativem Otto Wulff-Logo auf Augenhöhe, die den Besucher im Eingangsbereich empfängt, mit einem Optec Wallwasher 24 W gleichmäßig sehr hell ausgeleuchtet und zum zentralen Hingucker. Rechter Hand befindet sich der Empfangstresen, über dem zwei dekorative Starpoint 8 W Pendelleuchten mit Abstrahlcharakteristik extra wide flood installiert wurden; auf der Wandfläche dahinter wird der Gruß »Herzlich Willkommen« mit Hilfe eines deckenintegierten Compact Wandfluters hervorgehoben. Dieser Bereich ist insgesamt deutlich heller beleuchtet als die Wartezone gegenüber, was dem Besucher ein klares Signal zur Orientierung nach rechts gibt. Im Wartebereich linker Hand hält sich die Beleuchtung dagegen zurück: Hier inszeniert ein Optec Strahler mit Lichtverteilung spot den Beistelltisch neben dem Sofa wie eine kleine Insel im Raum; zwei Compact Linsenwandfluter beleuchten das Bild hinter dem Sofa, eine dekorative Tischleuchte setzt einen wohnlichen Akzent.

Verkaufsfördernde Wirkung von Licht: Den Fokus des Kunden lenkenDas Produktdisplay auf der seitlichen Wand im Zentrum des Showrooms lässt sich wechselweise mit Türbeschlägen, Fenstergriffen, Lichtschaltern, Fliesen, Holzmustern und Ähnlichem bestücken. (Fotos: © ERCO GmbH, www.erco.com, photography: Frieder Blickle)
In den beiden Besprechungsräumen werden die Tische, an denen der Kundenberater Pläne und Planungsdetails präsentiert sowie Einzelheiten des Projektes erläutert, gezielt mit Licht hervorgehoben. „So fokussiert sich die Aufmerksamkeit des Kunden auf das Verkaufsgespräch“, erklärt Dirk Hollweg. Jeweils nur ein einziger Skim Deckeneinbaustrahler leuchtet die Tischfläche gleichmäßig hell und blendfrei aus. Eine dekorative Tischleuchte, auf der seitlichen Ablage auf Augenhöhe platziert, soll zudem die Hochwertigkeit der Einrichtung unterstreichen. Das Lichtkonzept arbeitet auch hier mit klaren Wahrnehmungshierachien: Der Fokus der Helligkeit und damit der Aufmerksamkeit liegt eindeutig auf den Tischflächen, die anderen Bereiche im Raum treten dahinter zurück. „Zu gleichmäßig oder einheitlich ausgeleuchtete Räume erzeugen Stress”, betont Planer Dirk Hollweg. Im hinteren Bereich des Showrooms wird eine Wohnsituation simuliert; hier schaffen dekorative Pendel- und Stehleuchten Wohnlichkeit. „Zudem erzeugt ein Optec Strahler mit nur 6 W und der Abstrahlcharakteristik narrow spot einen Lagerfeuer-Effekt auf dem niedrigen Couchtisch – um den sich die Menschen versammeln wie früher um das Lagerfeuer –, ein weiterer Optec Strahler setzt einen Spot auf das Bild über dem Sideboard”, so der Planer. Optec mit 6 W und der Lichtverteilung spot setzen zudem Highlights auf einzelnen Produkten innerhalb der Badausstellung.

Maximal natürliche Farbwiedergabe der ausgestellten Baumaterialien: Erco LED-Lichtwerkzeuge mit 3000 K
Ein weiterer wesentlicher Bereich innerhalb des neuen Showrooms ist der Präsentation und der Auswahl von Musterteilen und Materialproben gewidmet. Das Produktdisplay auf der seitlichen Wand im Zentrum des Showrooms lässt sich wechselweise mit Türbeschlägen, Fenstergriffen, Lichtschaltern, Fliesen, Holzmustern und Ähnlichem bestücken. „Ein Optec Wandfluter mit 24 W bringt hier satt Licht von oben”, so Dirk Hollweg. „Und zwar eng an der Ware entlang, um eine optimale, schatten- und blendfreie Produktpräsentation zu gewährleisten. Der Kunde verschattet nicht das Produkt, das er betrachtet.” So vielfältig die Auswahl an Materialien und Zubehör für die unterschiedlichen Bauprojekte von Otto Wulff sei, so breit sei deren Spektrum an Farben und Texturen. Eine möglichst naturgetreue Farb- und Materialwiedergabe war folglich ein weiteres wesentliches Thema bei der Lichtplanung. Die eingesetzten Erco LED-Lichtwerkzeuge in Warmweiß mit 3000 K würden eine hervorragende Farb- und Materialwiedergabe (RA ≥ 90) auszeichnen.
Im neuen Showroom der Otto Wulff Projektentwicklung in Hamburg soll sich zeigen, wie Markenwerte, wie Qualität und Innovationsgeist mit Hilfe von Licht kommuniziert werden können. Dabei ergänzen sich laut eigenen Angaben die lichttechnischen Vorteile der Erco Lichtwerkzeuge – etwa die Farbwiedergabe sowie die konsistente Lichtqualität – und die vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten der präzisen Erco Linsen.

Projektdaten:
Projekt: OWP Otto Wulff Projektentwicklung Showroom, Hamburg / Deutschland
Architektur: Timm + Goullon Architekten, Hamburg / Deutschland
Lichtplanung: lux 100, Hamburg / Deutschland

(Fotos: © ERCO GmbH, www.erco.com, photography: Frieder Blickle)

ähnliche Beiträge