Lichtgestalten

Die Nachbarn der Familie Schöffmann wissen bereits Bescheid. Ansonsten hätte es leicht passieren können, dass eines Tages die Feuerwehr – verständigt von einem besorgten Anrainer – vor der Türe gestanden wäre. Denn das Resultat aus der Kombination aus Philips-LED-String, der kreativen Eingebung von Mag. Ines Schöffmann – und der dazu perfekt technischen Umsetzung ihres Mannes Gerald – gleicht einem Höllenfeuer. Glühende Kohlen scheinen das Einfamilienhaus auf einer Seite des Gebäudes zu säumen – der Teufel hätte seine wahre Freude daran. Stein für Stein hatte Schöffmann unter der Anleitung seiner Frau, auf den LED-String gelegt, um das Ergebnis zu einem wahren Lichterlebnis reifen zu lassen. Alleine der Anblick gibt einem das Gefühl, die Wärme der fiktiven Glut spüren zu können. Doch der Anblick muss nicht immer hitzig sein – Ines Schöffmann dazu: „Das Geheimnis liegt im Detail verborgen – die Effekte variieren. Auf der einen Seite hängt es natürlich von der Lichtfarbe ab. Wesentlich ist aber auch, welche Art von Steinen man darüber legt und wie tief man die LED-Kette eingräbt. Daraus resultiert ein unglaublich großer Variantenreichtum.”

 

Auf die Qualität wird Wert gelegt

Als Anschauungsobjekt dient dabei das eigene Einfamilienhaus in Klagenfurt. Bei den Kunden kommt diese Art der Präsentation nachweisbar gut – Regro-Klagenfurts Licht-Experte Hannes Jandl dazu: „Das Elektrounternehmen Schöffmann zählt zu unseren Großabnehmern der Philips-LED-String-Kits.”
Ines Schöffmann präsentiert sich im Laufe unseres Gespräches auch als Verfechterin der Hochleistungs-LEDs aus dem Hause Philips: „Wir haben es auch mit Produkten anderer Hersteller probiert – einen wirklich optimalen Effekt haben wir nur erzielt, wenn wir die Philips-LED-Strings eingesetzt haben.” Gerald Schöffmann gibt darüber hinaus zu bedenken, dass es im Bereich der LED krasse Qualitätsunterschiede gibt: „Hier wird derartig viel Schindluder getrieben, dass man wohl nur bei einem namhaften Hersteller wie Philips davon überzeugt sein kann, dass die Qualität passt. Bei Produkten anderer Anbieter haben wir schon erlebt, dass in einer Verpackungseinheit drei verschiedene Weißtöne zu finden waren.” Jandl weist außerdem auf die Vorteile der Bauform hin: „Trotzdem die Philips-LED-Strings aus einem flexiblen Band bestehen, sind sie stabil genug, um vor allem für diese spezielle Anwendung die idealen Voraussetzungen zu bieten. Denn genau diese Stabilität ist notwendig, um die Abstrahlung nach oben zu gewährleisten.”

 

Weniger ist mehr

Die Schöffmanns gehen aber nicht nur über glühende Kohlen – Ines Schöffmann hat sich die Natur zum Verbündeten gemacht. Sträucher, Bäume und Hecken werden zu Lichtskulpturen. Die Beleuchtung arbeitet dabei die Facetten der Pflanzen heraus, die nicht einmal bei Tageslicht klar erkennbar sind. „Wenn wir aus dem Fenster blicken, dann erkennen wir in unserem Garten eine Erweiterung unseres Wohnraumes – Faktoren wie Lebensgefühl und Sicherheit spielen dabei eine große Rolle. Da ist es natürlich auch wichtig, dass die Objekte nicht überstrahlt werden. Wir setzen deshalb bewusst auf eine geringere Lampenleistung und ordnen die Beleuchtung damit der Gartengestaltung unter”, so die beiden Schöffmanns weiter.

 

Spargedanke nicht aus den Augen lassen

Das Ziel dabei ist stets, das Grün zur organischen Leuchte umzufunktionieren. So kamen neben dem »Höllenfeuer« auch andere effektvolle Resultate wie etwa ein »brennender Busch« zustande – der Vergleich mit biblischen Szenen liegt zumindest unserer Ansicht nahe. Mit Leuchten der Serie Ufo Beam und Dacu G9 von Planlicht sorgt Schöffmann für die Fassadenbeleuchtung und setzt auch hier auf dezente Mittel – mit 33W-Hochvolt-Halogenlampen pro Strahler trägt man dabei auch dem Energiespargedanken Rechnung. „Wir haben wirklich Wert darauf gelegt, eine Beleuchtungslösung zu finden, die mit dem Energieverbrauch Haus hält. Obwohl wir zahlreiche Pflanzen beleuchten, liegt der Verbrauch im gesamten Garten unter 600 W”, hält Schöffmann fest.

 

KNX gibt die Richtung vor

Der Klagenfurter Elektrounternehmer, der für seine technisch profunden Kenntnisse bekannt ist – zur Zeit unseres Besuches in Klagenfurt pendelte er gerade zwischen Wörthersee und der spanischen Atlantikküste, wo er für ein US-Unternehmen am Ausbau eines Windkraftwerk-Parks tätig war – zählt sicherlich zu den erfahrensten KNX-Technikern unseres Landes. Ganz klar, dass die brennenden Büsche und die glühenden Kohlen seiner Frau dem Kommando seiner KNX-Anlage gehorchen. „Mit unserer Funk-/Infrarot-Fernbedienung steuern wir die Beleuchtung im gesamten Garten. Die Einbindung der Gartenbeleuchtung in unsere KNX-Anlage war nur ein weiteres Mosaiksteinchen. Durch den Einsatz der Steuerung können wir die Wirkung der Gartenbeleuchtung darüber hinaus verbessern”, so Gerald Schöffmann. Kaum zu glauben, dass es dessen noch bedarf, wenn man sich die Licht-Inszenierungen von Ines Schöffmann vor Augen führt.

www.regro.at

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